Geldgier und Tod – Christus hat mich gerettet

Carol Everett leitete von 1977 bis 1983 eine Kette von vier Abtreibungskliniken in Texas (USA). Aufgrund ihrer Tätigkeit in der Vermittlung von Abtreibungen, sei sie für den Tod von ca. 35.000 ungeborenen Kindern verantwortlich – eine „entsetzliche Zahl“, wie sie heute sagt.

1983 bekehrte sie sich zum Christentum und gab ihre lukrative Stelle auf. Seither setzt sie sich für den Schutz des ungeborenen Lebens und ein Abtreibungsverbot ein.

Everett legte offen, dass die Abtreibung für viele Leute vor allem ein Geschäft ist. So war es auch für sie. „Je mehr Abtreibungen, desto mehr Geld“, bringt sie es auf den Punkt.

Das gebe natürlich niemand zu. Kein Abtreibungsarzt, keine Abtreibungsklinik und keine Abtreibungsorganisation wird das sagen. Genannt würden irgendwelche wohlklingende, „humanistische“ Beweggründe, angeblich anderen „helfen“ zu wollen. „Glauben Sie davon kein Wort“, sagte Everett in Ottawa: „Hinter Abtreibung steht keine einzige gute Absicht. Dahinter stehen nur Geldgier und Tod“.

Everett landete gewissermaßen selbst durch eine Abtreibung bei der Abtreibungsindustrie, zu der sie ihr Mann und ihr Arzt drängten. Dann machte sie aus Abtreibung ihr „wirklich lukratives“ Geschäft, ihre Ehe zerbrach, sie ließ weitere ihrer Kinder töten und begann zu trinken. Aber „Christus hat mich gerettet“, bekennt sie.

„Ich habe hinter die Kulissen geschaut. Ich weiß, wie die Abtreibungslobby arbeitet, weil ich selbst dazugehört habe.“

„Und wir waren erfolgreich.“ „Wir hatten das Ziel erreicht, dass Mädchen zwischen 13 und 18 Jahren zwischen drei und fünf Mal abtreiben ließen.“

„Wir wollten ein Produkt verkaufen: und haben den Tod verkauft.“ Ganz nach dem Einmaleins einer kommerziellen Tätigkeit „war es daher unsere erste Aufgabe, unter den Jugendlichen ein Bedürfnis zu wecken.“ „Zuerst stimulierten wir ein Sexualbedürfnis, dann wiegten wir die Jugendlichen durch die Verhütungsmittel in falscher Sicherheit und schließlich hatten wir die Mädchen und Frauen als Kundinnen bei uns in den Abtreibungskliniken. Auf den Operationstischen waren sie uns ausgeliefert, ohne auch nur annähernd die Zusammenhänge durchschaut zu haben. Für ihr Kind bedeutete es den sicheren Tod.“ „Wir verbreiteten – und das geschieht heute nicht anders – gezielt einen Typ von Pille, von der wir genau wussten, dass ihre Erfolgsquote am geringsten war. Dank der Komplizenschaft der Schulsexualerziehung, mit der die Jugendlichen bereits einer Gehirnwäsche unterzogen waren, war es dann für unser geschultes Personal ein Leichtes, ja geradezu etwas ‚Natürliches‘, den schwangeren Mädchen die Abtreibung als einzige, beste und schnellste ‚Lösung‘ anzubieten. Heute appelliert Carol Everett aufgrund ihres Insiderwissens an Eltern, Großeltern und alle Erziehungsberechtigten, wachsam zu kontrollieren, was den Kindern und Enkelkindern an den Schulen unterrichtet wird. „Leisten Sie Widerstand gegen eine Frühsexualisierung ihrer Kinder!“

 

Ich verstand die Wahrheit: Das ist ein Baby!

Abtreibung ist heute in fast allen Staaten der Welt in irgend einer Form legalisiert. Die Kinder im Mutterleib haben in unseren Ländern keinen Schutz mehr durch staatliche Gesetze.

