Ich fühlte mich immer von ihm gerufen.

Der aus Indien stammende Christ Pavan Teja schrieb in einem Kommentar zu einem Youtube-Video über seinen Glaubensweg:

„Meine Geschichte beginnt so: Ich sehe die Hand des Herrn in meinem Leben seit meiner Empfängnis. Meine Mutter wollte mich abtreiben, doch dank der Bemühungen einer Ärztin, die katholische Nonne ist, wurde ich gerettet. Alle meine Kindheitserinnerungen sind geprägt von meiner Suche nach Gott. Ich habe mich sehr in allen religiösen (hinduistischen) Aktivitäten engagiert, aber dennoch fand ich keinen wahren Frieden in meinem Herzen. Ich fragte mich oft: Bin ich nach all diesen religiösen Zeremonien, die ich jeden Tag vollziehe, in der richtigen Beziehung zu Gott? Kommt er mir näher?
Meine früheste Begegnung mit Christus war ein großes Bild des Heiligsten Herzens Jesu. Ich fühlte mich immer von ihm gerufen. Während des Unterrichts und sogar in den Pausen schaute ich zu ihm auf. An dem Tag, als seine Augen meine Augen trafen, hat er mich nie mehr verlassen. Ich war immer noch ein überzeugter Hindu.

Ich wollte mein Karma durch Andachtsrituale überwinden, doch die Angst vor dem Tod und der Wiedergeburt hatte mich überwältigt. Die Worte Christi an Martha haben mich dann befreit: ‚Ich bin die Auferstehung und das Leben.‘ Ich folgte Jesus, seit ich 11 war. Meine Familie und meine Verwandten hassten mich wegen meines Glaubens an ihn, aber der Herr war gnädig genug, mich mit 16 in seine Herde aufzunehmen. Ich wurde zusammen mit meiner Mutter und meiner Großmutter mütterlicherseits getauft und in die Kirche aufgenommen. Jesus, mein Erlöser, mein König, mein Ein und Alles, hat mein Leben verändert; ohne ihn hat das Leben keinen Sinn.“

Ein Mann in Weiß zeigte ihnen den Weg

Laut der angesehenen internationalen Organisation Open Doors ist Nordkorea seit mehr als 20 Jahren der weltweit schlimmste Verfolger von Christen. Schon der bloße Besitz einer Bibel wird mit dem Tod bestraft oder drei Generationen dieser Familie werden in ein brutales politisches Straflager geschickt. Viele Menschen suchen nach Südkorea zu flüchten über eine Grenze, die extrem militärisch bewacht ist. Unzählige Berichte von Überläufern beschreiben, dass plötzlich in der Dunkelheit der Mann in Weiß vor ihnen erschien. Er wies ihnen den genauen Weg durch die tödlichen Minenfelder. Er zeigte ihnen die sichersten Stellen des gefrorenen Flusses, damit sie ihn überqueren konnten. Als sie schließlich in Südkorea ankamen, wurden sie in Integrationszentren gebracht. Viele von ihnen betraten zum ersten Mal in ihrem Leben eine Kirche. Und als sie hindurchgingen und die Buntglasfenster oder ein Gemälde von Jesus Christus betrachteten, erstarrten sie. Sie fielen unter Tränen auf die Knie. Denn genau in diesem Moment wurde ihnen klar, dass der geheimnisvolle, strahlende Mann, der sie in der eiskalten Zelle besucht hatte, der Mann, der sie sicher über den tödlichen Fluss geführt hatte, Jesus war. Sie kannten damals seinen Namen nicht, aber er kannte ihre Namen. Das Christentum in Nordkorea ist nicht tot. Es lebt, atmet und wächst im Untergrund. Obwohl sie jeden Tag mit der Gefahr der Hinrichtung konfrontiert sind, gehen Geheimdienstschätzungen davon aus, dass es heute in Nordkorea zwischen 300.000 und 500.000 heimliche Christen gibt.

