{"id":7125,"date":"2025-09-17T10:54:08","date_gmt":"2025-09-17T09:54:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=7125"},"modified":"2026-05-03T12:26:09","modified_gmt":"2026-05-03T11:26:09","slug":"einer-kehrte-um-und-dankte-ihm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=7125","title":{"rendered":"Einer kehrte um und dankte ihm"},"content":{"rendered":"<p>Die Heilung der 10 Auss\u00e4tzigen, die uns im Evangelium vom 28. Sonntag im Jahreskreis (C) geschildert wird, stellt uns eine wichtige Haltung f\u00fcr unser christliches Leben vor Augen, n\u00e4mlich die Dankbarkeit f\u00fcr die Hilfe und Gnade Gottes. Sie ist eine seltene Gabe. Nur einer von Zehn besitzt sie. Das hat sich bis heute nicht ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig ist, dass nicht so sehr das Wort &#8218;danken&#8216; im Mittelpunkt steht. \u00dcber den Samariter hei\u00dft es n\u00e4mlich: &#8222;Er lobte Gott mit lauter Stimme.&#8220; Und Jesus selbst sagt: &#8222;Ist denn keiner umgekehrt, um Gott die Ehre zu geben, au\u00dfer diesem Fremden?&#8220; Die wahre christliche Dankbarkeit besteht also darin, dass wir zu Jesus kommen, uns vor ihm niederwerfen, dass wir Gott loben und preisen, ihm die Ehre geben f\u00fcr das, was an uns geschehen ist und ihn als den Geber alles Guten anerkennen und lieben.<\/p>\n<p>Gott ist unendlich gro\u00dfz\u00fcgig mit dem, was er uns schenkt. Er gibt uns immer Gr\u00f6\u00dferes, als wir erbitten und mehr als wir verdienen. Aber jetzt ist die Frage: Lieben wir die Gaben mehr als den Geber? Diese neun anderen Auss\u00e4tzigen waren sicher gl\u00fccklich \u00fcber das Geschenk der Heilung, das sie empfangen haben, aber sie haben nicht mehr an den gedacht, der ihnen dieses Geschenk gemacht hat: an Jesus Christus. Sie haben mit dem Glauben an Jesus begonnen, weil sie von ihm etwas haben wollten, aber ihr Glaube ist nicht ans Ziel gelangt, weil sie Ihm nicht gedankt haben.<\/p>\n<p>Wenn wir aber &#8211; wie dieser Samariter &#8211; zum Herrn zur\u00fcckkehren, um ihm f\u00fcr seine G\u00fcte zu danken, so f\u00fchrt uns dies zu einer tieferen pers\u00f6nlichen Beziehung zu Gott, durch die wir noch mehr beschenkt werden. Die hl. Theresia von Lisieux, deren Gedenktag wir am 1. Oktober feiern, schrieb einmal sehr sch\u00f6n an eine ihrer Novizinnen: &#8222;Am meisten zieht die Dankbarkeit die Gnadengaben Gottes an; denn wenn wir ihm f\u00fcr eine Wohltat danken, so ist er davon betroffen und beeilt sich, uns zehn weitere zukommen zu lassen. Welch unberechenbare Vervielf\u00e4ltigung der Gnade, vorausgesetzt, wir h\u00f6ren nicht auf, ihm mit derselben Herzlichkeit zu danken! Diese Erfahrung habe ich gemacht. Versuchen Sie es Ihrerseits, und Sie werden es sehen. Meine Dankbarkeit f\u00fcr alles, was er mir gibt, ist grenzenlos, und ich beweise sie ihm auf tausend Arten.&#8220;<\/p>\n<p>Die Feier des heiligen Messopfers wird auch Eucharistie genannt. Eucharistie hei\u00dft \u00fcbersetzt Danksagung! Das Opfer Christi, das in jeder hl. Messe gegenw\u00e4rtig wird, ist der gr\u00f6\u00dfte Dank, den wir Gott dem Vater bringen k\u00f6nnen. Und wenn wir danach trachten, nicht nur sonntags, sondern &#8211; sooft es uns m\u00f6glich ist &#8211; auch werktags unsere Dankbarkeit f\u00fcr Gottes Wohltaten mit dem Dankopfer Christi in der hl. Messe zu vereinen, so wird der Herr uns umso reicheren Segen schenken f\u00fcr uns selber und f\u00fcr die Rettung der vielen Menschen, die fern sind von Gott.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Heilung der 10 Auss\u00e4tzigen, die uns im Evangelium vom 28. 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