Das war nicht immer so, sondern erst in den 60er und 70er Jahren gab es mächtige Anstrengungen von Seite sozialistischer, neomarxistischer, feministischen, grüner, liberaler, d.h. linker Gruppierungen und Parteien, um die Legalisierung der Abtreibung durchzusetzen und die Meinung der Bevölkerung dahingehend zu manipulieren, dass sie an einer Abtreibung nichts mehr Schlimmes findet. Diese Verblendung ist bis heute weitgehend gelungen.

Wir verstehen oft die Wege Gottes nicht. Aber wir müssen auf der anderen Seite sehen, dass es leuchtende Bekehrungsgestalten gibt. Eine von ihnen war Norma McCorvey, die am 18. Feb. 2017 verstorben ist.

Aus der Frau, die die Abtreibung in den USA legalisieren half, wurde eine entschiedene Pro-Life-Aktivistin und eine tief gläubige Katholikin. Im folgenden ihre Geschichte:

Der Abtreibungsarzt Bernhard Nathanson, der sich später ebenfalls bekehrt hat, hatte in den USA die Kampagne für die Legalisierung der Abtreibung geleitet. Seine Gruppe um ihn suchte nach einer Frau, die bereit war, einen Klage geben das Gesetz zu führen, durch das die Abtreibung verboten war.

Norma war damals 21 Jahre alt. Sie hatte ein lange und problematische Geschichte hinter sich. Aufgewachsen war sie in einer armen, zerbrochenen Familie. Mit 16 heiratete sie und wurde schwanger, woraufhin sie ihr Mann verließ. Das Kind wurde ihr gegen ihren Willen weggenommen. Ein weiteres – diesmal außereheliches – Kind gab sie selbst zur Adoption frei. Nun war sie abermals schwanger – mittellos, ungebildet, drogen- und alkoholsüchtig … und wollte eine Abtreibung.

Diese Situation kam den beiden feministischen Anwältinnen gerade recht für die beabsichtige Klage gegen das Gesetz. Der Prozess, in dem Norma unter dem Decknamen „Jane Roe“ als Klägerin auftrat, endete 1973 mit der höchstrichterlichen Entscheidung, dass die Abtreibung legalisiert werden muss.

Norma hatte inzwischen ihr drittes Kind geboren und zur Adoption freigegeben, aber mit dem Sieg im Prozess war sie nun ein Star: „Obwohl ich nie selbst abgetrieben habe, war Abtreibung die Sonne, um die mein Leben kreiste. Einmal habe ich einem Reporter gesagt: ‚Dieses Thema ist das einzige, wofür ich lebe, esse, atme, denke – alles dreht sich um Abtreibung‘.“

Normas Welt begann sich jedoch zu verändern, als sie in einer Abtreibungsklinik in Dallas arbeitete. Sie lernte damals Mitarbeiter einer Pro-Life-Gruppe kennen, die Norma vor allem durch die Liebe, mit der sie begegneten, verändert haben.

Völlig überzeugt war sie aber erst, als sie vom Bild eines ‚zehn Wochen Babys‘ ins Herz getroffen wurde: „Ich schaute weiter auf das Bild des winzigen Embryos und ich sagte mir: ‚Das ist ein Baby!‘ Es war, als ob mir Schuppen von den Augen gefallen wären, und ich verstand die Wahrheit: Das ist ein Baby!“ Norma bekehrte sich zum Christentum und erfuhr die Vergebung Gottes; 1998 wurde sie in die Katholische Kirche aufgenommen.

Ihr neues Leben fasste sie in wenigen Worten zusammen: „Ich bin 100 Prozent für Jesus ausverkauft und hundert Prozent Pro-Life. … Keine Ausnahmen, keine Kompromisse.“

Ich übergab das Leben meines Kindes Christus

Eine Mutter berichtet:

Jesus bat die hl. Schwester Faustine Kowalska, sie möge über Seine Barmherzigkeit sprechen und schreiben. Auch ich möchte über die Barmherzigkeit Jesu schreiben, die Er mir und meiner Familie erwiesen hat. Die Gnade des Barmherzigen Jesus betrifft meinen jüngeren Sohn Simon. Es war vor gut sieben Jahren, als ich bemerkte, dass ich schwanger war, und dann an einer Grippe erkrankte.