Ich musste zwischen Jesus und meinen Eltern wählen

Der wachsende Einfluss des Islam in unseren Ländern ist eine Tatsache. Wir müssen uns auch im Klaren sein, dass die Christenverfolgung in den islamischen Ländern oft sehr stark ist. Aber auf der anderen Seite dürfen wir nicht übersehen, dass sich immer wieder Muslime zum Christentum bekehren. Viele dieser Bekehrten berichten davon, dass sie durch eine besondere Erfahrung, in der ihnen Jesus Christus selbst in einem Traum oder einer Vision erschienen ist, zum christlichen Glauben gefunden haben. Eine Reihe von Bekehrten haben davon Zeugnis gegeben, dass sie auf einer Pilgerfahrt nach Mekka, zum zentralen muslimischen Heiligtum, diese Bekehrung erfahren haben. Von Frau Nahed Mitualli, einer Lehrerin aus Ägypten, wird z.B. berichtet: Sie war eine überzeugte ägyptische Muslima, die alle Pflichten des Islam regelmäßig verrichtet hatte. Sie sagte, sie habe alle Menschen gehasst, die nicht an den Islam glaubten und machte christlichen Schülerinnen in ihrer Schule das Leben schwer. Sie erzählte: „Während einer Pilgerfahrt nach Mekka entdeckte ich die Wahrheit über den Islam.“ Seit dieser Erfahrung fing sie bereits in Mekka an, den Islam mit dem Christentum zu vergleichen. „Durch viel Studium kam ich zum Glaube an Jesus Christus als Retter und Gott … Ich verlor meine Kinder, meinen Ehemann, meine Arbeit und mein soziales Ansehen und vieles mehr für den wahren Gott.“ Sie musste flüchten und eine neue Existenz aufbauen.
Ein weiteres Zeugnis:
»Ich bin jetzt 24 Jahre alt, bin gelernter Schlosser und stamme aus einer einfachen Familie in der Südosttürkei. Mein Vater ist Fernfahrer, meine Mutter Hausfrau. Ich habe noch sechs Geschwister, alle Familienmitglieder sind tiefgläubige Muslime. Vor etwa sechs Jahren begegnete ich in meinem Heimatort jungen Christen und Muslimen, die miteinander über alles offen sprachen, sogar miteinander singen und beten konnten. … Mit der Zeit hatte ich den Wunsch, mehr über den christlichen Glauben zu erfahren. Ich begann die Bibel zu lesen und war von Jesus Christus fasziniert. Die Bibel und Jesus waren eine Überraschung für mich; die Art, wie Jesus mit Menschen umging, faszinierte mich. Das Gottesbild, das mir hier entgegentrat, das kannte ich bisher nicht. Nach einiger Zeit erbat ich den Taufunterricht. Beim Abschluss des Unterrichts stand ich vor einer schwierigen Entscheidung. Ich musste zwischen Jesus und meinen Eltern wählen. Der Vater stellte die Bedingung: „Dein Glaube oder deine Familie!“ – Ich betete und entschied mich für Jesus. Jesus ist für mich so bedeutend, dass ich auch die Eltern für ihn verlassen musste! Endlich wurde ich getauft, ein großes und tiefes Erlebnis für mich. Ein neuer Lebensabschnitt begann. Ich war mir aber auch bewusst, dass ich als Christ mit Schwierigkeiten zu rechnen haben würde. Kurz nach der Tauffeier erschienen in der Tat Beamte der örtlichen Polizei bei mir, und ich wurde als angeblicher Terrorist verhört. Auch viele Freunde wandten sich von mir ab. Deutlich ließen sie mich ihre Verachtung als einen „vom rechten Glauben Abgefallenen“ spüren. Meine Eltern reagierten entsetzt. Für mich begann ein Familiendrama. Ich musste das Haus verlassen. Ich betete viel. Immer wieder suchte ich Kontakt zu meinen Eltern. Wenige Tage vor dem Antritt des Militärdienstes wurden meine Gebete dann erhört: Auf die Vermittlung meiner Mutter hin war mein Vater bereit, mich in seinem Haus zu empfangen. … Inzwischen fühle ich mich in der katholischen Kirche so richtig zuhause! In der heiligen Eucharistie begegne ich Jesus, und ich möchte nur noch das tun, was Jesus von mir will. Jetzt studiere ich mit Freude Theologie und will mich für meine Aufgabe (als Priester) in meiner Heimat gut vorbereiten.«

