Sie sahen die Engel

Hunderte Christen wurden allein in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 bei Angriffen durch islamische Terroristen in Nigeria getötet. Die Hilfsorganisation „Barnabas Fund“ berichtet, dass 76 Männer, Frauen und teils kleine Kinder, die sich vom Islam zum Christentum bekehrt hatten, gefangen genommen und in einem Terroristenlager von Boko Haram gefoltert wurden. Die vier Männer, Leiter der Gruppe, wurden mit vorgehaltener Waffe aufgefordert, ihrem Glauben an Jesus abzusagen und zum Islam zurückzukehren. Als sie sich weigerten, wurden die Männer vor den Augen ihrer Familien und Freunde umgebracht.

In der darauffolgenden Woche wurden die Ehefrauen der vier ermordeten Männer ebenfalls aufgefordert, ihrem Glauben abzusagen – ansonsten würden ihre Kinder ermordet. Die Frauen saßen bis in die Nacht zusammen und wussten nicht, wie sie sich entscheiden sollten, als plötzlich die Kinder angerannt kamen und sagten, der Herr Jesus sei ihnen erschienen und habe gesagt, dass alles gut werden würde. Am nächsten Morgen stellten die Terroristen die Kinder – die Jüngste war gerade vier Jahre alt – an einer Wand auf und sagten den vier Müttern erneut, dass sie ihre Kinder retten könnten, indem sie Jesus absagten und zurück zum Islam kehrten. Die Mütter weigerten sich. Die Soldaten luden ihre Gewehre und waren kurz davor zu schießen, als sie sich plötzlich an die Köpfe griffen, wie wild schrien und riefen: „Schlangen, Schlangen.“ Manche rannten weg, andere fielen auf der Stelle tot zu Boden.

Einer der gefangenen Christen wollte das Gewehr eines der toten Soldaten aufnehmen, um die fliehenden Boko-Haram-Mitglieder zu erschießen, aber das vierjährige Mädchen legte ihre Hand auf seinen Arm und sagte: „Das musst du nicht tun. Siehst du nicht die weißgekleideten Männer, die für uns kämpfen?“ Alle 72 Christen überlebten und befinden sich mittlerweile in anderen Gegenden Nigerias, in denen es für Christen sicher ist.

 

Ich bin Diener Christi und deshalb im Gefängnis

In China hat die Verfolgung der Christen eine neue Eskalationsstufe erreicht. Das Regime hat Gesetze eingeführt, die eine vollständige  Unterwerfung der Gesinnung unter die Kommunistische Partei Chinas einfordern. Viele Christen der Untergrundkirche werden eingesperrt.

Von einem evangelischen Pastor gelangte das folgende Zeugnis aus dem Gefängnis an die Öffentlichkeit: »Indem Gott mich zunächst meine persönliche Freiheit verlieren lässt , hoffe ich, dass er mich dazu nutzt, jenen, die mir meine persönliche Freiheit genommen haben, zu zeigen, dass es eine Autorität gibt, die über der ihren steht, dass es eine Freiheit gibt, die sie nicht einschränken können, eine Freiheit, die die Kirche des gekreuzigten und wieder auferstandenen Jesus Christus erfüllt. Ganz egal, welche Verbrechen die Regierung mir auch vorwerfen mag, mit welchem Dreck sie mich auch bewerfen mag – so lange sich diese Vorwürfe auf meinen Glauben beziehen, auf meine Schriften, meine Kommentare und meine Lehren, handelt es sich bloß um eine Lüge und eine Versuchung durch die Dämonen. Ich weise sie kategorisch zurück. Ich werde meine Bestrafung absitzen, aber ich werde nicht dem Gesetz dienen. Ich werde hingerichtet werden, aber ich werde mich nicht schuldig bekennen. Diejenigen, die mich wegsperren, werden eines Tages von Engeln weggesperrt. Wer mich verhört, wird letztlich von Christus befragt und beurteilt werden. Wenn ich daran denke, erfüllt mich der Herr mit einer natürlichen Anteilnahme und Trauer für diejenigen, die versuchen, mich einzusperren, oder es aktiv tun. Ich bete darum, dass der Herr mich nutzt, dass er mir Geduld und Weisheit schenken möge und dass ich ihnen das Wort Gottes bringen kann.

