{"id":5904,"date":"2020-11-16T17:37:35","date_gmt":"2020-11-16T16:37:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5904"},"modified":"2021-03-16T17:50:45","modified_gmt":"2021-03-16T16:50:45","slug":"5904","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5904","title":{"rendered":"Bis zum \u00c4u\u00dfersten standhaft bleiben"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Akash-Bashir.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5905\" src=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Akash-Bashir.jpg\" alt=\"\" width=\"214\" height=\"168\" \/><\/a>Rund 200 Millionen Christen in 172 L\u00e4ndern werden gegenw\u00e4rtig weltweit stark diskriminiert und verfolgt. Sie leben in st\u00e4ndiger Gefahr, gefoltert und ermordet zu werden. Als religi\u00f6se Minderheit werden sie besonders in mehrheitlich islamisch- oder kommunistisch-regierten Staaten verfolgt. Islamische Terrororganisationen &#8211; wie z.B. &#8222;Islamischer Staat&#8220; im Irak und Syrien oder &#8222;Boko Haram&#8220; in Nigeria sowie die &#8222;Taliban&#8220; in Afghanistan und Pakistan &#8211; sehen im Christentum einen Irrglauben, der aus ihrem Einflussbereich mit allen Mitteln vertrieben werden soll. Ein Beispiel aus Pakistan:<\/p>\n<p>Der 18 Jahre alte Akash Bashir aus der Gemeinde St. John in Lahor, Pakistan, hatte bei den Salesianern in Lahor die Schule absolviert und meldete sich f\u00fcr die Gruppe der Freiwilligen, die vor der Kirche f\u00fcr die Sicherheit der Gottesdienste sorgten. Er war sich im Klaren, dass immer etwas passieren konnte. Seine Eltern bezeugten, dass Akash eine Ahnung davon hatte, dass er einmal als M\u00e4rtyrer f\u00fcr Christus sterben werde. Seine Mutter bat ihn einmal, nicht mehr vor dem Kirchentor zu stehen. Er antwortete, er wolle den Menschen Sicherheit geben und sich nicht um sein eigenes Leben k\u00fcmmern. Am Sonntag, 15. M\u00e4rz 2015 hatte er Dienst vor dem Eingang der Johanneskirche, in der etwa 2500 Menschen zur heiligen Messe versammelt waren. W\u00e4hrend seines Dienstes erhielt er die Nachricht, dass die &#8222;Christus-Kirche&#8220;, eine 500 Meter entfernte anglikanische Kirche, von mehreren bewaffneten M\u00e4nnern angegriffen worden war. Akash versuchte, den Bereich vor der Johanneskirche zu sichern, als er einen Mann auf das Geb\u00e4ude zulaufen sah &#8211; einen Terroristen, der auf ein weiteres Gemetzel aus war. Akash stellte sich ihm entgegen und versuchte, ihn zu blockieren. Der Mann bedrohte Akash und erkl\u00e4rte, er habe eine Bombe bei sich, aber Akash lie\u00df sich nicht einsch\u00fcchtern. Er hielt den Terroristen fest, um ihn am Betreten der Kirche zu hindern. Der Terrorist sprengte sich selbst in die Luft und verursachte etwa zwanzig Todesopfer, darunter auch Akash selbst. Die Opfer w\u00e4ren noch viel mehr gewesen, wenn es dem Terroristen gelungen w\u00e4re, in die Kirche einzudringen. Durch seinen Mut und die Hingabe seines Lebens hatte Akash vielen Menschen das Leben gerettet.<\/p>\n<p>&#8222;Es war ein Akt der Liebe&#8220;, sagt eine junge Frau, die mit ihm befreundet war. &#8222;Akash war ein junger Katholik wie ich. Auch er erlebte Bel\u00e4stigungen, Drohungen, Diskriminierungen, nur weil er Jesus nachfolgte. Wie das Martyrium vieler anderer Katholiken in Pakistan ist uns der Tod von Akash ein Ansporn, um bis zum \u00c4u\u00dfersten standhaft zu bleiben.&#8220; &#8222;Akasch ging vor uns her und zeigte uns den Weg zum ewigen Leben. Durch sein Opfer begannen so viele Menschen, der Kirche zu dienen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund 200 Millionen Christen in 172 L\u00e4ndern werden gegenw\u00e4rtig weltweit stark diskriminiert und verfolgt. 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