Maria führt mich zu Jesus

Der Arzt, Dr. Lukas Schwake war über vierzig Jahre evangelischer Christ. Vor 15 Jahren trat er in die katholische Kirche ein. In einem Interview mit dem Magazin AVEMARIA erzählt er über seinen Weg: „Ich bin christlich aufgewachsen, habe mit meiner Frau Hauskreise geleitet. Aber innerlich hatte ich immer das Gefühl, dass etwas fehlt. Ich konnte die Liebe Gottes verkünden, aber ich habe sie selbst nicht mehr gespürt. Ich war kraftlos, am Ende, in Schwächen und Abhängigkeiten gefangen. In dieser Zeit begann ich, Bibeln in meinem Wartezimmer auszulegen. Zwei Jahre lang hat niemand reagiert – bis eine junge Frau sagte, sie sei durch Maria und Jesus innerlich geheilt worden. Das hat mich schockiert. Ich war ablehnend. Ich habe ihr Bibelstellen mitgegeben, die meine Sicht stützten. Wenige Tage später brachte ihre Mutter mir die Verse zurück – und stellte mir nur eine Frage: ‚Lesen Sie die Bibel dem Buchstaben nach oder mit dem Herzen?‘ Ich war sprachlos. Das war wie ein Stich ins Herz. Ich wusste: Da spricht Jesus. Und ich konnte nicht mehr ausweichen. Ich bin in meiner Praxis auf die Knie gefallen und habe gesagt: ‚Jesus, wenn du mich durch Maria und die katholische Kirche frei machen willst, bin ich bereit.‘ In diesem Moment wurde ich innerlich frei. Ich wusste: Jetzt beginnt etwas Neues. Ich hatte so viel gekämpft – und plötzlich durfte ich einfach loslassen. Ich habe begonnen, den Rosenkranz zu beten. Ich wusste nicht einmal genau, wie er geht. Aber ich habe gespürt: Das ist echt. … Es war, als würde mein Herz neu lebendig werden. … Ich hatte große Angst, dass Maria zwischen mir und Jesus stehen könnte. Aber ich habe erlebt: Sie führt zu ihm. Ich habe Jesus durch sie neu gefunden und Frieden bekommen. Ich begann, ihr mein Herz zu geben. Sie ist eine Mutter – sie urteilt nicht, sie schaut einfach nur und führt einen geduldig weiter. Durch sie habe ich gelernt, mein Herz wieder zu öffnen.“

Ich wäre ein schlechter Lehrer, wenn ich die Wirklichkeit verleugne

Der Fall des irischen Lehrers Enoch Burke wirft weiterhin grundsätzliche Fragen zu Religionsfreiheit, Gewissensschutz und staatlichem Durchsetzungswillen auf.

Seit Ende 2022 sitzt der evangelikale Christ immer wieder im Gefängnis, weil er sich weigert, einer gerichtlichen Anordnung Folge zu leisten, die ihm den Zutritt zu seinem früheren Arbeitsplatz untersagt. Auslöser war sein religiöser und auch von der Vernunft begründeter Widerstand gegen die gesetzlich auferlegte Verpflichtung, einen männlichen Schüler, der sich selbst als weiblich behauptet, als „Mädchen“ anzusprechen.

Insgesamt verbrachte Burke bislang ganze 560 Tage im Gefängnis, hinzu kommen unglaubliche Geldstrafen in Höhe von 225.000 Euro, die Burkes Existenz bedrohen. Die gerichtliche Anordnung besagt, er habe sich von der Schule fernzuhalten, andernfalls werde er inhaftiert. Burke weigert sich, dieser Anordnung zu folgen und kommt immer wieder, wenn er frei ist, auf das Schulgelände zurück.