Trennt mich von meiner Frau und meinen Kindern, ruiniert meinen Ruf, zerstört mein Leben und meine Frau – die Obrigkeit ist zu alledem imstande. Doch niemand auf dieser Welt kann mich dazu zwingen, meinem Glauben zu entsagen.  … Jesus ist der Erlöser, der Sohn des ewigen, lebendigen Gottes. Er starb für die Sünder und erhob sich für uns von den Toten. Er ist mein König und der König der gesamten Welt, gestern, heute und in alle Ewigkeit. Ich bin sein Diener und das ist der Grund, weshalb ich im Gefängnis bin. Ich werde mich voller Sanftmut gegen jene wehren, die sich gegen Gott wehren, und ich werde freudig alle Gesetze verletzen, die Gottes Gesetze verletzen.«

 

Es gibt nur einen Stern und das ist Jesus Christus

Jesus hat im Gleichnis vom Gutsbesitzer erzählt, dass dieser noch in der letzten Stunde hinaus ging, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben und dass er den Letzten den Lohn für den ganzen Tag gab. Wie unser Herr dieses Gleichnis auch heute noch in die Tat umsetzt, das veranschaulich uns das Beispiel von Bill Hayden.

Er war Außenminister sowie Generalgouverneur von Australien, er war hochrangiger Laborpolitiker und ein gefeierter Atheist. Nun hat er im Alter von 85 Jahren am 9. Sept. 2018 die Taufe empfangen und wurde Katholik. In verschiedenen Interviews erzählte er, wie es zu seiner atheistischen Einstellung kam und wie er seinen Weg in die  Kirche fand.

Die treibende Kraft hinter seinem Atheismus war sein Vater. „Er hatte keine Zeit für Religion. Er war ziemlich radikal, ein entschlossener Atheist, er hat immer gespottet über die Religion und sie als Opium für die Massen bezeichnet“. Er war auch ein „gewalttätiger Mann“, der seine Frau und auch Bill oft geschlagen hat. Obwohl Bill seinen Vater hasste, hat er doch von ihm seine atheistische Einstellung übernommen. „So war ein Großteil meines Lebens ein Kampf gegen mich selbst, um zu beweisen, dass ich mich behaupten kann.“  Nach der Schule wurde Bill Polizist und begann später seine politische Karriere. Eine schwere Prüfung für seine Einstellung war der Tod seiner ersten Tochter, die mit fünf Jahren durch einen Autounfall ums Leben kam. Trotz aller äußeren Erfolge sagt er: „In meinem Herzen und in meiner Seele war ein nagender Schmerz über die Frage nach dem Sinn des Lebens und meiner Rolle darin.“

Dass er jetzt den Weg zum Glauben fand, dafür war das Vorbild einiger glaubwürdiger Personen entscheidend: seine eigene Mutter, eine Ursulinenschwester, bei der er Grundschulunterricht hatte und vor allem die jetzt 93‑jährige Ordensfrau Schwester Angela Mary Doyle, die früher ein Krankenhaus in Brisbane geleitet hatte. Sie war ihm ein langjähriges Vorbild im Dienen. Durch sie verstand er, dass der christliche Glaube nicht eine Gesetzesreligion ist, sondern eine Religion der Liebe. Als Sr. Angela selbst als Patientin im Krankenhaus lag, besuchte er sie dort. „Am nächsten Morgen wachte ich auf und hatte den starken Eindruck, dass ich in der Gegenwart einer heiligen Frau gewesen war.“ Dies habe ihm den Weg in die katholische Kirche gezeigt. Die Ordensfrau war eigens bei seiner Taufe dabei gewesen.

„Manche von euch werden vielleicht denken, dass ich eine wichtige Person in Australien bin, aber die Tatsache ist, dass ich nur ein weiterer fehlbarer Mensch bin.  Es gibt nur einen Stern (Star) in unserem Leben und das ist Jesus Christus“.

 

Überall versprach man uns die Glückseligkeit

Mit sechs Jahren bin ich in einem Pensionat für Waisenkinder gelandet. Meine Eltern hatten mich verlassen, vorübergehend zwar, aber mein kindliches Herz trug dabei tiefe Verletzungen davon.

