{"id":6860,"date":"2024-11-21T23:18:43","date_gmt":"2024-11-21T22:18:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=6860"},"modified":"2024-11-21T23:18:43","modified_gmt":"2024-11-21T22:18:43","slug":"wacht-und-betet-allezeit-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=6860","title":{"rendered":"Wacht und betet allezeit!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/herz-jesu-09.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-5301\" src=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/herz-jesu-09.jpg\" alt=\"\" width=\"181\" height=\"274\" \/><\/a>Im Evangelium des 1. Adventsonntags (C) stellt uns Jesus seine herrliche Wiederkunft und das letzte Gericht am Ende der Zeit vor Augen. Er spricht auch von all den apokalyptischen Zeichen und Ereignissen, die seinem Kommen vorausgehen. Wann das sein wird, wissen wir nicht. Aber das Kommen des Herrn betrifft jeden von uns, da wir einmal sterben m\u00fcssen. Dann werden wir ihm begegnen und er wird das Urteil \u00fcber uns sprechen.<\/p>\n<p>Die besondere Weisung, die uns der Herr im Evangelium mitgibt, lautet: &#8222;Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten k\u00f6nnt.&#8220; Jesus hat oft von dieser Wachsamkeit gesprochen und eindringlich dazu gemahnt.<\/p>\n<p>Das Beispiel des nat\u00fcrlichen Schlafes kann uns helfen zu verstehen, was Jesus meint. Wenn wir uns zum Schlafen hinlegen, dann kommen wir in einen Zustand, in dem wir nichts mehr oder nur ganz unbewusst etwas von der Wirklichkeit mitbekommen, die uns sonst umgibt. Wir leben im Land der Tr\u00e4ume. Genau das ist es, wovor Jesus uns f\u00fcr das Leben unserer Seele warnen m\u00f6chte. Es gibt jenen Schlaf des Herzens und des Geistes, in dem wir die eigentliche Realit\u00e4t, d.h. das Dasein und Wirken Gottes in dieser Welt nicht mehr wahrnehmen. Menschen dieser Art leben wie in einem Traumland. Sie haben sich in dieser Welt eingeb\u00fcrgert, als k\u00f6nnten sie hier ewig leben. Sie denken haupts\u00e4chlich nur an sich selbst und ihr irdisches Wohlergehen. Sie verhalten sich so, als g\u00e4be es Gott nicht und sie k\u00fcmmern sich auch nicht um seine Gebote und seinen Willen. Das ist der gef\u00e4hrliche Schlaf der Gleichg\u00fcltigkeit, der S\u00fcnde und Oberfl\u00e4chlichkeit.<\/p>\n<p>Gott versucht, die Menschen immer wieder aus diesem Schlaf zu r\u00fctteln. Oft genug muss Gott es tun durch irgend ein Leiden, durch einen Schicksalsschlag, damit die Menschen zum Nachdenken kommen, damit sie sich bekehren, an ihn glauben und ihr Leben \u00e4ndern. Aber es bleibt immer die Frage: Wie reagieren sie auf diese Weckrufe Gottes. Stehen sie vom Schlafe auf oder schlummern sie m\u00fcde weiter?<\/p>\n<p>Jesus hat uns eingeladen, best\u00e4ndig zu wachen und zu beten, dann wird f\u00fcr uns die Stunde Gottes, wenn er uns aus diesem irdischen Leben ruft, kein schreckliches Erwachen sein, bei dem wir draufkommen, dass wir das Wichtigste im Leben vers\u00e4umt haben. Nein, unser irdisches Sterben wird vielmehr f\u00fcr uns zu einer freudigen Begegnung mit Jesus Christus, unserem Heiland und Erl\u00f6ser, werden, an den wir schon immer geglaubt, den wir geliebt und f\u00fcr den wir in Treue gearbeitet haben, obwohl wir ihn jetzt nicht sehen konnten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Evangelium des 1. 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