{"id":5824,"date":"2020-03-15T15:39:01","date_gmt":"2020-03-15T14:39:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5824"},"modified":"2026-05-05T21:58:41","modified_gmt":"2026-05-05T20:58:41","slug":"die-gegenwart-des-herrn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5824","title":{"rendered":"Die Gegenwart des Herrn"},"content":{"rendered":"<p>Das hl. Messopfer, das die Kirche t\u00e4glich feiert, und auch die heiligen Hostien, die wir im Tabernakel aufbewahren, sind nicht blo\u00df ein Erinnerungszeichen an etwas Vergangenes oder ein sch\u00f6nes Symbol f\u00fcr Jesus, sondern das ist die lebendige Gegenwart des gekreuzigten und auferstandenen Herrn unter uns.<\/p>\n<p>Warum wollte der Herr im allerheiligsten Sakrament bei uns bleiben? Ganz einfach deshalb, damit jeder von uns die Kraft seiner Liebestat am Kreuz und seiner Auferstehung pers\u00f6nlich empfangen kann.<\/p>\n<p>Wir sollten keinen Nachteil gegen\u00fcber den Aposteln haben, die Jesus damals unmittelbar h\u00f6ren, sehen und ber\u00fchren konnten. Wir d\u00fcrfen den Herrn auch wirklich unter uns haben in diesem heiligen Sakrament, nur in einer anderen Art und Weise. Wer das einmal im Glauben entdeckt und erkannt hat, der wird alles tun, um Jesus Christus immer wieder zu begegnen und sich mit ihm zu vereinen, einerseits in der Mitfeier der hl. Messe und durch den Empfang der hl. Kommunion, aber auch durch die Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes in der Kirche. Was will der Herr durch die hl. Eucharistie in unserem Leben bewirken?<\/p>\n<p>1) Das Erste ist die Einheit des Herzens mit ihm. Unser Herz soll dem Herzen Jesu immer \u00e4hnlicher werden. Die Gesinnung Jesu, der Geist Jesu, soll unser Inneres ergreifen, so dass wir denken reden und handeln, wie Christus es getan hat. Nicht mehr Ich lebe sondern Christus lebt in mir. Aber dazu braucht es auch immer die Reinigung des Herzens durch die Beichte.<\/p>\n<p>2) Das Zweite, das der Herr durch die Vereinigung mit ihm bewirkt, ist der Geist der Opferliebe. Als Jesus das Letzte Abendmahl mit seinen J\u00fcngern gefeiert hatte, da ging er hinaus zum \u00d6lberg, da begann er aus Liebe seinen Leidensweg bis zur Hingabe am Kreuz. Genau das will der Herr auch bewirken, wenn wir uns in der Eucharistie mit ihm vereinen. Wenn wir dann wieder von der hl. Messe weggehen, sollen wir auch bereit sein zu dieser opfernden Liebe, um den Willen Gottes zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>3) Aber noch ein anderes wichtiges Geschenk wird uns der Herr durch die Vereinigung mit ihm in der Eucharistie bereiten: Es ist dies die Freude des Heiligen Geistes und der Friede des Herzens. Sie helfen uns am meisten, diese immer gleiche Geduld und Freundlichkeit gegen unsere N\u00e4chsten aufzubringen, die M\u00fchen und Leiden anzunehmen, immer wieder neuen Mut zu sch\u00f6pfen, auch bei allen Schw\u00e4chen und Fehlern immer neu zu beginnen.<\/p>\n<p>Jesus hat mit dem Sakrament der Eucharistie vor allem seine Verhei\u00dfung erf\u00fcllt: &#8222;Seid gewiss: ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt&#8220; (Mt 28,20).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das hl. 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