{"id":5844,"date":"2020-05-13T16:32:00","date_gmt":"2020-05-13T15:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5844"},"modified":"2021-02-14T16:34:08","modified_gmt":"2021-02-14T15:34:08","slug":"euer-herz-lasse-sich-nicht-verwirren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5844","title":{"rendered":"Euer Herz lasse sich nicht verwirren"},"content":{"rendered":"<p>Im Evangelium des 5. Sonntags der Osterzeit stellt uns der Herr die entscheidende Verhei\u00dfung vor Augen: das ewige Leben, die ewige Gl\u00fcckseligkeit.<\/p>\n<p>Der Herr will uns einen Platz und eine Wohnung beim Vater bereiten und uns dorthin holen. Das ist die gro\u00dfe Verhei\u00dfung, die unserem Leben Sinn und Ziel gibt. Auf dieser Erde sind wir nur G\u00e4ste, Pilger, wir sind nur auf Durchreise. Auch wenn wir uns noch so h\u00e4uslich auf dieser Welt eingerichtet haben, am Ende m\u00fcssen wir alles zur\u00fccklassen. Ein Tourist durfte einmal in einem Kloster bei Kart\u00e4userm\u00f6nchen \u00fcbernachten. Er war sehr erstaunt \u00fcber die spartanische Einrichtung ihrer Zellen und fragt einen Bruder: &#8222;Warum habt ihr denn fast keine M\u00f6bel?&#8220; Schlagfertig fragt der M\u00f6nch zur\u00fcck: &#8222;Ja, warum haben Sie denn keine M\u00f6bel dabei?&#8220; &#8222;Ich?&#8220; sagte darauf der Tourist, &#8222;Ich bin ja nur auf der Durchreise hier!&#8220; &#8222;Eben&#8220;, antwortet der M\u00f6nch, &#8222;das sind wir auch.&#8220;<\/p>\n<p>Wir sind in dieser Welt nur auf Durchreise, unser eigentliches Ziel, unsere Heimat ist der Himmel. Das will uns der Herr klar machen. Es liegt ja im Herzen des Menschen begr\u00fcndet, dass wir uns nach Heimat und Geborgenheit sehnen. Wir sind nur dann gl\u00fccklich, wenn unsere Seele ein Zuhause hat, wo sie leben kann, wo sie festen Halt findet. In dieser Welt l\u00e4sst uns der Herr etwas von dieser Heimat und Geborgenheit sp\u00fcren durch das nat\u00fcrliche Familienleben. Aber viele k\u00f6nnen heute ein solches gesundes Familienleben nicht mehr erfahren, viele sind heute geistig und seelisch haltlos und heimatlos geworden, sie irren umher und sind ein Spiel der Wellen geworden, der Modewellen und Zeitstr\u00f6mungen, sie sind hin- und hergeworfen von einer Seite zur anderen. Wir fragen uns: Was hat heute noch G\u00fcltigkeit? Woran k\u00f6nnen wir uns halten? Selbst viele gutgl\u00e4ubige Menschen geraten heute in Verwirrung. &#8222;Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen&#8220; (Joh 14,1). Das m\u00fcssen wir heute umso mehr verk\u00fcnden und bezeugen. Jesus sagt uns auch, wie wir zu dieser Heimat unserer Seele gelangen. Das ist eine weitere Verhei\u00dfung, die der Herr uns gibt: &#8222;Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater au\u00dfer durch mich.&#8220;<\/p>\n<p>In seiner Person finden wir alles was wir brauchen: den Weg der Gebote, den uns die Kirche weist, die F\u00fclle der Wahrheit unseres katholischen Glaubens und das wunderbare Leben der Gnade durch die Sakramente.<\/p>\n<p>Aber der Herr kann seine Verhei\u00dfungen an uns erf\u00fcllen nur unter einer Bedingung: Wenn wir an ihn glauben. Darum richtet er den eindringlichen Appell an seine J\u00fcnger: Glaubt an Gott und glaubt an mich! Der Glaube ist, diese vertrauende Hingabe an Christus ist es, die uns Heimat und Halt gibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Evangelium des 5. 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