{"id":7207,"date":"2026-01-30T23:37:35","date_gmt":"2026-01-30T22:37:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=7207"},"modified":"2026-03-30T23:43:34","modified_gmt":"2026-03-30T22:43:34","slug":"sie-holten-ihre-schaetze-hervor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=7207","title":{"rendered":"Sie holten ihre Sch\u00e4tze hervor"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/krippe1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-682\" src=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/krippe1.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/krippe1.jpg 250w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/krippe1-225x300.jpg 225w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>Das Fest der Erscheinung des Herrn oder der &#8218;Heiligen Drei K\u00f6nige&#8216; offenbart uns einen geistlichen Weg, den auch wir gehen k\u00f6nnen, damit wir von jener gro\u00dfen Freude erf\u00fcllt werden, die die Weisen aus dem Morgenland erfahren haben. Es hei\u00dft: &#8222;Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr gro\u00dfer Freude erf\u00fcllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Sch\u00e4tze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar&#8220; (Mt 2, 10-11).<\/p>\n<p>Diese Sch\u00e4tze der Weisen symbolisieren den Glauben an Jesus Christus. Mit dem Gold ehrten sie ihn als K\u00f6nig, mit dem Weihrauch beteten sie Jesus als den wahren Gott an, mit der Myrrhe ehrten sie ihn den Erl\u00f6ser, der gekommen ist, um uns durch sein Leiden und Sterben von unseren S\u00fcnden zu erl\u00f6sen. Darum ist es wichtig, dass auch wir suchen, dem Jesuskind diese Sch\u00e4tze darzubringen.<\/p>\n<p>1) Das Erste ist das Gold. Durch das Gold wird n\u00e4mlich unsere Freiheit und Liebe bezeichnet. Diese pers\u00f6nliche Freiheit und die F\u00e4higkeit zu lieben, das ist wirklich das Kostbarste, das wir besitzen. Gott selbst hat uns diese F\u00e4higkeiten gegeben. Aber Gott m\u00f6chte, dass wir ihm dieses Gold der Freiheit und Liebe schenken.<\/p>\n<p>Die freie Hingabe unseres Willens an Gott und seinen Willen, das ist das Gold, das Geschenk, mit dem wir Gott die gr\u00f6\u00dfte Freude machen k\u00f6nnen. Das ist zugleich die w\u00fcrdigste Anbetung seiner K\u00f6nigsherrschaft.<\/p>\n<p>2) Das Zweite, das wir dem g\u00f6ttlichen Kind darbringen sollen, ist der Weihrauch. Durch den Weihrauch wird unser inneres Gebet bezeichnet. &#8222;Wie Weihrauch steige mein Gebet vor dir auf!&#8220;, so hei\u00dft es im Psalm 141. Dieser Weihrauch steigt vor allem dann auf, wenn wir unsere inneren Gedanken immer wieder auf Gott zu richten suchen, wenn wir danach trachten, ihn zu lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit aller Kraft und all unseren Gedanken, wie es im ersten Gebot hei\u00dft. Aber zugleich m\u00fcssen wir durch unser Beten alle b\u00f6sen Gedanken auf dem Altar des Herzens verbrennen. Das ist die Anbetung Gottes im Geist und in der Wahrheit.<\/p>\n<p>3) Als Drittes sollen wir die Myrrhe darbringen. Die bittere Myrrhe bedeutet letztlich unsere S\u00fcnden, Fehler und Schw\u00e4chen. Auch das m\u00f6chte Jesus von uns haben. Er ist ja in diese Welt gekommen als das Lamm Gottes, das die S\u00fcnden der Welt hinweg nimmt. Wenn wir die bittere Myrrhe unserer Schuld durch die Reue des Herzens und durch unser Bekenntnis ihm \u00fcbergeben, so wird er uns seine Ruhe und seinen Frieden schenken.<\/p>\n<p>Mit dieser Art von Gold, Weihrauch und Myrrhe, mit der liebenden Hingabe unserer Freiheit, mit einer Anbetung im Geist und in der Wahrheit und mit dem bewussten Reue und Umkehr des Herzens sollten wir immer wieder Christus als unseren Gott und K\u00f6nig anbeten. Das wird uns mit gro\u00dfer Freude erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Fest der Erscheinung des Herrn oder der &#8218;Heiligen Drei K\u00f6nige&#8216; offenbart uns einen geistlichen Weg, den auch wir gehen <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=7207\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[77],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-23 18:59:58","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7207"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7207"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7207\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7208,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7207\/revisions\/7208"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7207"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7207"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7207"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}