Als mein Frauenarzt von meiner Krankheit erfuhr, informierte er mich über die tragischen Folgen, die der Virus beim Kind hervorrufen könnte. Er machte eine Ultraschalluntersuchung und stellte die Diagnose: der Grippevirus habe den Embryo zerstört. Weiterhin sagte der Frauenarzt, dass ich in nächster Zeit eine Fehlgeburt erwarten sollte.

Das war ein herber Schlag für mich. Ich übergab das Leben meines Kindes Christus, indem ich den Barmherzigkeitsrosenkranz betete. Es war für mich eine echte Tragödie, und zwar auch deswegen, weil ich auch in der vorherigen Schwangerschaft eine Fehlgeburt erlitten hatte. …

Ich fand einen neuen Arzt, der wie ein guter Schutzengel zu mir war (Gott stellt oft wunderbare Menschen auf unseren Weg!). Es stellte sich heraus, dass das Kind sich gut entwickelt. Ich betete täglich und bat auch andere um ihr Gebet. Und obwohl die Unruhe, die der erste Arzt in mein Herz gesät hatte, mich die ganze Zeit über begleitete, vertraute ich von ganzem Herzen Gott und stellte mein Kind unter Seinen Schutz. …

Mein Sohn kam vollkommen gesund auf die Welt, und so schnell, dass der Arzt es nicht einmal schaffte, rechtzeitig zu kommen. Ehre sei dem Herrn! Ich ermuntere alle, für schwangere Mütter zu beten, sogar für diejenigen, die gar nicht wissen, dass man für sie beten … (vgl.: Lebe, Nr. 132/2017)

 

Ich habe meine Abtreibung überlebt

Gianna Jessen, dir ihre Abtreibung überlebte, engagiert sich heute international mit Vorträgen für das Leben. Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation werden weltweit jedes Jahr 42 Millionen Kinder abgetrieben.

Giannas leibliche Mutter war 17, als sie sich 1977 dazu entschied, ihr Kind im 8. Monat abtreiben zu lassen. In einer Klinik in Los Angeles wurde der jungen Frau eine Salzlösung in die Gebärmutter eingeführt, damit das Baby verätzt wird. Spätestens nach 24 Stunden kommt es zu einer Totgeburt.

Doch wie durch ein Wunder kam Gianna lebendig zur Welt – mit schweren Verletzungen. Eine Krankenschwester ließ die kleine Gianna in ein nahe gelegenes Kinderkrankenhaus bringt. Die Ärzte prognostizierten, dass Gianna schwerstbehindert sein würde. Gianna kam zu gläubigen Pflegeeltern, die sich liebevoll um sie kümmern, so dass nur ein leichte Behinderung beim Gehen zurückblieb.

Als Gianna 12 Jahren alt war, fragte sie am Heiligen Abend ihre Pflegemutter, warum sie nicht so laufen könne wie andere Kinder. Da erfuhr sie von ihren Pflegemutter ihre Geschichte. „Es mag nicht Gottes Wille sein, Dich vollständig zu heilen, aber er möchte mit Deiner Hilfe andere Menschen erreichen“, erklärt sie ihr.

Schon bald engagiert sich das junge Mädchen gegen Abtreibungen.

In Talkshows und öffentlichen Vorträgen erzählt sie ihre Geschichte und setzt sich bis heute für ein Verbot von Spätabtreibungen ein.

