{"id":6744,"date":"2024-06-13T08:42:10","date_gmt":"2024-06-13T07:42:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=6744"},"modified":"2026-05-02T14:49:52","modified_gmt":"2026-05-02T13:49:52","slug":"anna-maria-taigi-sie-sah-zukuenftiges-und-die-geheimnisse-der-herzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=6744","title":{"rendered":"Anna Maria Taigi &#8211; sie sah Zuk\u00fcnftiges und die Geheimnisse der Herzen"},"content":{"rendered":"<p>Die selige Anna Maria Taigi (geb. 1769 in Siena, gest. 1837 in Rom) war als einfache Hausfrau und Mutter von sieben Kindern eine Seherin und Prophetin jener Zeit, zu der viele Menschen, auch P\u00e4pste und F\u00fcrsten kamen, um sich von ihr beraten zu lassen. 1920 wurde sie seliggesprochen. Ihr unverwester Leib ist in der Basilika San Crisogono in Rom beigesetzt.<\/p>\n<p>Anna Maria stammte aus \u00e4rmeren Verh\u00e4ltnissen, sie konnte nicht einmal die Volksschule beenden. Sie erhielt aber durch ihre Eltern und Ordensschwestern eine gute religi\u00f6se Erziehung. In ihrer Jugend musste sie sich ihren Lebensunterhalt als Dienstm\u00e4dchen verdienen. Mit 21 Jahren heiratete sie Domenico Taigi, der einen schwierigen Charakter hatte. Durch viele innere und \u00e4u\u00dfere Pr\u00fcfungen gelangte sie zu einer tiefen Bekehrung. Sie war eine gro\u00dfe Verehrerin der allerheiligsten Dreifaltigkeit. Bei der vielen Arbeit im Haushalt \u00fcbte sie den Wandel in der Gegenwart des dreifaltigen Gottes. Jede Arbeit begann sie mit der Anrufung: &#8222;Gelobt sei die Allerheiligste Dreifaltigkeit!&#8220; Durch das treue und gewissenhafte Dienen als Mutter und Gattin wurde sie im Laufe ihres Lebens zu einer Heiligen des Alltags und von Gott immer mehr mit mystischen Gnaden beschenkt. Sie besa\u00df nicht nur die Gabe der Krankenheilung. In den Seligsprechungsakten steht, dass \u201esie 47 Jahre lang gleichsam eine geistige Sonne sah, in deren Licht sie gegenw\u00e4rtige sowie auch entfernte Dinge erkannte, sie sah die zuk\u00fcnftigen Ereignisse voraus, erforschte die Geheimnisse der Herzen, selbst die verborgenen und geheimen Dinge.&#8220; So kamen viele Menschen zu ihr, um von ihr Rat und Hilfe zu erbitten.<\/p>\n<p>Was Gott ihr einmal in einer ihrer Visionen sagt, ist auch f\u00fcr uns von Bedeutung: &#8222;Meine Tochter, der geistliche Nutzen besteht in der beharrlichen Vereinigung deines Willens mit meinem Willen. Tue jene Dinge, die du gar nicht tun m\u00f6chtest; lass jene Dinge beiseite, die dir zusagen. Eine einzige Selbstbeherrschung und \u00dcberwindung dieser Art ist mir viel lieber als ein ganzes Jahr Bu\u00dfe. Fortan darfst du nicht mehr sagen: Ich will dieses oder jenes; oder das gef\u00e4llt mir, jenes ist mir zuwider, ich habe keinerlei Lust, das zu tun. Das sind die Redensarten dieser Welt.&#8220;<\/p>\n<h3>Die drei finsteren Tage<\/h3>\n<p>Anna Maria Taigi (1769-1837) sah im Licht der geheimnisvollen, dornengekr\u00f6nten Sonne, die immer \u00fcber ihr war, auch die Ungerechtigkeit und Bosheit der Menschen und V\u00f6lker. Und sie sah auch die Folgen und Strafen, die diese Beleidigungen Gottes nach sich ziehen werden. In einer Vision beschreibt sie die drei finsteren Tage, die \u00fcber die Erde kommen werden (sie werden auch von vielen anderen Sehern beschrieben).<\/p>\n<p>Anna Maria sagt: &#8222;Es wird \u00fcber die ganze Erde eine dichte Finsternis kommen, die drei Tage und drei N\u00e4chte dauern wird. Diese Finsternis wird es ganz unm\u00f6glich machen, etwas zu sehen. Ferner wird die Finsternis mit Verpestung der Luft verbunden sein, die zwar nicht ausschlie\u00dflich, aber haupts\u00e4chlich die Feinde der Religion hinwegrafft. Solange die Finsternis dauert, wird es unm\u00f6glich sein, Licht zu machen. Nur geweihte Kerzen werden sich anz\u00fcnden lassen und Licht spenden. Wer w\u00e4hrend dieser Finsternis aus Neugierde das Fenster \u00f6ffnen und hinausschauen oder aus dem Hause gehen wird, wird auf der Stelle tot hinfallen. In diesen drei Tagen sollen die Leute vielmehr in ihren H\u00e4usern bleiben, den Rosenkranz beten und Gott um Barmherzigkeit anflehen.&#8220;<\/p>\n<p>Dann aber wurde ihr gezeigt, wie ganze Nationen zur katholischen Kirche zur\u00fcckkehrten, wie viele Heiden, Moslems und Juden sich zum Glauben an Christus bekehrten und durch ihren Eifer selbst die Christen besch\u00e4mten. Dann wird der Triumph und die Freude der gel\u00e4uterten Kirche unbeschreiblich gro\u00df sein.<\/p>\n<p>Wann dies alles sein wird, wissen wir nicht. Aber wir k\u00f6nne uns jetzt schon in der geistigen Finsternis unserer Zeit ein\u00fcben, indem wir, wie Jesus sagt, &#8218;in unsere Kammer gehen&#8216; und viel beten, nicht mehr neugierig auf all das schauen, was die Welt anbietet zum Verderben der Seele, und nicht mehr die vergiftete, geistige Atmosph\u00e4re einatmen, die den Glauben in der Seele erstickt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die selige Anna Maria Taigi (geb. 1769 in Siena, gest. 1837 in Rom) war als einfache Hausfrau und Mutter von <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=6744\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-25 08:27:09","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6744"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6744"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6744\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7440,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6744\/revisions\/7440"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6744"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6744"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6744"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}