Denn in Wirklichkeit geht es um einen ideologischen Kampf des Staates gegen die Realität, indem mit Hilfe des Gewaltmonopols des Staates der „Transgenderismus“ den Menschen aufgezwungen werden soll. „Welches Verbrechens habe ich mich schuldig gemacht? Die Wirklichkeit zu benennen? Ich wäre den Schülern ein schlechter Lehrer, wenn ich die Wirklichkeit verleugnen würde“, sagt Burke.

Wenn der Staat die Wirklichkeit mit Zwangsmaßnahmen umzudeuten versuche, sei das ein Angriff auf die Fundamente jeder Ordnung.
Die wiederholte Inhaftierung Burkes hat bislang nicht zu seiner Unterwerfung geführt. Seine Ankläger berufen sich auf die Ordnung des Rechtsstaates. Aber von welchem Rechtsstaat ist hier die Rede, wenn der Staat selbst die Wirklichkeit verneint und mit repressiven Mitteln gegen jene vorgeht, die sich dieser Realitätsverweigerung nicht beugen? Jesus sagt: Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.

Er malte die Heiligen – sie veränderten sein Leben

Der Künstler Ernest Vincent Wood III hat eine seltene Begabung für die Schaffung sakraler Kunst – aber er ist fast zufällig in dieses Gebiet hineingestolpert. Wood wuchs im baptistischen Glauben auf und arbeitete sogar eine Zeit lang als baptistischer Pastor. Aber er verspürte immer eine andere Berufung, wie er Aleteia erzählte: „Wenn ich auf diese Jahre zurückblicke, hatte ich nicht wirklich einen Plan und wusste nicht, wie es weitergehen würde, aber eine Reihe von Dingen fügten sich zusammen und führten mich langsam nicht nur zur katholischen Kirche, sondern auch dazu, immer mehr sakrale Kunst zu malen.“

Das Kunststudium in Italien veränderte sein Leben, da er dort zum ersten Mal mit dem reichen künstlerischen Erbe der katholischen Kirche in Europa in Berührung kam. Sein Ruf als sakraler Künstler wuchs, und er erhielt unerwartete Aufträge – von Katholiken. Zuerst von einer Kirche. Dann von einer Familie, die die freudenreichen Geheimnisse des Rosenkranzes in ihrem Haus dargestellt haben wollte. Irgendwie fand er sich oft dabei wieder, katholische sakrale Kunst zu schaffen. Bei einer Ausstellung hörte er jemanden einen Kommentar zu seinem Werk machen: „Können Sie glauben, dass der Künstler kein Katholik ist?“ Ein Freund antwortete mit Weitsicht: „Kein Katholik … noch nicht!“ Wood bekam den Auftrag, eine Reihe von Heiligenbildern für die Kapelle einer katholischen High School zu malen. „Je mehr ich mich mit dem Leben der Heiligen beschäftigte, desto mehr begannen all diese Dinge wirklich auf mich einzuwirken“. Durch einen Vorbereitungskurs kam er zu der Überzeugung, dass das, was er lernte, die Wahrheit war, und er wurde 2023 in die katholische Kirche aufgenommen.

Eine Kraft, die nicht ich besitze, sondern nur Christus

Der Schauspieler Jonathan Roumie, der in der Filmserie ‚The Chosen‘ Jesus Christus spielt, nahm am 14. Oktober 2025 an der eucharistischen Prozession des Napa Institute  durch die Straßen von New York City teil. Vor der hl. Messe in der St. Patrick’s Cathedral gab er ein Zeugnis darüber, welche Bedeutung für ihn die Eucharistie hat, besonders wenn er als Schauspieler Jesus darstellen soll.

