{"id":5935,"date":"2021-01-16T19:04:55","date_gmt":"2021-01-16T18:04:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5935"},"modified":"2022-10-08T10:23:09","modified_gmt":"2022-10-08T09:23:09","slug":"kehrt-um-und-glaubt-an-das-evangelium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5935","title":{"rendered":"Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Jesu-Herz2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2963\" src=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Jesu-Herz2.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"257\" \/><\/a>Am 3. Sonntag im Jahreskreis (B) h\u00f6ren wir in der Lesung einen Abschnitt aus dem alttestamentlichen Buch Jona. Dieses Buch erz\u00e4hlt uns vom Propheten Jona, der im Auftrag Gottes der Stadt Ninive den Untergang ank\u00fcndigen musste. Die Einwohner von Ninive haben das Wort des Propheten ernst genommen. Sie haben in Sack und Asche Bu\u00dfe getan und sich von ihren b\u00f6sen Wegen abgewendet. Deshalb hat Gott Ninive vor der Strafe des Untergangs verschont.<\/p>\n<p>Diese Begebenheit offenbart uns einerseits, dass Gott das s\u00fcndhafte Leben, das Leben gegen seine Gesetze und Gebote niemals guthei\u00dft. Ja, dass eine Missachtung seiner Gebote unausweichlich ihre negative Folgen hat.\u00a0 &#8222;Denn so hast du&#8217;s (o Gott) angeordnet und so geschieht es auch, dass jeder Geist, der aus deiner Ordnung f\u00e4llt, sich selbst zur Strafe werden muss&#8220; sagt der hl. Augustinus. Aber die Geschichte von Jona offenbart uns auch die Barmherzigkeit Gottes. Gott will nicht den Untergang des S\u00fcnders, sondern dass er umkehrt und lebt.<\/p>\n<p>So k\u00f6nnen wir f\u00fcr unsere Zeit die Frage stellen: Kann das Ninive unserer Tage, das hei\u00dft unsere Kultur und Gesellschaft, die sich so schwerwiegend von Gott und seinen Geboten abgewendet hat, noch gerettet werden?<\/p>\n<p>Die einfachen, gl\u00e4ubigen Leute, die sich \u00fcber den Zustand unserer Welt ihre Gedanken machen, sagen. &#8222;Es muss etwas kommen. So kann es nicht mehr lange weitergehen!&#8220; Das sagt ihnen der n\u00fcchterne Hausverstand. Das Schwert h\u00e4ngt bedrohlich \u00fcber unseren H\u00e4uptern.<\/p>\n<p>Wird es noch vierzig Tage dauern oder beginnt der Zusammenbruch schon morgen? Allen sitzt irgendwie die Angst im Nacken. Aber diese Angst f\u00fchrt nicht wirklich zur Bekehrung der Herzen. Es sind kaum Zeichen der Umkehr zu sehen. Die Gleichg\u00fcltigkeit gegen Gott und die Ablehnung des christlichen Glaubens und der Gebote Gottes wird eher gr\u00f6\u00dfer. Die Kirchen werden leerer, nicht nur wegen Corona, wenige gehen noch zur Beichte. Wie soll es weitergehen?<\/p>\n<p>Am Beginn des \u00f6ffentlichen Wirkens hat Jesus die Menschen zur Umkehr gerufen: &#8222;Die Zeit ist erf\u00fcllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!&#8220; (Mk 1,15).\u00a0 Er ist gekommen die Barmherzigkeit und Liebe Gottes zu offenbaren und eine Zeit der Gnade auszurufen. Wer an ihn glaubt, sich von seinen S\u00fcnden abwendet, der wird bei Gott Rettung und Heilung finden.<\/p>\n<p>Das ist die Botschaft unserer Erl\u00f6sung, die bis heute ihre G\u00fcltigkeit beh\u00e4lt. Die Umkehr des Herzens ist auf jeden Fall unsere Rettung, gleich was auch sonst \u00fcber uns kommen mag. Denn an Jesus Christus zu glauben auf ihn zu hoffen und ihn zu lieben bringt uns das ewige Leben. Die treue Nachfolge Christi bleibt f\u00fcr uns eine best\u00e4ndige Lebensaufgabe. Keiner ist so schlecht, dass er nicht umkehren k\u00f6nnte. Aber auch keiner ist so gut, dass er nicht in der Liebe wachsen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 3. Sonntag im Jahreskreis (B) h\u00f6ren wir in der Lesung einen Abschnitt aus dem alttestamentlichen Buch Jona. 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