Aus ihrem Glauben an Jesus macht Gianna Jessen bei
keinem ihrer Auftritte einen Hehl. „Ich weiß, dass es heutzutage weithin als politisch unkorrekt gilt, in öffentlichen Räumen von Jesus zu sprechen. Aber es ist allein die Gnade Gottes, aus der wir alle leben. Ich habe überlebt, damit ich von ihm erzählen kann.“

 

Ihr Sohn ist geistig unterbemittelt

Thomas Alva Edison (1847-1931) war einer der großen amerikanischen Erfinder. Man nannte ihn auch den König der Erfinder. Er hat z.B. die Glühbirne und das Mikrophon entwickelt. Dass er seine Talente so entfalten konnte, verdankte er seiner Mutter, die ihn zu Hause unterrichtete. Denn nach den ersten Wochen in der Schule wurde der kleine Thomas von seiner Lehrerin mit einem Brief an seine Mutter nach Hause geschickt. Die Augen seiner Mutter waren von Tränen erfüllt, als sie diesen Brief las und dann dem kleinen Thomas laut vorlas: „Ihr Sohn ist ein Genie. Diese Schule kann ihn nicht entsprechend fördern, da wir nicht genug gute Lehrer haben. Bitte unterrichten sie ihn ab jetzt selbst.“

Viele, viele Jahre später – seine Mutter war längst gestorben – kramte Thomas Edison in alten Familiensachen. Plötzlich sah er in der Ecke einer Schreibtischschublade einen Zettel liegen. Es war der Brief seiner ehemaligen Lehrerin und er las ihn. In dem Brief stand: „Ihr Sohn ist geistig unterbemittelt und wir möchten ihn nicht mehr an unserer Schule unterrichten.“

Edison weinte daraufhin sehr lange aus Dankbarkeit für die heroische Tat seiner Mutter, die immer an ihn geglaubt, ihn mit allen Kräften gefördert hat und sich nicht vom Urteil anderer irritieren ließ.

Thomas war nämlich von Kindheit an schwerhörig und konnte aus diesem Grund dem Unterricht in der Schule kaum folgen.

 

 

Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten

Dreifaltigkeit4„Früher mussten wir jeden Sonntag in die Kirche gehen. Es war eine schwere Sünde, wenn man nicht gegangen ist. Früher durfte man nicht zur hl. Kommunion gehen, wenn man nicht vorher gebeichtet hatte. Aber heute hat sich alles geändert.“ So kann man es von älteren Leuten immer wieder hören, wenn sie über die Glaubenspraxis in ihrer Kindheit erzählen. Es ist eine weit verbreitete Auffassung, dass die Gebote Gottes und der Kirche heute nicht mehr so gelten, wie das früher war. Besonders was die Ehe und die Sexualität angeht, scheint es keine Sünden mehr zu geben. Auch in kirchlichen Kreisen herrscht vielfach die Auffassung, dass man von den Menschen Enthaltsamkeit und Keuschheit in den Beziehungen nicht mehr fordern kann, so nach dem Motto: „Kann denn Liebe Sünde sein?“ Aber was ist die Folge dieser Gleichgültigkeit gegenüber den Geboten Gottes? Es sind schwere Leiden, die vor allem auch Unschuldige treffen. Denken wir z.B. an die Abtreibung.

Aber was wir auch tun, die Kirche kann die Gebote Gottes, die auch Jesus Christus ausdrücklich bestätigt hat, nicht ändern. Sie hat vielmehr die Aufgabe, die Wahrheit immer wieder neu zu verkünden, auch wenn sie dem vorherrschenden Zeitgeist entgegensteht. Denn nur die Wahrheit macht den Menschen frei, schenkt ihm Heilung und Erlösung.

Ein ermutigendes Zeugnis für die Kraft der Wahrheit und der Gebote Gottes hat der amerikanische Priester Peter Stravinskas in einem Interview mit der Zeitung Life-Site-News über seine Eltern abgelegt. Er erzählt: Die katholisch geschlossene Ehe seines Vaters war gescheitert und seine Frau hatte ihn verlassen. Einige Jahre später hatte er eine zweite zivilrechtliche Ehe geschlossen, aus der Peter als einziges Kind hervorging.

