{"id":6593,"date":"2023-10-07T09:14:05","date_gmt":"2023-10-07T08:14:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=6593"},"modified":"2023-10-07T09:14:05","modified_gmt":"2023-10-07T08:14:05","slug":"wenn-es-dich-gibt-musst-du-mir-helfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=6593","title":{"rendered":"Wenn es dich gibt, musst du mir helfen!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/sally-read-22.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-6594\" src=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/sally-read-22.jpg\" alt=\"\" width=\"326\" height=\"200\" \/><\/a>\u201eNoch zwei Jahren vor meiner Konversion war ich eine \u00fcberzeugte Atheistin und habe die katholische Kirche gehasst\u201c, sagte Sally Read, die am 14. Dez. 2010 in die katholische Kirche aufgenommen wurde und bis heute Zeugnis gibt von der Gnade, die sie damals empfangen hat. In ihrem Buch: &#8222;Night\u2019s Bright Darkness&#8220; (Die helle Dunkelheit der Nacht) beschreibt sie ihren Weg zum katholischen Glauben.<\/p>\n<p>Sally Read wuchs in einer antireligi\u00f6sen Familie in Gro\u00dfbritannien auf. Sie wurde zwar anglikanisch getauft, aber &#8222;ich wurde als Atheist erzogen. Mit zehn Jahren konnte ich schon sagen, dass Religion das Opium der Massen ist; es wurde mir eingetrichtert, niemals vor irgendjemandem oder irgendetwas niederzuknien. Mein Vater [er war Journalist] lehrte mich, dass vor allem Christen trommelschlagende intellektuelle Schw\u00e4chlinge sind.&#8220; Sie wurde Krankenschwester in einer Psychiatrie und widmete sich dann dem Schreiben von poetischen Texten. Mit 23 Jahren geriet sie in eine schwere inner Krise: &#8222;Ich erinnere mich, dass ich in meiner Wohnung &#8230; auf dem Boden sa\u00df und mit klarem Verstand sagte: &#8218;Das ist die H\u00f6lle. Ich bin in der H\u00f6lle.&#8216; &#8230; Ich erwog sogar, verzweifelt und vage, Gott anzurufen. &#8230; Aber es schien mir v\u00f6llig unm\u00f6glich, an irgendeinen Gott zu glauben; ich dachte, ich k\u00f6nnte mich niemals auf diesen Grad der Selbstt\u00e4uschung herablassen.&#8220; Sally erholte sich wieder und heiratete einen Italiener und wohnt jetzt mit ihrer Familie in Italien. Hier begann auch ihre Bekehrung.<\/p>\n<p>Von M\u00e4rz bis Dezember 2010 machte sie drei wichtige Erfahrung, die ihr den Zugang zu Gott, dem Vater, zum Hl. Geist und zu Jesus Christus und seiner Kirche er\u00f6ffneten. Sie kam mit einem kanadischen Priester ins Gespr\u00e4ch, der in der gleichen Stadt wie sie t\u00e4tig war.<\/p>\n<p>&#8222;W\u00e4hrend ich mit dem Priester \u00fcber die Frage diskutierte, ob es Gott gibt, hatte ich als Dichterin pl\u00f6tzlich das Gef\u00fchl, dass Gott der h\u00f6chste Dichter und der h\u00f6chste Sch\u00f6pfer ist und ich nur als Instrument genutzt w\u00fcrde.&#8220; Ihr wurde bewusst, dass Gott sie durch und durch kannte und dass ihr Dichten schon immer ein Versuch war, mit Gott in Kontakt zu kommen. &#8222;Ich glaube nicht, dass ich noch Atheistin bin&#8220;, sagte sie zu dem Priester.<\/p>\n<p>Sie war aber noch nicht bereit, den Schritt zum Christentum zu machen. &#8222;Es war sehr, sehr schwer&#8220;, erinnert sich Sally an diese Phase. Sie hatte keine Ruhe mehr und konnte kaum schlafen. Ohne dass sie etwas von Pfingsten wusste, machte sie an diesem Pfingsttag 2010 die Erfahrung, dass es einen Heiligen Geist gibt, der sie in die Wahrheit f\u00fchrte. Aber auch damit war sie noch nicht zufrieden. Da sie in einem atheistischen Umfeld aufgewachsen war, war pl\u00f6tzlich alles, wovon sie bisher \u00fcberzeugt war, auf den Kopf gestellt. Eines Nachmittags ging sie in ihrer Not in eine katholische Kirche. &#8222;Wenn es dich gibt, musst du mir helfen!&#8220;, sagte sie laut in Richtung einer Darstellung Christi. &#8222;Dann ist etwas passiert, das schwer zu beschreiben ist, aber ich habe mich gef\u00fchlt, als ob ich in die H\u00f6he gehoben w\u00fcrde, meine Tr\u00e4nen h\u00f6rten auf zu flie\u00dfen und ich sp\u00fcrte seine Gegenwart&#8220;, beschreibt sie ihre Bekehrung. Von da an war ihr klar, &#8222;dass mein ganzes Leben Christus geweiht ist&#8220;. Aber mit der katholischen Kirche hatte sie noch ihre Schwierigkeiten; zu viele Vorurteile waren noch in ihrem Kopf. Bei einem Besuch in London sagte ihr eine Freundin: &#8222;Wenn dich die Kirche so sehr besch\u00e4ftigt, dann ist es besser drinnen zu sein als drau\u00dfen zu bleiben.&#8220; Und als sie in London nach einer katholischen Kirche suchte und nur eine verschlossene fand, empfing sie das innere Licht: &#8222;Mir wurde klar, dass es nur eine Kirche gibt und man in der katholischen Kirche Christus am n\u00e4chsten ist, weil sie die Eucharistie hat und die Kommunion.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eNoch zwei Jahren vor meiner Konversion war ich eine \u00fcberzeugte Atheistin und habe die katholische Kirche gehasst\u201c, sagte Sally Read, <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=6593\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-26 12:22:19","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6593"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6593"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6593\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6595,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6593\/revisions\/6595"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6593"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6593"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6593"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}