Ich fühlte mich immer von ihm gerufen.

Der aus Indien stammende Christ Pavan Teja schrieb in einem Kommentar zu einem Youtube-Video über seinen Glaubensweg:

„Meine Geschichte beginnt so: Ich sehe die Hand des Herrn in meinem Leben seit meiner Empfängnis. Meine Mutter wollte mich abtreiben, doch dank der Bemühungen einer Ärztin, die katholische Nonne ist, wurde ich gerettet. Alle meine Kindheitserinnerungen sind geprägt von meiner Suche nach Gott. Ich habe mich sehr in allen religiösen (hinduistischen) Aktivitäten engagiert, aber dennoch fand ich keinen wahren Frieden in meinem Herzen. Ich fragte mich oft: Bin ich nach all diesen religiösen Zeremonien, die ich jeden Tag vollziehe, in der richtigen Beziehung zu Gott? Kommt er mir näher?
Meine früheste Begegnung mit Christus war ein großes Bild des Heiligsten Herzens Jesu. Ich fühlte mich immer von ihm gerufen. Während des Unterrichts und sogar in den Pausen schaute ich zu ihm auf. An dem Tag, als seine Augen meine Augen trafen, hat er mich nie mehr verlassen. Ich war immer noch ein überzeugter Hindu.

Ich wollte mein Karma durch Andachtsrituale überwinden, doch die Angst vor dem Tod und der Wiedergeburt hatte mich überwältigt. Die Worte Christi an Martha haben mich dann befreit: ‚Ich bin die Auferstehung und das Leben.‘ Ich folgte Jesus, seit ich 11 war. Meine Familie und meine Verwandten hassten mich wegen meines Glaubens an ihn, aber der Herr war gnädig genug, mich mit 16 in seine Herde aufzunehmen. Ich wurde zusammen mit meiner Mutter und meiner Großmutter mütterlicherseits getauft und in die Kirche aufgenommen. Jesus, mein Erlöser, mein König, mein Ein und Alles, hat mein Leben verändert; ohne ihn hat das Leben keinen Sinn.“