In der Erstbeicht- und Erstkommunionvorbereitung hatte der junge Peter gelernt, dass es schwere Sünde sei und dass man am Ende in die Hölle kommt, wenn man sonntags nicht die hl. Messe besucht. Als der kleine Peter dies zu  Hause seinen Eltern erzählte, wurde diese Erinnerung an die Wahrheit für sie zu einem mächtigen Ansporn im Glauben. Sie entschlossen sich nun regelmäßig ihre Sonntagspflicht zu erfüllen. Da die Eltern aufgrund ihrer Situation nicht zur Kommunion gehen konnten, sprachen sie nach einiger Zeit mit ihrem Pfarrer. Dieser wies sie auf zwei mögliche Auswege hin: falls möglich, eine Nichtigkeitserklärung der ersten Ehe des Vaters und dann eine kirchliche Trauung. Oder ein „Leben wie Bruder und Schwester“. Dies taten die beiden dann, sie lebten 25 Jahre lang enthaltsam. Als Jugendlicher sprach Peter mit seinem Vater über die katholische Eheauffassung und erfuhr die Wahrheit über die Entscheidung der Eltern, die sie bis zum Lebensende durchhielten. Der Vater starb 1983 einundsiebzigjährig, die Mutter 2005 mit 87 Jahren.

Das Zeugnis seiner Eltern sei bis heute von Bedeutung für die Kirche, sagte Pater Stravinskas: „Unser Glaube sagt uns, dass Gott jedem die nötigen Gnaden gibt, um die Sünde zu meiden.“ Darum müssen auch die Priester ihr zölibatäres Leben beispielhaft leben, um die Gläubigen zu ermutigen, an Gottes Plan für Ehe und Geschlechtlichkeit nach der Lehre Christi zu glauben und ihn zu leben. Jesus sagt: „Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten“ (Joh 14,15). In dieser Liebe liegt für jeden die Kraft zur Umkehr und Treue.

 

Rylan hat mein Leben gerettet

shel-rylEine ergreifende Geschichte ereignete sich in North Carolina. Im Dezember 2014 wurde Shelly Cawlei (23) ins Krankenhaus eingeliefert und ihr Kind, das sie erwartete, durch einen Notkaiserschnitt zur Welt gebracht. Die kleine Rylan war zwar gesund geboren, aber bei ihrer Mutter kam es zu schweren Komplikationen. Shelly erwachte nicht mehr aus der Narkose und fiel in ein lebensgefährliches Koma. Die Ärzte rechneten schon mit ihrem Tod.

Doch dann hatte eine der Krankenschwestern, Ashley Manus, eine Idee: „Wir wussten, dass der Hautkontakt zur Mutter einem Neugeborenen sehr helfen kann – also warum sollte es nicht auch andersherum so sein?“ Also nahmen sie das nackte Baby und legten es auf die Brust der komatösen Mutter. „Ich hoffte, dass Shelly noch irgendwo da drin ist, ihr Baby fühlen und hören kann und ihre Mutterinstinkte erwachen“, erklärte die Krankenschwester.Doch sobald die kleine Rylan die Mutter berührte, schlief sie friedlich ein. „Wir kitzelten sie, wir kniffen sie sogar ein wenig“, erzählt Papa Jeremy. „Es dauerte 10 Minuten, dann stieß sie einen lauten Schrei aus.“

Und das Unglaubliche geschah: „Wir sahen, wie die Werte auf dem Herzmonitor plötzlich anstiegen. Das Schreien hat Shelly wieder zum Kämpfen gebracht. Ich hatte meine Frau zurück!“, erinnert sich Jeremy mit Tränen in den Augen. Shellys Zustand stabilisiert sich. Nach einer Woche erwachte die 23-jährige vollständig aus dem Koma – und konnte endlich zum ersten Mal ihr Kind in die Arme schließen.