Zu Beginn seines Zeugnisses sprach Jonathan Roumie über den heiligen Carlo Acutis. Er hat schon als 7-Jähriger auf seinem Weg zur Erstkommunion  gesagt, dass die Eucharistie seine Autobahn in den Himmel sei und dass es sein Lebensprogramm sei, durch die Eucharistie immer mit Jesus vereint zu sein. Das ist das Programm, das der heilige Carlo Acutis auch uns ans Herz legt, dass wir nämlich die Eucharistie, wenn möglich, zu einem Teil unseres täglichen Lebens machen. Jonathan Roumie sagt: „Dies wurde zu meinem eigenen Bestreben in den letzten sechs Monaten meines Lebens, als ich die sechste und vorletzte Staffel von ‚The Chosen‘ drehte, die wir vor etwa einem Monat abgeschlossen haben und in deren Mittelpunkt die Kreuzigung steht. Das war mit Abstand das Schwierigste, was ich je versucht habe, sowohl als Schauspieler als auch als Christ. Die Tiefe und Bedeutung der Passion Christi, sein Leiden und seinen Tod am Kreuz darzustellen, war eine gewaltige Herausforderung für mich und verlangte eine Kraft, die nicht ich allein besitze, sondern nur Christus selbst. Die einzige Möglichkeit, mich aufrechtzuerhalten und diese Kraft zu erlangen, bestand darin, so oft es meine Zeit zuließ, an der Heiligen Eucharistie teilzunehmen. Beichte, Anbetung und Eucharistie wurden zu meiner Nahrung und zu meinem Trank. Ohne sie wäre ich sicherlich verhungert und in den Abgründen meiner eigenen mentalen Annäherung an die Kreuzigung und den Tod unseres Herrn umgekommen.

Aber indem ich durch das Sakrament der Versöhnung Heilung für die tiefen Wunden der Sünde in mir suchte und fast täglich oder wann und wo immer möglich die Eucharistie empfing, war es Christus, der dann die Führung übernahm und meine Seele weiter formte, damit sie mehr von ihm in mir widerspiegelte. Es ist Christus, dessen Licht in dieser Gestalt, in diesem Gefäß aus Haut und Knochen, leuchtet. Es ist Christus, dessen Herz zu unserem Herzen wird. Und es ist Christus, den die Welt sieht und spürt, nicht mich.

Dies ist nur möglich durch das Versprechen, das er uns vor zwei Jahrtausenden gegeben hat: dass er uns niemals verlassen oder im Stich lassen würde; dass er immer bei uns sein wird, sogar bis zum Ende der Zeit. … Er hat sein Versprechen gehalten. Er ist bei uns, und er wird dieses Versprechen weiterhin halten. Lasst uns weiterhin – oder vielleicht sogar neu – wahre Zeugen sein … “

„Man muss nicht Jesus im Fernsehen spielen, um für die Welt um uns herum Jesus zu sein. Und wir können dies tun, indem wir die Eucharistie zu einem Teil unseres täglichen Lebens machen, wie der heilige Carlo.“

 

Meine Mutter versuchte mehrmals, mich abzutreiben

Hollywood-Star Sylvester Stallone (geb. 1946) sprach vor einiger Zeit über seine schwierige Kindheit. In einem Interview mit dem Podcast ‚Unwaxed‘ seiner Töchter Sophia und Sistine sprach er offen über die dunklen Kapitel seiner Kindheit.

Er war in einer von Gewalt und emotionalem Missbrauch geprägten Umgebung aufgewachsen. Seine Mutter erzählte ihm immer wieder, dass sie versucht habe, ihn abzutreiben. „Meine Mutter sagte immer: ‚Der einzige Grund, warum du hier bist, ist, weil der Kleiderbügel nicht funktioniert hat'“, erinnerte er sich an die grausamen Worte seiner Mutter. Stallone versucht, ihr Verhalten zu erklären. Sie selbst habe eine traumatische Kindheit erlebt. „Meine Mutter war eine rebellische Person und sie wurde in ein Waisenhaus gesteckt, das nichts mit den heutigen zu tun hat. Sie wurde ans Bett gefesselt, ausgepeitscht und schrecklich missbraucht.“ Diese Erfahrungen hätten ihre Fähigkeit zur Liebe nachhaltig zerstört.

