{"id":6483,"date":"2023-03-20T10:03:35","date_gmt":"2023-03-20T09:03:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=6483"},"modified":"2023-03-20T10:10:33","modified_gmt":"2023-03-20T09:10:33","slug":"jesus-kam-hinzu-und-ging-mit-ihnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=6483","title":{"rendered":"Jesus kam hinzu und ging mit ihnen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/velasques-emmaus.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-6484\" src=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/velasques-emmaus.jpg\" alt=\"\" width=\"219\" height=\"206\" \/><\/a>Am Ostermontag h\u00f6ren wir im Evangelium immer den Bericht \u00fcber die sogenannten &#8222;Emmausj\u00fcnger&#8220;. Die beiden J\u00fcnger waren ganz offensichtlich in tiefer Traurigkeit von Jerusalem aufgebrochen. Sie hatten gro\u00dfe Hoffnungen auf Jesus gesetzt, aber mit der Kreuzigung schien alles aus zu sein. Sie sind von Jerusalem (Stadt des Friedens) weggegangen, um sich anderswo Erleichterung und Trost zu verschaffen. Das wird durch die Worte &#8218;Emmaus&#8216; angedeutet: Es hei\u00dft \u00fcbersetzt &#8218;warme Quelle&#8216;.<\/p>\n<p>Dieser &#8218;Emmausgang&#8216; ist hier ein Bild f\u00fcr unser geistliches Leben: Wenn das Kreuz \u00fcber uns kommt, gewisse M\u00fchen und Schwierigkeiten, dann sind wir leicht geneigt, uns auf uns selbst zur\u00fcckzuziehen und aus der Gemeinschaft mit den anderen zu fl\u00fcchten, um irgendwelche andere Befriedigungen und Tr\u00f6stungen zu suchen. Wir k\u00f6nnen nicht wirklich aus eigener Kraft glauben, dass mit dem Kreuz auch die Auferstehung verbunden ist. Deshalb verlassen wir Jerusalem, den Ort des Kreuzes, der aber zugleich der Ort des Friedens f\u00fcr uns w\u00e4re, und suchen uns eine &#8218;warme Quelle&#8216;, also das, was uns angenehmer erscheint. So geht es vielen Menschen, die zwar gl\u00e4ubig sind, aber angesichts des Kreuzes schwach werden und nicht wirklich an eine Auferstehung glauben.<\/p>\n<p>Die Emmausgeschichte zeigt uns aber, dass der Herr die Seinen nicht verl\u00e4sst. Die Tatsache, dass er unerkannt den Weg der J\u00fcnger mitgeht, ist ein Zeichen daf\u00fcr, wie sehr er uns liebt und wie sehr er um uns besorgt ist. Er geht alle unsere Wege mit, sogar unsere Flucht- und Irrwege. Er geht aber als Lehrer mit den Menschen mit.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: &#8222;Jesus legte ihnen dar, \u2026 was in der gesamten Schrift \u00fcber ihn geschrieben steht.&#8220; Er lehrt uns also tiefer zu verstehen, wer er selber ist, welchen Sinn Kreuz und Leiden in unserem Leben haben und was Auferstehung bedeutet. Freilich gilt f\u00fcr uns auch das, was \u00fcber die J\u00fcnger gesagt wird: &#8222;Sie waren wie mit Blindheit geschlagen, so dass sie ihn nicht erkannten.&#8220; Es braucht oft lange, bis wir das alles begreifen. Aber wenn wir, wie diese beiden J\u00fcnger, auch nur ein wenig aufgeschlossen und nicht ganz verh\u00e4rtet sind, so findet Jesus einen Zugang zu unserem Herzen, so dass es vom Licht und Feuer der Wahrheit entz\u00fcndet wird. Die J\u00fcnger sagten: &#8222;Brannte nicht unser Herz.&#8220;<\/p>\n<p>Es hei\u00dft weiter, dass den J\u00fcngern die Augen aufgingen und sie Jesus erkannten, als er das Brot brach. Das ist ein Hinweis auf die Eucharistie. In der hl. Messe d\u00fcrfen wir mit den Augen des Glaubens Jesus Christus erkennen und teilnehmen am Geheimnis seines Todes und seiner Auferstehung.<\/p>\n<p>Wir empfangen hier seinen Heiligen Geist, durch den wir die Leiden, M\u00fchen und Kreuze unseres Lebens mit Jesus vereinen, und darin auch die Auferstehung und den wahren Frieden finden. Wir erkennen, dass die &#8218;warmen Quellen&#8216; dieser Welt uns nicht die wahre Freude bringen k\u00f6nnen, sondern nur der auferstandene Herrn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Ostermontag h\u00f6ren wir im Evangelium immer den Bericht \u00fcber die sogenannten &#8222;Emmausj\u00fcnger&#8220;. 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