Ich war zehn, als ich wieder zu meinen Eltern heimgekehrt bin. Damals habe ich mich elend in meiner Haut gefühlt, unglücklich, verzweifelt, hässlich. Mit 13 entdeckte ich, dass ich den Burschen gefiel. Ich fing an, mich zu schminken, meine Zeit vor dem Spiegel zu verbringen, um zu gefallen und zu verlocken. Ein Flirt folgte dem anderen, war ich doch versessen darauf, diese Leere an Liebe, die mich bedrückte, aufzufüllen. Ich dürstete nach Zärtlichkeit und fand dennoch nichts als Enttäuschung.

Nach einem seelischen Tiefschlag, zu schwer zu ertragen, fasste ich den Entschluss, von zu Hause wegzugehen. Ich hatte weiterhin viel Erfolg bei den Burschen und spielte das emanzipierte Girl, sexy…, aber abends, wenn ich in meine Wohnung kam, löste ich mich auf meinem Bett in Tränen auf, weil ich so unglücklich war. Alle sexuellen Affären erzeugten eine große Leere in mir. Sex wurde zur krankhaften Besessenheit.

Dieser wachsenden Verzweiflung versuchte ich die Stirn zu bieten. Da bot sich mir der Okkultismus an. Ich belegte Kurse, um Astrologin zu werden. Mit vollem Elan ließ ich mich auch auf zahlreiche Techniken ein, um eine vollkommene Selbstbeherrschung zu erlangen. Ich machte Yoga, Aikido, Kendo, transzendentale Meditation, Zen …
Überall versprach man uns die Glückseligkeit, die universelle Liebe, die Macht des Geistes über den Körper.

Einer meiner Freunde, Thierry, den ich in meine Praktiken mit hineingezogen hatte, wurde ernsthaft psychisch krank. Dieses Ereignis stellte die Sinnhaftigkeit all dessen, was ich da lebte, ernsthaft in Frage. Von Zweifeln geplagt, habe ich meinen Guru aufgesucht, um ihm von Thierry zu erzählen. Er hat mich einfach vor die Türe gesetzt, ohne überhaupt auf meine Fragen einzugehen. In Sekundenschnelle war mir klar, dass ich schon wieder auf dem Holzweg war.

Wozu sollte ich da noch weiterleben? Mein Leben war doch nichts als eine Kette von Schmerzen und Pleiten. So habe ich mir einen Revolver gekauft, ihn in meinen Koffer gesteckt, dann habe mich von Thierry verabschiedet und dabei ein kleines Büchlein, das er in der Tasche hatte, mitgenommen.

Ich bin zu meinen Eltern heimgekehrt und habe begonnen, gedanklich meinen Selbstmord vorzubereiten. Um drei Uhr morgens bin ich aufgestanden, entschlossen, Schluss zu machen. Ich öffne den Koffer, um den Revolver zu ergreifen und stoße auf das Büchlein.

Es war das Evangelium. Ich öffne und lese: „Mein Gott, warum hast Du mich verlassen…“ und auf den folgenden Seiten: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.“ Alle Worte, die ich da las, berührten mich. Ich war bis ins Innerste erschüttert. Wie in einer Erleuchtung begriff ich, dass Gott mich liebt.

Einige Zeit später habe ich durch Vermittlung eines meiner Vettern eine Gebetsgruppe kennen gelernt. Heute, zehn Jahre nach dieser Heimkehr zu Gott kann ich Zeugnis ablegen von der unfassbaren Glückseligkeit, die ich täglich erfahre, und von all den inneren Befreiungen, die ich dadurch erleben durfte, dass ich einfach meinen Glauben lebe in dieser Kirche, die ich liebe.

 

Gott, gib mir bitte ein Zeichen

Gott will nicht den Untergang des Sünders, sondern dass er umkehrt und lebt. Wie Gott zuweilen eingreift, um ein Leben zu retten, das zeigt uns die folgende Begebenheit:

Es war spät am Samstagabend. Der evangelische Pastor der „Almighty-God-Church“, Atlanta, saß noch im Kirchenbüro und arbeitete an der Predigt. Er wollte kurz zu Hause anrufen und seiner Frau von der Verspätung Bescheid geben. Es war 22:00 Uhr, aber seine Frau nahm den Telefonhörer nicht ab. Der Pastor ließ es wiederholt klingeln. Doch sie schien es nicht zu hören. Nach einer gefühlten Ewigkeit nahm sie doch das Gespräch an und auf seine Frage: „Warum bist Du nicht ans Telefon gegangen?“ antwortete sie: „Schatz, bei mir hat kein Anruf geläutet.“ Da beide keine Erklärung fanden, ließen sie dieses merkwürdige Erlebnis auf sich beruhen.

