{"id":6627,"date":"2023-12-08T22:35:31","date_gmt":"2023-12-08T21:35:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=6627"},"modified":"2023-12-08T22:35:31","modified_gmt":"2023-12-08T21:35:31","slug":"das-ist-die-frau-die-ich-mein-leben-lang-gesucht-hatte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=6627","title":{"rendered":"Das ist die Frau, die ich mein Leben lang gesucht hatte"},"content":{"rendered":"<p><em><a href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/callo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-6628\" src=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/callo.jpg\" alt=\"\" width=\"305\" height=\"211\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/callo.jpg 693w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/callo-350x242.jpg 350w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/callo-360x250.jpg 360w\" sizes=\"(max-width: 305px) 100vw, 305px\" \/><\/a>P. Donald Calloway, MIC (Jg.: 1972) geh\u00f6rt zur Gemeinschaft der Marianer der Unbefleckten Empf\u00e4ngnis. Er lebt und wirkt in den USA. Er ist Autor von 15 B\u00fcchern, darunter ist das Buch: Die Weihe an den hl. Josef. In vielen Vortr\u00e4gen spricht er \u00fcber die g\u00f6ttliche Barmherzigkeit, \u00fcber Maria, den hl. Josef und gibt auch immer wieder Zeugnis \u00fcber seine Bekehrung und seinen Weg von einem drogenabh\u00e4ngigen Heiden zum Priester. F\u00fcr seine Eltern und Verwandten war er ein hoffnungsloser Fall. Aber Maria hat ihn an sich gezogen. Er erz\u00e4hlt:<\/em><\/p>\n<p>&#8222;Erst mit zehn Jahren wurde ich getauft (in einer baptistischen Gemeinschaft), aber nicht aus religi\u00f6sen Gr\u00fcnden, sondern lediglich deshalb, weil auch mein Stiefvater sich taufen lie\u00df. Mein Stiefvater, der dritte Ehemann meiner Mutter, war Offizier bei der Kriegsmarine, ein guter Mensch, aber keineswegs religi\u00f6s. Unsere Familie lebte v\u00f6llig verweltlicht, eigentlich nur f\u00fcr das Vergn\u00fcgen.&#8220;<\/p>\n<p>Mit 11 Jahren machte Donald seine ersten Erfahrungen mit Drogen und Alkohol. Seine Eltern hatten bald keinen Einfluss mehr auf ihn. Als Donald 14 Jahre alt war, zog die Familie durch eine Dienstverpflichtung seines Stiefvaters nach Japan. Weil ihm das nicht passte, fasste er den Entschluss: &#8222;Ich werde meinen Eltern das Leben zur H\u00f6lle machen!&#8220; Er nahm t\u00e4glich Drogen, Opium, Heroin und trank jede Menge Alkohol. Er riss von zu Hause aus und unternahm zusammen mit einigen Freunden kriminelle Delikte.<\/p>\n<p>In dieser Zeit, als er untergetaucht war, erlitt seine Mutter aus Sorge um ihn einen Nervenzusammenbruch. In ihrer Verzweiflung wandte sie sich &#8218;zuf\u00e4llig&#8216; an den katholischen Milit\u00e4rkaplan, und sie hat zusammen mit dem Halbbruder Donalds durch dieses Leid den Weg zur katholischen Kirche und zu einem lebendigen Glauben gefunden.<\/p>\n<p>Da Donald in der Drogenszene in Japan untergetaucht war, mussten seine Eltern ohne ihn nach Amerika zur\u00fcckkehren. Er wurde sp\u00e4ter von der Polizei gefasst und des Landes verwiesen. Als ihn seine Eltern empfingen, konnte er ihnen nur sagen: &#8222;Ich hasse euch!&#8220; &#8222;Ja, ich hasste meine Eltern, ich hasste jeden Menschen, ich hasste mich selbst. Von Gott oder Religion hatte ich nicht die geringste Ahnung. Ich lebte wie ein Sterbender. Heute noch erinnere ich mich gut daran, wie ich manchmal auf dem Gehsteig lag, nachdem ich zu viele Drogen genommen hatte.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Eines Tages im Jahr 1992 -ich war 20 Jahre alt und eigentlich mit meinem Leben am Ende \u2013 hatte ich pl\u00f6tzlich die innere Gewissheit, dass in dieser Nacht etwas Entscheidendes passieren w\u00fcrde. Vielleicht w\u00fcrde ich sterben? Auf jeden Fall wusste ich: Heute Abend muss ich zu Hause bleiben. &#8230; So st\u00f6berte ich in unserem B\u00fccherregal, ob da etwas Interessantes war, womit ich mir die Zeit vertreiben k\u00f6nnte. Willk\u00fcrlich nahm ich eines der B\u00fccher in die Hand. Es trug den Titel &#8222;Die K\u00f6nigin des Friedens erscheint in Medjugorje&#8220;. &#8230; Dieses Buch schien mir voller Fremdw\u00f6rter: Jesus, Maria, Jungfrau, Rosenkranz, Eucharistie \u2026Worte, die ich nie zuvor in meinem Leben geh\u00f6rt hatte. Aber