Die ersten Jahre seines Lebens verbrachte Stallone in einem provisorischen Heim, wo er sich ebenfalls ungeliebt und entfremdet fühlte. Diese schmerzhaften Erfahrungen prägten ihn tief und fanden später ihren Ausdruck in seiner Arbeit als Schauspieler und Drehbuchautor. Einige Elemente seines mit einem Oscar prämierten Films ‚Rocky‘ seien autobiografisch, sagte Stallone. Doch trotz der Härten seines Lebens verweist Stallone immer wieder auf die Hand Gottes. Die Inspiration für das ‚Rocky‘- Drehbuch , das er in nur drei Tagen geschrieben habe, verdanke er Gott. „Die Figur des Rocky basiert auf der Idee, dass er auserwählt ist, etwas zu tun. Deshalb ist das erste Bild in Rocky das Bild von Christus.“ „Jesus ist die Inspiration für jeden, der bis zum Ende durchhält“, sagte er. Sein Ruhm habe ihn zwar eine Zeit lang aus der Bahn geworfen. Aber „ich habe mich wirklich entschieden, die Dinge aus der Hand zu geben und in Gottes Hände zu legen, weil ich immer gespürt habe, dass ich für etwas auserwählt bin“, betont er.

 

Damals erlebte ich zum ersten Mal Gottes Gnade

Jordan Taylor, die auf der Suche nach Lösung ihrer Probleme mit 19 Jahren durch einen Therapeuten in die Esoterik geriet, gibt Zeugnis darüber, wie sie in Jesus Christus den wahren und einzigen Erlöser gefunden hat.

„Mehr als zehn Jahre lang war ich tief in Esoterik und Selbstfindung versunken. Ich praktizierte Hexerei und sprach Zaubersprüche. Ich wurde Orakelkartenleserin und belegte Kurse, um meine übersinnlichen Fähigkeiten zu schärfen. Ich war zertifizierte Reiki-Meisterin und Yogalehrerin. Ich benutzte Kristalle als Mittel zur Heilung, zum Schutz und zur Manifestation. Ich glaubte an Astrologie, …“ „Ich glaubte, dass ich meine eigene Realität schuf und mein eigener Gott war, der die Kontrolle über mein Leben hatte. Aber hinter all dem kämpfte ich mit Dunkelheit, Täuschung und der Sehnsucht nach mehr. …

Dennoch war ich in einem Kreislauf aus Heilung und ‚Aufstieg‘ gefangen und suchte ständig nach der nächsten Heilungssitzung in verschiedenen Formen. … Ich dachte, ich könnte ein wenig Salbei verbrennen, einen Spruch aufsagen und Kristalle in jeder Ecke meines Zimmers aufstellen, um meine Depressionen zu beenden. Ich habe mich in allem geirrt.“ „Genau die Praktiken, von denen ich glaubte, dass sie mich beschützten und mich mit etwas Göttlichem verbanden, drängten mich nur weiter in die Dunkelheit, weiter weg von Gott.“

„Während meiner Zeit im New Age war ich seltsamerweise allergisch gegen das G-Wort (Gott). Ich hätte fast die Freundschaft mit einem New-Age-Kollegen abgebrochen, der kürzlich zu Christus gefunden hatte, weil er nicht aufhören konnte, über ihn zu sprechen. Das irritierte mich. Es machte mich wütend. Es stieß mich ab.“

„Ich erinnere mich an einen entscheidenden Moment in meinem Widerstand, als ich widerwillig einen Film über Jesus ansah, um meinen damaligen Freund zu besänftigen.“

„Damals erlebte ich zum ersten Mal Gottes Gnade, als er mir in meiner Sturheit begegnete. Er begegnete mir in meiner Sünde und meiner Depression. Ich sah mir den Film über Jesus an und weinte ununterbrochen. Ich wurde von einem intensiven Gefühl der Liebe überwältigt, das mein ganzes Wesen durchströmte.“

„Da ich in einer zerrütteten Familie aufgewachsen war und als Erwachsene in einem Kreislauf kranker Beziehungen gefangen war, hatte ich zuvor noch nie wirklich Liebe empfunden. Ich wusste, dass dies die Art von Liebe war, nach der ich verzweifelt auf all den falschen Wegen gesucht hatte. Da wusste ich, dass Gott mein Herz gewinnen wollte.