Am Montag meldete sich ein Mann beim Pastor. „Warum haben Sie mich am Samstagabend angerufen?“ Der Pastor war zunächst verwirrt und konnte die Frage nicht zuordnen. Da erklärte der Anrufer: „Es läutete ununterbrochen bei mir, aber ich wollte nicht dran gehen.“ Plötzlich fiel dem Pastor die Samstagnachtszene und seine wiederholten Anrufe bei seiner Frau wieder ein und er entschuldigte sich bei dem Mann für die Störung und das offensichtliche Wählen einer falschen Nummer. Der Mann erwiderte: „Es ist schon in Ordnung. Wissen Sie, an diesem Abend wollte ich mir mein Leben nehmen, aber bevor ich zur Tat schritt, betete ich: ‚Gott, wenn es Dich gibt und Du nicht willst, dass ich mich umbringe, dann gib mir bitte ein Zeichen.‘ – Plötzlich begann mein Telefon Sturm zu läuten und als ich auf die Anzeige schaute, traf mich vor Schreck beinahe der Schlag: denn auf dem Display stand: Almighty God! Ich stand unter Schock und konnte den Anruf nicht entgegen nehmen!“

 

Alles Dunkel meiner Seele verschwand

Claudio Canali kam 1952 in Norditalien in der Nähe von Lecco zur Welt. Schon früh erkannten seine tiefgläubigen Eltern sein musikalisches Talent und gaben ihm die Möglichkeit, verschiedene Instrumente zu erlernen. So wurde er bald in eine Pop-Rock-Band aufgenommen. Sie wurde sein Alles! Für das Studium hatte er nicht mehr viel Zeit und Kraft.
Als 18-Jähriger gründete er zusammen mit seinen Musikerfreunden die Rockband „Biglietto per l’Inferno ‑ Fahrkarte in die Hölle“. Sie waren keine erklärten Satanisten, wie man beim Namen der Band vermuten könnte. Doch schien ihnen das Leben auf dieser Erde wie eine Hölle, so viel Ungerechtigkeit und Leid. Darüber wollten sie singen.
1974 erschien ihre erste Schallplatte unter dem Titel „Fahrkarte in die Hölle“, mit der sie enormen Erfolg hatten. Wegen der gottlosen, blasphemischen Texte, die Claudio leidenschaftlich sang, gab man ihm den Beinamen „Stimme des Teufels“. Sie hatten große Auftritte. Doch wenn er nach dem Rausch des Konzertes in sein Zimmer zurückkehrte, überkam ihn eine deprimierende Einsamkeit. „Auch Beziehungen mit Frauen konnten diese Leere nicht füllen, die ich in mir hatte“, erzählt er später. „Wir suchten die Freiheit, indem wir die Grenzen der sexuellen Tabus beseitigen wollten und uns vom Alkohol in eine andere Welt hinübertreiben ließen. Aber sobald ich allein war, fühlte ich mich schlecht.“
Claudio war 25 Jahre alt, als ihn ein Freund nach Indien mitnahm ‑ eine Mode dieser Jahre. Als er wieder zu Hause war, überkamen ihn starke Schuldgefühle und Depressionen. Seine Freunde hielten ihn für verrückt. Nur seine Mutter spürte intuitiv, dass eine Veränderung in ihm vorging. Sie hatte viel für ihren „verlorenen Sohn“ gebetet.
„Eines Abends im Februar 1976 stieg ich von der Bühne und sagte den anderen, dass ich nie mehr auf die Bühne zurückkehren werde. Ich ertrug diese Welt nicht mehr, die Konzerte und die Leute, die wie Zombies zwischen Rauch und Alkohol herumwankten. Ich suchte nach Antworten.“ Jahrelang stürzte er sich nun in alle möglichen Unternehmen und landete schließlich bei der Hare‑Krishna‑Sekte, die damals in Mode war. Er rasierte sich die Haare vom Kopf, zog einen orangefarbenen Habit an und kam als ’neuer Mensch‘ zurück. Durch das Leben in der Sekte wurde ihm aber die ganze Last seiner Schuld so sehr bewusst, dass er sie kaum mehr tragen konnte.
Da erinnerte er sich seiner christlichen Wurzeln und ging eines Tages in eine katholische Kirche, um zu beichten. „Als ich die Absolution empfing, verschwand alles Dunkel in meiner Seele, und ich war augenblicklich von meiner Depression geheilt, die mich seit meinem Indienaufenthalt gequält hatte“, bezeugt Claudio mit tiefer Dankbarkeit.
Durch den Hinweis einer Ordensschwester fand er 1994 den Weg in die Gemeinschaft der Benediktiner-Eremiten von Minucciano in der Provinz Lucca.
Der Obere sagte ihm, er solle sich eine Arbeit suchen, und wenn er nach zwei Jahren immer noch den Wunsch habe wiederzukommen, sei er herzlich willkommen. Täglich besuchte er nun die hl. Messe, betete den Rosenkranz und empfing regelmäßig die hl. Beichte. Auf diese Weise konnte der Herr ihn in seiner Berufung festigen.
„Ich war überglücklich, hier angekommen zu sein, auch wenn der Anfang für mich hart war. Meine Vergangenheit lastete wie ein Mühlstein auf mir. Es war ein hartes Ringen, das Erkennen, wie nichtig mein bisheriges Leben war. Doch mit der Zeit verstand ich, dass Gott mir alles verzeiht und auch vergisst.“ Durch sein Beispiel und sein Zeugnis des Glaubens konnte er noch vielen jungen Menschen eine „Fahrkarte zum Himmel“ vermitteln. Im August 2018 ist er im Alter von 66 Jahren verstorben.

