{"id":6290,"date":"2022-08-01T08:48:08","date_gmt":"2022-08-01T07:48:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=6290"},"modified":"2022-10-01T08:52:33","modified_gmt":"2022-10-01T07:52:33","slug":"den-sinn-auf-das-himmlische-richten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=6290","title":{"rendered":"Den Sinn auf das Himmlische richten"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/herz-jesu-09.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-5301\" src=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/herz-jesu-09.jpg\" alt=\"\" width=\"181\" height=\"274\" \/><\/a>Jesus hat seine Belehrung \u00fcber die Habgier, die er uns im Evangelium des 18. Sonntags im Jahreskreis (C) gibt, an den Fall einer Erbstreitigkeit angekn\u00fcpft. Gerade an Erbstreitigkeiten, wo es um Geld und Besitz geht, f\u00fcr die man ja selber nichts getan hat, da zeigt sich, was Habgier und Neid alles hervorbringen k\u00f6nnen: n\u00e4mlich viel Unrecht, Leid und Feindschaft.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus orientiert die Habsucht die Menschen ganz auf diese Welt und macht sie blind f\u00fcr die geistigen Werte und die unsichtbare Welt Gottes.<\/p>\n<p>Wie dieser Reiche im Beispiel, das Jesus erz\u00e4hlt hat, sieht man nicht mehr die ganze Wirklichkeit und man gibt sich der Vorstellung hin, man k\u00f6nnte in dieser Welt ewig leben. Darum warnt uns Jesus: &#8222;Gebt Acht, h\u00fctet euch vor jeder Art von Habgier.&#8220;<\/p>\n<p>Der hl. Paulus zeigt uns in der Lesung dieses Sonntags einen Weg, wie wir diese Habgier \u00fcberwinden k\u00f6nnen. Er sagt: &#8222;Ihr seid mit Christus auferweckt; darum strebt nach dem, was im Himmel ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt. Richtet euren Sinn auf das Himmlische nicht auf das Irdische&#8220; (Kol 3,1). Was hei\u00dft das nun, dass wir unseren Sinn auf das Himmlische richten?<\/p>\n<p>1) Zuerst bedeutet es, dass wir uns aufrichtig m\u00fchen, Gott an die erste Stelle im Leben zu setzen. Der hl. Benedikt sagt: Wir sollen dem Gottesdienst nichts vorziehen. Die Treue zum Gebet, die Liebe zur sonnt\u00e4glichen heiligen Messe und der regelm\u00e4\u00dfige Empfang der hl. Beichte soll bei uns an erster Stelle stehen. Das ist f\u00fcr uns nicht immer einfach in einer Welt, die so viele M\u00f6glichkeiten bietet, etwas anderes zu w\u00e4hlen und vorzuziehen. Aber wer sich aufrichtig um eine innere Beziehung zu Gott bem\u00fcht, der wird erfahren, dass er ein inneres Licht empf\u00e4ngt, das ihn die Dinge der Welt ganz anders sehen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>2) Denn Sinn auf das Himmlische richten hei\u00dft weiters, dass wir uns aus Liebe zu Gott in ein gewisses Verzichten ein\u00fcben, einen Verzicht auf Dinge, die an sich erlaubt und nicht schlecht sind. Es gibt so Vieles in unserem allt\u00e4glichen Lebensstil, das wir uns gedankenlos und selbstverst\u00e4ndlich leisten, so wie es unsere W\u00fcnsche und Neigungen eingeben. Aber ein bewusster Verzicht auf so manche Annehmlichkeiten aus Liebe zu Gott wird uns viel freier und zufriedener machen.<\/p>\n<p>3) Und schlie\u00dflich richten wir unseren Sinn auf das Himmlische, wenn wir uns bem\u00fchen, mit dem, was Gott uns geschenkt hat, mit unseren M\u00f6glichkeiten und F\u00e4higkeiten, den andern Menschen Gutes zu tun, an die Not der anderen Menschen zu denken. Unsere Neigung zur Habsucht wird vor allem geheilt durch die Liebe, durch die selbstlos schenkende Liebe, wenn wir unsere Kr\u00e4fte, F\u00e4higkeiten und G\u00fcter zum Wohl unserer Mitmenschen einsetzen.<\/p>\n<p>Wenn der Herr uns dann einmal aus dieser Welt ruft, wird er zu uns nicht sagen m\u00fcssen: &#8222;Du Narr, wem soll all das geh\u00f6ren, was du angeh\u00e4uft hast!&#8220; Sondern er wird sagen: &#8222;Wohlan, du treuer Diener, nimm das Reich in Besitz, geh ein in die Freude deines Herrn.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jesus hat seine Belehrung \u00fcber die Habgier, die er uns im Evangelium des 18. 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