{"id":560,"date":"2007-09-11T16:10:02","date_gmt":"2007-09-11T14:10:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=560"},"modified":"2008-09-11T16:14:28","modified_gmt":"2008-09-11T14:14:28","slug":"die-anziehungskraft-der-katholischen-kirche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=560","title":{"rendered":"Die Anziehungskraft der katholischen Kirche"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-561 alignleft\" title=\"konvertit\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/konvertit.jpg\" alt=\"\" width=\"233\" height=\"197\" \/>Aus einem Bericht \u00fcber die katholische Kirche in den USA geht hervor, dass sechs hochrangige protestantische Gelehrte, die alle als offizielle Vertreter ihrer kirchlichen Gemeinschaften auch an \u00f6kumenischen Gespr\u00e4chen teilnahmen, innerhalb eines Jahres (2004\/5) den Weg zur katholischen Kirche gefunden haben. Aus den Zeugnissen, die sie \u00fcber die Gr\u00fcnde ihrer Konversion gegeben haben, geht immer wieder hervor, dass sie im katholischen Glauben einen Reichtum entdeckt haben, den sie in ihren eigenen Gemeinschaften nicht gekannt haben. Wir wissen, dass es im Laufe der Kirchengeschichte immer wieder Abspaltungen von der einen, von Christus gegr\u00fcndeten Kirche gegeben hat.<br \/>\nAllen Abspaltungen vom katholischen Glauben ist der Wesenszug gemeinsam, dass sie bestimmte Dinge, die zum ganzen katholischen Glaubensgut geh\u00f6ren (&#8222;katholisch&#8220; bedeutet ja &#8222;allumfassend&#8220;), weggelassen haben und bestimmte Glaubensinhalte aus ihrem Glaubensbekenntnis ausschlie\u00dfen.<br \/>\nDie protestantische Gemeinschaften z.B. lehnen die Marienverehrung ab, haben kein sakramentales Priestertum und deshalb auch au\u00dfer der Taufe keine Sakramente. Wie die Kirchengeschichte gezeigt hat, gibt es immer wieder Menschen in diesen Gemeinschaften, die nach der Wahrheit suchen und die entdecken, dass ihr Glaube, in dem sie aufgewachsen waren, unvollst\u00e4ndig ist. Und dann erkennen sie auf ihren oft m\u00fchevollen Wegen, dass in der katholischen Kirche alles da ist, was sie gesucht haben.<br \/>\nGenau diese Erfahrung spricht z.B. Dr. Mickey Mattox aus, der fr\u00fcher Berater der lutheranischen Weltf\u00f6deration war. Er schreibt in einem Brief an seine lutherischen Freunde: \u201eIn die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche einzutreten hei\u00dft f\u00fcr meine Familie und mich, dem tiefsten Verlangen unserer Herzen nachzukommen \u2026 Als Familie wollen wir die jungfr\u00e4uliche Gottesmutter verehren, und unsere Gebete mit den M\u00e4rtyrern und Heiligen vereinigen. Wir wollen die heiligen Ikonen, die Rosenkr\u00e4nze, die religi\u00f6sen Orden, auch die Reliquien, wollen die heilige Liturgie mitfeiern, an der realen Pr\u00e4senz Christi in der Eucharistie teilnehmen und sie erfahren, in Liebe und voller Gemeinschaft mit dem Bischof von Rom.\u201c F\u00fcr Mattox war der Schritt, mit seiner ganzen Familie katholisch zu werden, daher nur konsequent das Heimkommen (und nicht so sehr die \u201eKonversion\u201c) aus einem unvollst\u00e4ndigen christlichen Glauben in die F\u00fclle des sakramentalen katholischen Glaubens. Oder, wie er andernorts erkl\u00e4rt hat: \u201eDie Anziehungskraft der katholischen Kirche war st\u00e4rker als der Druck, die lutherische Kirche zu verlassen.\u201c<br \/>\nWenn wir auf das Zeugnis dieser Menschen h\u00f6ren, die oft unter vielen M\u00fchen den Weg zur F\u00fclle der Wahrheit gesucht und gefunden haben, so soll das f\u00fcr uns ein Ansporn sein selber dankbar zu sein f\u00fcr alles, was uns in unserem katholischen Glauben geschenkt ist, die Kirche zu lieben und durch unser Leben auch ein Zeugnis zu geben f\u00fcr die Herrlichkeit und Sch\u00f6nheit unseres Glaubens.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus einem Bericht \u00fcber die katholische Kirche in den USA geht hervor, dass sechs hochrangige protestantische Gelehrte, die alle als <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=560\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":561,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-24 03:44:25","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/560"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=560"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/560\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=560"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=560"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=560"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}