Ihr Vater erschien ihr und zeigte auf Jesus

Farida, ein junge Frau aus Frankreich, berichtete in einem Interview mit der katholischen Zeitschrift „Famille Chretienne“ (Feb. 2019) über ihren Weg vom Islam zum katholischen Glauben: Sie kam mit vier Jahren aus Nordafrika nach Frankreich, wo sie ihre Kindheit in einer „sehr gläubigen, glücklichen und liebevollen Familie“ verbracht hatte. Im Verlauf der Jahre stellte sie sich Fragen über ihren muslimischen Glauben. Ihrem Vater sehr verbunden, erlebte sie dessen Tod sehr schmerzhaft. „Beim Begräbnis habe ich ihm gesagt: ‚Wenn der Islam die wahre Religion ist, sag es mir.'“ In der folgenden Nacht hatte sie einen Traum: „Ich sah meinen Vater, der mir zuzwinkerte und sagte, ich solle in Richtung einer Lichtquelle schauen. Dazu sagte er: ‚Yeshua el Messiah‘, ‚Jesus ist der Messias‘!“ Daraufhin begann sich Farida mit dem christlichen Glauben zu beschäftigen, sechs Jahre lang. Als sie eines Tages an der Kirche ihrer Stadt vorbeikam, erfasste sie ein mächtiger innerer Anruf. „Ich musste unbedingt mit einem Priester sprechen.“ Dieser erklärte ihr, sie müsse sich zwei Jahre auf die Taufe vorbereiten. „Ich dachte: Du willst mich prüfen, ob ich es auch ernst meine? Ich werde dir das beweisen!“ Sie nahm an einer Katechumenatsgruppe teil. Bereits nach einem Jahr Vorbereitung wurde sie getauft. „Eine Taufe durch Untertauchen. Das musste sein. Ich wollte unbedingt mein vorheriges Leben abwaschen.“ Trotz aller Gefahren, die ihr nun von Seiten ihrer Verwandten drohen, ist sie glücklich, „zum Glauben ihrer Vorväter zurückgekehrt zu sein“.

 

Die Muttergottes kam mir auf diesem Weg zur Hilfe

Von Reinheit und Keuschheit habe ich während meiner Jugend nie etwas gehört. Für mich war es vielmehr selbstverständlich, dass man als junger Mensch möglichst schnell möglichst viele sexuelle Erfahrungen machen sollte. Nach diesem Credo habe ich auch zehn Jahre lang gelebt, bis ich mich 2004 zum katholischen Glauben bekehrte. Ich war so begeistert von all den Schätzen, die es in der Kirche plötzlich für mich zu entdecken gab! Was hatte ich denn eigentlich wirklich über die katholische Kirche und ihre Lehren gewusst in Zeiten, zu denen ich in dummen Gesprächen über sie geschimpft und gelästert hatte. Doch wohl sehr wenig!