Ich versuchte, diese Erfahrung zu leugnen und zu ignorieren, aber ich wollte diese Liebe auch wieder spüren. Also folgte ich Jesus nach. Ich begann, die Bibel zu lesen. Das hatte ich zuvor noch nie getan, und Gottes Charakter wurde mir offenbart. Ich betete viel. Ich sträubte mich dagegen, in die Kirche zu gehen, aber schließlich probierte ich einige aus.“ „So begann meine Beziehung zu Gott.“ „Ich hatte nie gewusst, was es bedeutet, eine Beziehung zu Jesus zu haben. Jetzt, wo ich es weiß, werde ich sie nie mehr aufgeben. Durch ihn wurden die Ketten meiner Depression gesprengt.“ „Die Wahrheit ist, dass es nicht mehrere Wege zu Gott gibt, es gibt nur einen. Sein Name ist Jesus. Es gibt nur zwei geistliche Mächte in dieser Welt: Gott und Satan. Lassen Sie sich nicht vom Feind mit seiner ursprünglichen Lüge im Garten Eden täuschen,  dass Sie wie Gott sein können. Keine Praxis unter der Sonne wird diese Aussage wahr machen.

Es gibt nur einen wahren Gott, und alle Ehre gebührt ihm. Mein Gebet ist, dass dieses kurze Zeugnis einen Samen in Dein Herz pflanzt.“

 

Ein wundersames Erdbeben

Shagufta Kausar und ihr Ehemann, aus Pakistan, die acht Jahre lang aufgrund falscher Blasphemievorwürfe im Gefängnis saßen, berichteten kürzlich von dem „wundersamen Erdbeben“, das 2021 zu ihrer Freiheit führte. Shagufta und ihr Ehemann Shafqat Emanuel wurden 2013 der Blasphemie beschuldigt. Sie wurden von der pakistanischen Polizei verhaftet, geschlagen und gefoltert. Kausar wurde mitgeteilt, dass sie wegen des Versendens einer blasphemischen SMS an den Präsidenten der pakistanischen Anwaltskammer angeklagt werde. Sie hatte diesen Mann nie getroffen und hatte auch keine Kontaktdaten von ihm. Die Behörden hatten ihr angeboten , sie von den Vorwürfen freizusprechen, wenn sie einen Akt der Blasphemie gegen ihren eigenen christlichen Glauben begehen würde.

„Damals hatte ich die Wahl, einfach Jesus zu verleugnen, um freizukommen“, sagte sie bei der Veranstaltung am 21. Oktober 2025 der Organisation ‚Aid to the Church in Need‘. „Aber ich sagte nein, Jesus war für meine Sünden am Kreuz gestorben. Ich würde ihn nicht verleugnen.“ Beide wurden zum Tode verurteilt und in verschiedene Gefängnisse in Einzelhaft gesteckt. Trotz schwerer körperlicher Beschwerden verloren sie nicht den Glauben. Shagufta erzählt, dass etwa sieben Jahre nach Beginn ihrer Haftstrafe  ein Wunder geschah. „Eines Tages las ich die Apostelgeschichte, als Paulus und Silas im Gefängnis sind und ein Erdbeben die Türen öffnet. Gerade als ich das las, spürte ich ein echtes Erdbeben. Alles bebte und die Wachen schrien. Aber nach einer Weile gab es eine andere Art von Erdbeben“, sagte Shagufta.

Dieses „Erdbeben“, sagte sie, „war eine Petition in Holland, in der meine Freilassung gefordert wurde. Sechzehntausend Menschen unterzeichneten die Petition an nur einem Tag, und sie wurde der pakistanischen Botschaft übergeben. Dann verabschiedete das Europäische Parlament mit über 600 Stimmen eine Resolution, in der Pakistan mit Konsequenzen gedroht wurde, wenn wir nicht freigelassen würden.“ „Das war für uns ein Wunder.“ Nach ihrer Freilassung aus dem Gefängnis wurden sie mit ihren Kindern wiedervereint und verließen schließlich Pakistan. Jetzt setzen sie sich für andere Christen ein, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. „Es gibt viele, die noch immer leiden.“