{"id":5835,"date":"2020-05-13T16:10:02","date_gmt":"2020-05-13T15:10:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5835"},"modified":"2021-02-14T16:12:51","modified_gmt":"2021-02-14T15:12:51","slug":"fuer-die-kirche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5835","title":{"rendered":"F\u00fcr die Kirche"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/christus-kreuz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1420\" src=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/christus-kreuz.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"202\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/christus-kreuz.jpg 200w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/christus-kreuz-120x120.jpg 120w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Der Schriftsteller Tolstoi erz\u00e4hlt in einem seiner Werke die Geschichte von dem M\u00f6nch des Klosters in Optina. Dieser M\u00f6nch verfiel in eine schmerzliche, hoffnungslose Krankheit. Jahrelang lag et regungslos auf dem Krankenbett seiner bescheidenen Zelle. Er war nicht mehr imstande, die geringste k\u00f6rperliche oder geistige Arbeit zu verrichten. Allen war er zur Last geworden. Er vermochte nicht einmal allein zu essen, sondern musste gef\u00fcttert werden. So absolut nutzlos war er scheinbar geworden. Aber fr\u00f6hlichen Herzens, mit ruhiger Seele ertrug der M\u00f6nch sein furchtbares Leiden. Er trug es aus dem Gedanken der S\u00fchne f\u00fcr seine eigenen S\u00fcnden und die S\u00fcnden der ganzen Welt. Jeder, der ihn so froh und gefasst sah, ging ergriffen und neu gest\u00e4rkt heim. Allm\u00e4hlich kamen viele Menschen, um diesen Kranken sehen zu k\u00f6nnen. Er, der hilflos Kranke, verlieh den Gesunden die Kraft, auch ihre eigenen Leiden tapfer zu tragen aus Liebe zum Heiland und zur S\u00fchne f\u00fcr ihre S\u00fcnden. Er, dessen Leben so zwecklos erschien, hatte die gro\u00dfe Mission erhalten, ungez\u00e4hlten anderen zu lehren, das eigene Leben zu meistern und auch im schwersten Leid nicht zusammenzubrechen. Und wie viele unsichtbare, verborgene Gnadenstr\u00f6me, von denen die Welt nichts wei\u00df, m\u00f6gen durch das S\u00fchneleiden dieses armen M\u00f6nches auf die s\u00fcndige Menschheit herabgezogen worden sein! Solches Leid erscheint aber so schwer, dass wohl kaum jemand sich freiwillig dazu anbieten mag. Gott selbst muss dieses Kreuz dem sich zun\u00e4chst Str\u00e4ubenden auferlegen. Und meist braucht es eine gewisse Zeit, bis der Mensch sich mit dem Unvermeidlichen abfindet. Hat er sich aber durchgerungen und Gott das Opfer seines Lebens gebracht, dann erf\u00fcllt ein wunderbarer Trost und ein tiefer Friede seine Seele. Er kann nun mit Paulus sprechen: &#8222;Ich freue mich meiner Leiden. Denn ich erg\u00e4nze an meinem Leibe das, was den Verdiensten Christi noch fehlt f\u00fcr seinen Leib, die Kirche&#8220; (Kol 1,24).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Schriftsteller Tolstoi erz\u00e4hlt in einem seiner Werke die Geschichte von dem M\u00f6nch des Klosters in Optina. Dieser M\u00f6nch verfiel <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5835\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[56],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-25 06:56:24","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5835"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5835"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5835\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5835"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5835"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5835"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}