Mir wurde immer klarer, dass man das bedingungslose Ja Gottes zu uns Menschen nur mit einem bedingungslosen Ja zu Ihm beantworten kann, wenn man Ernst machen möchte mit dem Glauben an Gott. Genau das wollte ich lernen, ganz „Ja“ zu sagen zur Kirche. Das bedeutet für mich z.B. jeden Sonntag und öfter zur hl. Messe und auch regelmäßig (einmal pro Monat) zur Beichte zu gehen, den Rosenkranz zu beten, für meinen Glauben einzustehen und ihn zu leben. Auch meine Sexualität wollte ich nach den Richtlinien der Kirche leben. Die Muttergottes kam mir auf diesem Weg zur Hilfe und ich lernte die Schriften des hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort kennen. Nach der Weihe an die Jungfrau Maria ging plötzlich alles sehr schnell: Meine damalige Freundin trennte sich von mir, und ich hatte die Möglichkeit, mein Leben ganz neu auszurichten. …

Einige Monate später lernte ich Martina, meine jetzige Frau, auf einer Wallfahrt kennen. Ich bin dankbar, dass sich mir vor dieser Begegnung die Schönheit eines reinen und keuschen Lebens offenbart hatte, denn so hatte ich die Möglichkeit, eine wahre Freundschaft zu Martina aufzubauen und um sie zu werben, wie es ihr gebührte: frei von sexuellem Druck und ganz auf das Ziel einer christlichen Ehe in Gemeinschaft mit Gott und der Kirche ausgerichtet. Am Rosenkranzfest 2006 haben wir im Stift Heiligenkreuz geheiratet und führen seitdem eine glückliche Ehe, die Gott bis jetzt mit zwei wundervollen Söhnen gesegnet hat. Ich bin sicher: Hätten Martina und ich nicht den Rückhalt des Glaubens und den festen Entschluss zur Enthaltsamkeit vor der Ehe gehabt, wären wir in unserer Ehe nicht so standfest und glücklich, wie wir es heute sein dürfen.

Die Mutter der 10.000 Kinder

Marguerite Barankitse (60 J.) aus Burundi kümmerte sich seit 1993, als der Bürgerkrieg in ihrer Heimat ausbrach, um nahezu 30.000 Waisen- und Flüchtlingskinder. Heute ist die tiefgläubige Katholikin weltweit als „Mama Maggy“, als „die Mutter der 10.000 Kinder“ bekannt und sie wird nicht müde zu betonen: „Jedes Leben ist heilig. Wenn man Liebe hat, kann einen nichts ängstigen oder aufhalten, denn die Liebe kann niemand aufhalten, keine Armee, kein Hass, keine Verfolgung, kein Hunger, nichts!“ Sie erzählt aus ihren Erfahrungen:

Es war mitten im Bruderkrieg der zwei Volksstämme der Hutu und Tutsi. Eines Tages trat ein 15-jähriger Kindersoldat mit seiner Kalaschnikow vor Maggy hin und sagte kalt: „Ich bringe dich jetzt um, aber ich töte die Menschen auf den Knien. Deshalb kniest du dich jetzt hin!“ Unerschrocken erwiderte sie ihm: „Ich knie mich nur vor dem Herrn nieder.“ Da sah sie, dass der Junge einen Rosenkranz um den Hals hängen hatte, und fragte ihn ruhig: „Weißt du, was du da trägst?“ – „Ja, das ist ein Glücksbringer, den ich bei jemandem am Hals fand, den ich getötet habe.“ – „Ach, dann sage ich dir jetzt, was das wirklich ist“, fuhr sie ruhig fort. Und schon begann Maggy, ihm den Rosenkranz zu erklären und was die verschiedenen Geheimnisse bedeuten. Am Schluss sagte sie: „Um genau zu verstehen, was der Rosenkranz ist, beten wir ihn jetzt. Und weil wir jetzt beten, knie ich mich hin, und du kniest dich auch hin.“ Es war kaum zu glauben! Der Junge mit dem Sturmgewehr war einverstanden, und beide beteten tatsächlich auf den Knien den ganzen Rosenkranz. Die Gottesmutter muss dabei das Herz des Jungen berührt haben, denn danach gestand er Maggy: „Jetzt kann ich dich nicht mehr töten.“ Stattdessen bat er sie um Verzeihung. Und Maggy vergab ihm nicht nur, sondern machte ihn drei Jahre später sogar zu ihrem Chauffeur.