Shelly sagte am 1. Geburtstag ihrer Tochter: „Wenn sie groß ist, werde ich ihr sagen, dass sie mein Leben gerettet hat.“ „Ich kann es kaum erwarten, zu entdecken, was Gott alles für mein Leben geplant hat und mich über den Weg  freuen, den er mich führt.“ „Letztes Jahr habe ich noch um mein Leben gekämpft  und heute kann ich wieder tun, was ich liebe. Dafür danke ich Gott.“

Quelle: http://www.heftig.co/

Die Armen lieben, heißt Jesus lieben

mama-kongEin außergewöhnliches Beispiel der Nächstenliebe, die ganz aus der Liebe zu Jesus Christus und aus einem lebendigen katholischen Glauben hervorgeht, gibt uns die Familie Zhelan aus dem Ort Juji in der nordchinesischen Provinz Shanxi. Seit 42 Jahren ziehen Mutter Kong Zhenlan und ihr Mann Kinder groß, zuerst ihre eigenen und seit vielen Jahre behinderte und andere ausgesetzte Kinder, die niemand haben will. Kinder mit Missbildungen werden besonders häufig ausgesetzt. Der staatliche Zwang zur Ein-Kind-Familie tut das Seinige dazu. Begonnen hat das Ehepaar dieses Werk der Nächstenliebe, als beide 24 waren. Inzwischen sind sie 66 Jahre alt. Elf ihrer Kinder sind inzwischen selbständig und haben eigene Familien gegründet. Sie unterstützen heute ihre Adoptiveltern bei ihrer Aufgabe. „Wir verdanken ihnen alles“, sagt einer von ihnen. „Ohne sie hätten wir wahrscheinlich kein Leben gehabt, mit Sicherheit nicht ein so schönes“.
Die Eheleute wurden geboren, als in China die Kommunisten die Macht an sich rissen. Vor der kommunistischen Revolution im Jahr 1949 hatte die Adoption von Waisenkindern im mehrheitlich katholischen Ort Juji eine lange Tradition, die von der Pfarrei gefördert wurde. In den Jahrzehnten nach der Revolution, in denen der katholische Glaube schwer unterdrückt wurde, blockierte das neue Regime auch die Werke der Barmherzigkeit.
1973 heirateten die beiden und hatten vier eigene Kinder. 1977 adoptierten sie das erste behinderte Kind. Das Ehepaar fand die Kinder im wahrsten Sinn des Wortes auf der Straße.
Das Vorbild der Eheleute hat ihre Kinder tief geprägt. Ein leiblicher Sohn, Anthony, wurde Priester.
Father Anthony erzählt, dass er als Jugendlicher für eine Zeit den Glauben verloren hatte. „Meine Mutter aber sagte mir immer wieder: ‚Die Armen lieben, heißt Jesus lieben. Jedes dieser Kinder ist dein jüngerer Bruder, ein kleiner Jesus. Wenn wir uns unserer kleinen Brüder annehmen, nehmen wir uns Christi an. Das bewegte mich und führte mich zum Glauben zurück. Erst als ich schon im Seminar studierte, verstand ich diese Worte aber in ihrer ganzen Tragweite und habe seither das Werk meiner Mutter auch zu meinem gemacht.“
„Wir sind alles Geschwister, ohne Unterschied. Es ist ein Segen, dass meine Mutter diese Kinder lieben kann mit einer Liebe, die aus dem Glauben kommt.“
Derzeit kümmert sich Kong um 18 Kinder: Neugeborene, Kindergartenkinder, Schüler der Berufsschule. Alle Altersgruppen sind vertreten. Sie versorgt die Kinder. Sie ernährt sie, schenkt ihnen ein sicheres Dach über dem Kopf und kleidet sie. Und sie unterweist sie im Glauben. „Meine Mutter wurde von ihren Eltern im Glauben erzogen. Daran hat sie festgehalten, auch in den Jahren der Verfolgung. Obwohl sie keine Ausbildung hat, ist sie die beste Katechistin, die ich kenne“, so ihr Sohn Anthony.
Mit den Behörden gibt es immer Kämpfe. 1982 wurde dem Ehepaar wegen Verstoß gegen die Ein-Kind-Politik der Grund seiner kleinen Landwirtschaft enteignet und der Familie damit die Existenz genommen. Kongs Mann musste sich seither als Wanderarbeiter und Landarbeiter verdingen. Inzwischen gesundheitlich angeschlagen, hilft er seiner Frau im familieneigenen „Kinderheim“.
„Mama Kong“ wird seit einigen Jahren auch vom deutschen Verein „Kindern Leben geben“ unterstützt, der 2010 aus dem Projekt „Leben für die Findelkinder Chinas“ entstanden ist. Im Juli 2014 schrieb Father Antony: „Letzten Monat hat Vater wieder ein Kind mit zerebraler Lähmung aufgenommen, ungefähr acht Jahre alt. Vater fand das Mädchen auf der Straße am Eingang meines Hauses mit einer Schnur am Tor festgebunden.“

