{"id":6662,"date":"2024-01-30T22:42:10","date_gmt":"2024-01-30T21:42:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=6662"},"modified":"2024-02-01T22:45:07","modified_gmt":"2024-02-01T21:45:07","slug":"er-heilte-alle-krankheiten-und-leiden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=6662","title":{"rendered":"Er heilte alle Krankheiten und Leiden"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Jesus-heilt-Blinden-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-3871\" src=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Jesus-heilt-Blinden-2.jpg\" alt=\"\" width=\"362\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Jesus-heilt-Blinden-2.jpg 500w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Jesus-heilt-Blinden-2-250x143.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 362px) 100vw, 362px\" \/><\/a>Wenn wir in den Evangelien die Menschen betrachten, die um Jesus sind, dann ergibt sich ein ganz eigenartiges Menschenbild, aber es wird auch offenbar, wer Jesus ist. Das Evangelium vom 5. Sonntag im Jahreskreis (B) ist ein anschauliches Beispiel daf\u00fcr.<\/p>\n<p>1) Als erstes f\u00e4llt uns auf, dass um Jesus so viele Kranke sind, die er heilt: Auss\u00e4tzige, Blinde und Gel\u00e4hmte \u2026 Vor Jesus wird offenbar, dass wir von allen m\u00f6glichen Gebrechen des Leibes gezeichnet sind.<\/p>\n<p>2) Doch damit noch nicht genug: Bei vielen Menschen, die Jesus begegnen, wird auch offenbar, dass sie von unreinen Geistern und D\u00e4monen geplagt sind. Vor seiner Heiligkeit und seinem Wort m\u00fcssen sie fliehen. Aber das ist nur das \u00e4u\u00dfere Bild vom Menschen.<\/p>\n<p>3) Das tiefere, innere Bild zeigt sich im Herzen des Menschen. Jesus offenbart vor allem unseren geistigen Zustand. Im Evangelium finden wir um Jesus herum haupts\u00e4chlich Menschen, die er belehren muss. Unerm\u00fcdlich hat er den Menschen die Wahrheit gesagt und sie dar\u00fcber belehrt, was zu Gott und zum ewigen Leben f\u00fchrt. Eines der schlimmsten \u00dcbel, in die wir durch den S\u00fcndenfall geraten sind, ist die Unwissenheit, die geistige Finsternis und Blindheit.<\/p>\n<p>4) Der Gedanke an die geistliche Finsternis des Menschen f\u00fchrt uns zum wichtigsten Punkt des Menschenbildes des Evangeliums. Vor Christus wir offenbar, dass der Mensch ein S\u00fcnder ist. Mit der S\u00fcnde wird die Wurzel aller anderen \u00dcbel offenbar. Wer sich aber vom Licht Jesu Christi ber\u00fchren l\u00e4sst, der sieht ein, dass er eine verlorene Drachme, ein verlorenes Schaf, ein verlorener Sohn ist, der sich selbst nicht retten kann. Aber wer voll Reue zu ihm aufblickt, den wird der Blick der barmherzigen Liebe des Herrn treffen, der gerade dazu in die Welt gekommen ist, um zu suchen, was verloren war. In der Schrift finden wir um Jesus herum haupts\u00e4chlich Kranke und Besessene, Unwissende und S\u00fcnder. In irgendeiner Weise fehlt jedem etwas. Und mitten unter ihnen steht Jesus Christus als der Heiland, der g\u00f6ttliche Arzt und Lehrer. Vor ihm wird die ganze Armseligkeit und Ohnmacht des Menschen offenbar.<\/p>\n<p>Aber er zeigt uns diesen Zustand nicht, um uns zu besch\u00e4men und niederzudr\u00fccken, sondern um uns zu erl\u00f6sen und zu heilen, um uns seine barmherzige Liebe zu schenken. Der Glaube an ihn ist unsere Erl\u00f6sung. Der hl. Ambrosius sagt sehr sch\u00f6n:<\/p>\n<p>&#8222;Alles haben wir in Christus. Jede Seele ist in der Hand des Herrn, und Christus ist f\u00fcr uns alles: Willst du, dass deine Wunden heilen: er ist der Arzt; gl\u00fchst du vor Fieberhitze: er ist erfrischende Quelle; sinkst du zusammen unter der Ungerechtigkeit deiner Werke: er ist die ewige Gerechtigkeit; bedarfst du der Hilfe: er ist die Allmacht; f\u00fcrchtest du den Tod: er ist das Leben; verlangst du zum Himmel: er ist der Weg; willst du die Finsternis fliehen: er ist das Licht; suchst du Speise: er ist das Brot des Lebens.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn wir in den Evangelien die Menschen betrachten, die um Jesus sind, dann ergibt sich ein ganz eigenartiges Menschenbild, aber <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=6662\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-20 00:19:18","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6662"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6662"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6662\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6663,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6662\/revisions\/6663"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6662"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6662"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6662"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}