Marguerite Barankitse, die mit fünf Jahren ihren Vater durch Gewalt verloren hatte, bekam als Halbwaise daheim sehr schön die christliche Verzeihung und Nächstenliebe vorgelebt. Bereits als 24-jährige Französischlehrerin adoptierte Maggy als katholische Tutsi ihr erstes Kind, ihre Schülerin Chloé, eine protestantische Hutu, die eben Vollwaise geworden war. Zum entscheidenden Wendepunkt in Maggys Leben kam es am 24. Okt. 1993 in Ruyigi, als eine Gruppe von Tutsi, unter ihnen auch mehrere Cousins von Maggy, vor ihren Augen in einem Racheakt 72 Hutu bestialisch ermordeten. Einige Stunden nach dem Gemetzel scharten sich 25 Hutu-Kinder, die überlebt hatten, traumatisiert um Maggy. Das wies der 36-Jährigen die Berufung, „ein Licht der Verzeihung zu entzünden“: Tutsi hatten die Eltern der Kleinen ermordet, eine Tutsi soll ihnen nun eine liebevolle Mutter werden. Nach einer Woche waren es weitere 80 Kinder, einen Monat später 200. Das war die Geburtsstunde von „Maison Shalom“, dem „Haus Shalom“, wo alle Kinder, einerlei ob Tutsi oder Hutu, unterschiedslos in ihrer Würde geschätzt und besonders zur Gottes- und Nächstenliebe erzogen werden. „Mama Maggy“, die im Laufe der Jahre unsägliche Massaker mit ansehen musste, bezeugt weltweit bei Vorträgen ganz offen: „Wenn ich nicht Christin wäre, hätte ich schon viele Male Selbstmord verübt. Kraft hole ich mir täglich aus dem Gebet und vor allem durch die hl. Messe. So schenkt mir mein Glaube, den mir niemand nehmen kann, auch in den dunkelsten Momenten Friede und Zuversicht. Nur der Geist der Liebe macht es möglich zu verzeihen und uns zu versöhnen. So bin ich überzeugt, dass das Böse nicht das letzte Wort hat. Der Glaube und die Liebe versetzen Berge von Hass.

Quelle: vgl.: Triumph des Herzens

Gott hat einfach mein Herz erobert

Kevin Whitt war zwanzig Jahre lang ein Transvestit und Prostituierter für Homosexuelle, bevor er sich vor fünf Jahren bekehrte. Jetzt setzt er sich  im Widerstand gegen Homo-Propaganda ein. Darüber berichtet ChristianHeadlines.com. Kevin Whitt wurde homosexuell, nachdem er als Kind sexuell missbraucht worden war. Ein Therapeut diagnostizierte bei ihm eine geschlechtsspezifische Spaltung und sagte ihm, dass er „eher eine Frau sein sollte“. Er hat an viele Paraden mitgewirkt und auch eigene Shows veranstaltet. Aber er bemerkte: „Immer wenn ich in diesem Lebensstil war, war ich sehr depressiv. Ich musste die ganze Zeit betrunken sein. Ich habe mit allen möglichen Männern geschlafen. Ich meine, ich habe mit wahrscheinlich fünf Leuten an einem Tag geschlafen. Ich war sexuell sehr pervers.“ Kevin sagt, dass er „nicht nach Gott suchte“. Aber Gott erregte seine Aufmerksamkeit durch „eine Reihe von Umständen“. „Ich war nicht auf der Suche nach einer Veränderung…  ich dachte, ich würde es lieben, in diesem Lebensstil zu sein. Aber Gott hat einfach mein Herz erobert und ich habe mein Leben Gott hingegeben. Ich wurde befreit und kam zu Jesus. Und seitdem wurde mein Leben um so viel besser als je zuvor. Ich bin so viel glücklicher als je zuvor.“ Whitt bekämpft „pro-homosexuelle Theologen“, die behaupten, die Bibel unterstütze Homosexualität. „Es ist sehr, sehr klar geschrieben“, dass sie sündig ist. „Es gibt keine Möglichkeit, die Schrift zu verdrehen.“