Quelle: katholisches.info

Christa Meves – 90 Jahre

Christa Meves, die bekannte Kinder- und Jugendpsychotherapeutin, hat in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag gefeiert. In über hundert Büchern, von denen viele zu Bestsellern wurden, in tausenden von Vorträgen und Artikeln, hat sie als Psychologin die christliche Wahrheit über Ehe, Familie und Kindererziehung dargelegt und gegen den vorherrschenden Zeitgeist verteidigt. 1987 konvertierte sie von der evangelischen zur katholischen Kirche.
In einem ihrer neuesten Artikel zeigt sie in prophetischer Weise auf, dass sich hinter der vorherrschenden Politik, die sich zerstörerisch gegen die natürliche Familie richtet, ein „diabolische Plan zur Beherrschung der Welt“ verbirgt. Unter der Vorgabe, die Überbevölkerung in der Welt zum Wohl aller einschränken zu wollen, ist allgemein die Minderung von Fortpflanzung vorgesehen: durch Förderung der Massenabtreibung; durch das Hochfahren der Verhütungsindustrie; durch Favorisierung der Perversionen; durch Scheidungserleichterung; durch Minderung der Ehefähigkeit mithilfe feministischer Ansprüche der Frau; durch Förderung von Jugendsex und damit Minderung der physischen Fortpflanzungsfähigkeit der Frau; durch Minderung der Bindungsfähigkeit mithilfe von Frühkollektivierung….

Familie – die tragende Säule

hl-familie-nazarethKardinal Carlo Caffarra, der Bischof von Bologna, wurde 1981 als Professor der Moraltheologie von Papst Johannes Paul II. beauftragt, in Rom das Päpstliche Institut für Studien zu Ehe und Familie zu gründen und zu leiten. In einem Interview berichtete er über die Anfänge: „Am Beginn dieser Arbeit, die mir von Johannes Paul II. anvertraut wurde, schrieb ich an Schwester Lucia von Fatima. Das Schreiben ging über den Bischof, da es direkt nicht möglich war. Unerklärlicherweise, da ich keine Antwort erwartete, sondern sie um ihr Gebet für das Projekt ersucht hatte, erhielt ich nur wenige Tage später einen langen, handgeschriebenen Brief von ihr, der heute im Archiv des Instituts aufbewahrt wird. Darin schrieb Sr. Lucia: Der Endkampf zwischen dem Herrn und dem Reich Satans wird über die Familie und die Ehe stattfinden. Haben Sie keine Angst, fügte sie hinzu, denn jeder, der für die Heiligkeit der Ehe und der Familie wirkt, wird immer und auf jede nur erdenkliche Weise bekämpft und angefeindet werden, weil das der entscheidende Punkt ist. Sie schloss mit dem Hinweis, dass die Gottesmutter dem Satan bereits den Kopf zertreten hat. Auch im Gespräch mit Johannes Paul II. konnte man wahrnehmen, dass er darin den neuralgischen Punkt sah, weil es sich um die tragende Säule der Schöpfung handelt, die Wahrheit über die Beziehung zwischen Mann und Frau und zwischen den Generationen. Wenn man Hand an diese tragende Säule legt, stürzt das ganze Gebäude ein. Genau das erleben wir jetzt, denn wir befinden uns genau an diesem Punkt und wissen es.“