ich verschlang dieses Buch, als w\u00e4re es das Leben, bis ich es gegen vier Uhr morgens ausgelesen hatte. Ich kannte diese Jungfrau Maria nicht, doch intuitiv wusste ich: Das ist die Frau, die ich mein Leben lang gesucht hatte. Seit meiner Kindheit hatte ich mich nach vollkommener Liebe gesehnt, aber ich hatte sie auf dem falschen Weg gesucht. Jetzt wurde mir klar: Was in diesem Buch steht, ist die Wahrheit! Auch wenn ich Maria nicht sah, f\u00fchlte ich mich so sehr zu ihr hingezogen! Mir kam vor, dass ich noch nie einer so wundervollen Frau begegnet war, die so vollkommen und so rein ist. Diese Frau hatte mein Herz erobert. Und ohne zu wissen, was es bedeutete, schenkte ich mich ihr vorbehaltlos.&#8220;<\/p>\n<p>Noch am Morgen um f\u00fcnf Uhr wollte Donald unbedingt einen katholischen Priester sprechen. Er nahm dann in der Fr\u00fch zum ersten Mal an einer hl. Messe teil und als der Priester Brot und Wein zur Wandlung erhob, wusste er intuitiv, dass hier Gott selber gegenw\u00e4rtig war. Da der Priester keine Zeit hatte, um mit ihm l\u00e4nger zu sprechen, gab er ihm ein Herz-Jesu-Bild mit, und als er dieses Bild zu Hause betrachtete und zu beten versuchte, traf ihn ein tiefer Gnadenstrahl der Reue \u00fcber sein bisheriges Leben. &#8222;Ich begann zu weinen, ja zu schluchzen wie nie zuvor in meinem Leben. Ich weinte so sehr, dass die Kleider von den vergossenen Tr\u00e4nen ganz nass wurden. Alles, was ich getan hatte, tat mir so Leid: alle M\u00e4dchen, die ich missbraucht hatte; alle Frauen, mit denen ich intim gewesen war; meine Freunde, die ich bestohlen, betrogen und belogen hatte; meine Eltern und mein Bruder, denen ich so viel Leid zugef\u00fcgt hatte. Doch gleichzeitig wusste ich: &#8218;Es gibt eine Hoffnung!&#8216; Ich wei\u00df nur noch, dass ich mich nach all dem ganz ersch\u00f6pft auf mein Sofa legte. Das erste Mal in meinem Leben f\u00fchlte ich mich frei, und ein unbeschreiblicher Friede kam \u00fcber mich. Daraufhin schlummerte ich ein wenig ein.<\/p>\n<p>Im Halbschlaf erlebte ich dann etwas, was ich nicht recht in Worte fassen kann. Eine Kreatur &#8211; es war der Teufel &#8211; erschien im Zimmer und begann sich zu manifestieren, als h\u00e4tte sie buchst\u00e4blich eine physische Form angenommen. Mein Leib lag zwar noch auf der Couch, aber meine Seele, mein Geist wurden aus dem K\u00f6rper f\u00f6rmlich herausgerissen. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Panische Angst l\u00e4hmte mich. Ich wollte schreien, aber ich brachte kein Wort heraus. Innerlich rief ich mit aller Kraft: &#8218;MARIA!&#8216; Sie war die einzige Person, an die ich in diesem Moment dachte. Dann h\u00f6rte ich eine Frauenstimme, die z\u00e4rtlichste Frauenstimme, die ich je geh\u00f6rt hatte. Sie sagte: &#8218;Donny, ich bin so gl\u00fccklich!&#8216; Niemand au\u00dfer meiner Mutter hatte mich je Donny genannt. Der Teufel konnte mir nichts anhaben, weil ich in den Armen von Maria lag. Es war eine so milde und z\u00e4rtliche Stimme, als ob sie fl\u00fcssige Liebe w\u00e4re.<\/p>\n<p>Seit dieser Nacht hatte ich kein Verlangen mehr nach Zigaretten, Drogen oder Alkohol und auch nicht nach Frauen. &#8220;<\/p>\n<p>Donald war g\u00e4nzlich verwandelt und begann mit gr\u00f6\u00dftem Eifer ein neues Leben. 2003 wurde er zum Priester geweiht.<\/p>\n<p>Ich betete den Rosenkranz und den Kreuzweg, las Lebensbeschreibungen von Heiligen und Schriften \u00fcber die Kirche. Innerlich wusste ich immer sofort, welches Buch gut und inhaltlich wahr ist. Wenn ich im Fernsehen \u201edie gro\u00dfen Prediger\u201c h\u00f6rte, die bei uns in Amerika viel Anerkennung ernten, wurde mir immer wieder bewusst: Sie verk\u00fcnden nicht den wahren Jesus. Und ich betete zur Gottesmutter: \u201eZeig du mir den wahren Jesus!\u201c<\/p>\n<p>So fiel meine Wahl auf meine jetzige Gemeinschaft, \u201c The Marians of the Immaculate Conception\u201c, die mich im Jahr 1993 aufnahm.<\/p>\n<p>Nach zehnj\u00e4hrigem Studium -aus Liebe zu Maria -, viel Einsatz und Treue wurde ich am 31. Mai 2003 zum Priester geweiht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>P. Donald Calloway, MIC (Jg.: 1972) geh\u00f6rt zur Gemeinschaft der Marianer der Unbefleckten Empf\u00e4ngnis. 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