{"id":5618,"date":"2019-06-25T13:38:56","date_gmt":"2019-06-25T12:38:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5618"},"modified":"2019-06-25T13:40:06","modified_gmt":"2019-06-25T12:40:06","slug":"er-wird-in-ihrer-mitte-wohnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5618","title":{"rendered":"Er wird in ihrer Mitte wohnen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/himmelfahrt-jesu-chisti-glasfenster-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4983\" src=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/himmelfahrt-jesu-chisti-glasfenster-2-305x350.jpg\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"227\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/himmelfahrt-jesu-chisti-glasfenster-2-305x350.jpg 305w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/himmelfahrt-jesu-chisti-glasfenster-2.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 198px) 100vw, 198px\" \/><\/a>Die erste Lesung zum 5. Sonntag der Osterzeit aus der Apostelgeschichte berichtet uns davon, wie Paulus und Barnabas\u00a0 den Gemeinden, die von ihnen gegr\u00fcndet wurden, Mut zusprechen und sie ermahnen, treu am Glauben festzuhalten: &#8222;Durch viele Drangsale m\u00fcssen wir in das Reich Gottes gelangen&#8220; (Apg 14,22). Denn das Leben der ersten Christen war von Anfang an durch Verfolgungen gekennzeichnet.<\/p>\n<p>Der Glaube an Christus ist nicht ein Mittel, das uns von allen M\u00fchen dieses Lebens befreit; er ist vielmehr eine Kraft, durch die wir die Leiden dieses Lebens fruchtbringend ertragen k\u00f6nnen, so dass wir durch all diese Drangsale in das Reich Gottes gelangen, das jetzt schon beginnt und sich in der ewigen Seligkeit vollendet.<\/p>\n<p>Was mit dem Reich Gottes gemeint ist, wird uns in der zweiten Lesung dieses Sonntags aufgezeigt. Hier sieht der Apostel Johannes in einer Vision das neue, himmlische Jerusalem (Offb 21, 1-5a). Und da hei\u00dft es: &#8222;Er, Gott, wird alle Tr\u00e4nen von ihren Augen abwischen. Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine M\u00fchsal.&#8220; Genau das hat Gott f\u00fcr uns vorbereitet. Es ist die ewige, gl\u00fcckselige Gemeinschaft mit ihm. Das ist unser Ziel, das wir nach diesem irdischen Leben erreichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aber es ist auch wichtig zu sehen in dieser Vision der Geheimen Offenbarung: Der Himmel ist nicht irgendwo in einem fernen Jenseits. Sondern Johannes hat in seiner Vision gesehen, wie das\u00a0 neue Jerusalem auf die Erde herabkam. &#8222;Seht die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein.&#8220; Die Wohnung Gottes ist schon jetzt unter den Menschen. Durch Jesus Christus ist ja Gott selbst in diese Welt gekommen. Deshalb ist der Himmel durch die heilige Kirche, vor allem durch die Sakramente, schon jetzt auf die Erde gekommen. Am deutlichsten k\u00f6nnen wir diese Gegenwart des Herrn unter uns in der heiligen Eucharistie erkennen. Im allerheiligsten Sakrament ist der Herr leibhaftig unter uns.<\/p>\n<p>Aber diese Gegenwart des Herrn, diesen Himmel auf Erden, k\u00f6nnen wie jetzt nur im Glauben sehen und erfassen. Aber gerade dieser Glaube ist es, der uns durch diese irdische Welt auf Gott blicken l\u00e4sst. Wer an Jesus Christus glaubt, hat einen Durchblick im Leben, wie ihn ein ungl\u00e4ubiger Mensch niemals haben kann. Der gl\u00e4ubige Mensch sieht den Sinn und das Ziel seines Lebens. Vor allem sieht er, dass wir im Glauben an Jesus Christus durch die Drangsale und Leiden dieser Zeit in das Reich Gottes eingehen. Er sieht in diesem Leben schon die Herrlichkeit des Himmels durchscheinen, und das gibt ihm Hoffnung, Kraft und Mut, alle Leiden und das Kreuz aus Liebe zu Gott und den Menschen auf sich zu nehmen. Denn sie bringen eine gro\u00dfe Herrlichkeit mit sich, sie f\u00fchren ihn in das ewige Reich Gottes hinein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste Lesung zum 5. 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