{"id":6301,"date":"2022-10-01T22:11:56","date_gmt":"2022-10-01T21:11:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=6301"},"modified":"2022-10-01T22:11:56","modified_gmt":"2022-10-01T21:11:56","slug":"ihr-seid-gerettet-weil-ich-euch-gerettet-habe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=6301","title":{"rendered":"Ihr seid gerettet, weil ich euch gerettet habe"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Maria-Natalia-Magdolna.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-6302\" src=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Maria-Natalia-Magdolna.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"158\" \/><\/a>Schwester Maria Natalia Magdolna wurde 1901 in der N\u00e4he von Pozsony in der Slowakei geboren. Schon als Kind erkannte sie ihre geistliche Berufung und hatte tiefe mystische Erfahrungen. Mit 17 Jahren trat sie ins Kloster der &#8222;Schwes\u00adtern der heiligen Maria Magdalena&#8220; in Pozsony ein, lebte zuletzt in Budapest und starb 1992 im Ruf der Heiligkeit.<\/p>\n<p>In einem B\u00fcchlein mit kirchlicher Imprimatur sind die inneren Offenbarungen und Botschaften gesammelt, die sie empfangen hat. Sie sind ein Aufruf zur S\u00fchne und zur Wiedergutmachung der S\u00fcnden und zur Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens. Die meisten dieser Botschaften wurden zwischen 1939 und 1943 geschrieben. Sie berichtet unter anderem auch \u00fcber das pers\u00f6nliche Gericht, das uns alle einmal erwartet. Sie schreibt:<\/p>\n<p>\u00bbBei mehreren Gelegenheiten f\u00fchrte mich Jesus an den Ort des pers\u00f6nlichen Gerichts. &#8230; Ich dachte, ich w\u00fcrde etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches sehen, aber ich sah nichts dergleichen. Ich kann dieses Erlebnis nur in Bildern beschreiben. Ich sah diese Seele, als sie sich dem Ort des Gerichts n\u00e4herte. Auf der einen Seite stand ihr Schutzengel und auf der anderen der Satan. Jesus wartete in seiner g\u00f6ttlichen Majest\u00e4t auf sie, denn er ist der Richter. Das Urteil erging schnell und leise. Die Seele konnte in einem Augenblick ihr ganzes Leben sehen, nicht mit ihren eigenen Augen, sondern mit den Augen Jesu. Sie sah die schwarzen Flecken, gro\u00dfe und kleine. Wenn die Seele in die ewige Verdammnis geht, empfindet sie keine Reue f\u00fcr das, was sie getan hat. Jesus schweigt und die Seele wendet sich von ihm ab, und dann rei\u00dft Satan sie mit sich und schleppt sie in die H\u00f6lle.<\/p>\n<p>Die meiste Zeit jedoch streckt Jesus mit unbeschreiblicher Liebe seine Hand aus und zeigt ihr den Ort, an den die Seele gehen soll. Jesus sagt: &#8222;Tritt ein!&#8220; &#8230; Sie wird in das Fegefeuer begleitet von der Muttergottes und ihrem Schutzengel, die versuchen, sie zu tr\u00f6sten. Diese Seelen sind sehr gl\u00fccklich, denn sie haben bereits ihren Platz im Himmel gesehen, wo ewiges Gl\u00fcck auf sie wartet. Die Gottesmutter ist nicht in allen Phasen des Gerichtes anwesend, aber bevor das Urteil verk\u00fcndet wird, bittet sie ihren Sohn als Verteidigerin, genau wie ein Anwalt seinen Klienten, und verteidigt vor allem die Seelen, die ihr w\u00e4hrend ihres Lebens geweiht waren.<\/p>\n<p>Aber wenn das Gericht beginnt, zieht sie sich zur\u00fcck, und nur ihre Gnade strahlt weiter auf die Seele. Im Augenblick des Urteils ist die Seele ganz allein vor Jesus.<\/p>\n<p>Eines Tages fragte ich Jesus: &#8222;Wovon h\u00e4ngt unser Seelenheil ab?&#8220; Er antwortete mir: &#8222;Die Erl\u00f6sung h\u00e4ngt nicht vom Heute, Morgen oder Gestern ab, sondern vom letzten Augenblick. Deshalb m\u00fcsst ihr st\u00e4ndig Bu\u00dfe tun. Ihr seid gerettet, weil ich euch gerettet habe und nicht wegen eurer Verdienste. Nur der Grad der Herrlichkeit, den ihr in der Ewigkeit erhaltet, h\u00e4ngt von euren Verdiensten ab. Deshalb m\u00fcsst ihr euch st\u00e4ndig in zwei Dingen \u00fcben, eure S\u00fcnden zu bereuen und oft zu sagen: &#8222;O mein Jesus, in deine H\u00e4nde empfehle ich meine Seele&#8220;. Man darf keine Angst vor dem Gericht haben. Jesus umgibt als dem\u00fctiges Lamm die Seelen mit unbeschreiblicher Liebe. Die Seele, die sich danach sehnt, rein zu sein, kommt zum Gericht, um der Liebe zu begegnen. Die stolze Seele hingegen verabscheut diese Liebe, sie entfernt sich von ihr, und das ist die H\u00f6lle an sich.<\/p>\n<p>Als ich einmal an der Schulter von Jesus lehnte, weinte ich und fragte ihn: &#8222;Warum hast du die H\u00f6lle geschaffen?&#8220; Um mir zu antworten, nahm Jesus mich mit zum Gericht einer sehr s\u00fcndigen Seele, deren S\u00fcnden er vergab. Satan war w\u00fctend: &#8222;Du bist nicht gerecht! Diese Seele geh\u00f6rte ihr ganzes Leben lang mir! Sie hat viele S\u00fcnden begangen, w\u00e4hrend ich nur eine begangen habe, und du hast mir die H\u00f6lle bereitet.&#8220; &#8222;Luzifer!&#8220; &#8211; Jesus antwortete mit unendlicher Liebe: &#8222;Hast du mich jemals um Vergebung gebeten?&#8220; Dann schrie Luzifer, der au\u00dfer sich war: &#8222;Niemals! Das werde ich niemals tun!&#8220; Dann drehte sich Jesus zu mir um und sagte: &#8222;Siehst du, wenn er mich nur ein einziges Mal um Vergebung bitten w\u00fcrde, g\u00e4be es die H\u00f6lle nicht mehr.&#8220;<\/p>\n<p>Deshalb fordert Jesus uns auf, in st\u00e4ndiger Umkehr zu leben. Wir m\u00fcssen \u00fcber all das nachdenken, was er f\u00fcr unsere S\u00fcnden erlitten hat, damit wir das Heil erlangen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir sollen ihn um seiner tiefen Liebe willen lieben. &#8222;Jede Seele ist eine einzigartige Welt&#8220;, sagte er zu mir. &#8222;Die eine kann die andere nicht ersetzen.&#8220; Jesus liebt jede Seele mit einer besonderen Liebe, und diese Liebe ist nicht dieselbe, die er f\u00fcr eine andere hat.\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schwester Maria Natalia Magdolna wurde 1901 in der N\u00e4he von Pozsony in der Slowakei geboren. 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