{"id":5574,"date":"2019-03-14T11:10:32","date_gmt":"2019-03-14T10:10:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5574"},"modified":"2019-03-14T11:11:06","modified_gmt":"2019-03-14T10:11:06","slug":"5574","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5574","title":{"rendered":"Vielleicht tr\u00e4gt er doch noch Fr\u00fcchte"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/jesus-kreuz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-5575\" src=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/jesus-kreuz.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>Am 3. Fastensonntag h\u00f6ren wir im Evangelium das Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum (vgl. Lk 13,1-9).\u00a0 Der Weing\u00e4rtner bittet den Besitzer, diesen Baum noch ein Jahr lang stehen zu lassen. Er wird alles versuchen: den Boden umgraben und d\u00fcngen. &#8222;Vielleicht tr\u00e4gt er doch noch Fr\u00fcchte.&#8220;<\/p>\n<p>Es ist nicht schwierig, dieses Gleichnis Jesu auf unser Leben anzuwenden. Es geht darum, dass wir die Zeit der Gnade jetzt erkennen und sie zu unserem ewigen Heile n\u00fctzen.<\/p>\n<p>Gott hat uns geschaffen und er hat uns mit der Taufe in den Garten seiner Kirche gestellt, damit wir unter dem Einfluss der Gnade, die guten Fr\u00fcchte der Heiligkeit hervorbringen. Durch die Sakramente, vor allem durch die hl. Messe und die Beichte, dann durch die Gebote und Weisungen des Evangeliums und durch viele andere Gnadenmittel hat jeder von uns die besten Voraussetzungen mitbekommen, damit er an seinem Lebensbaum die Fr\u00fcchte der Heiligkeit und Tugend hervorbringt. Der hl. Paulus hat einmal die Fr\u00fcchte des Heiligen Geistes genannt, die wir als Getaufte hervorbringen sollen: Es sind dies Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, G\u00fcte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung (vgl. Gal 5,22f). Man k\u00f6nnte auch noch andere gute Eigenschaften nennen.<\/p>\n<p>Gott kann also ganz zu Recht von uns diese Fr\u00fcchte erwarten. F\u00fcr jeden von uns tut er mehr als genug, er schenkt uns immer wieder seine Gnadenhilfe. Und wir sehen auch, es sind im Weinberg der Kirche schon unz\u00e4hlige Menschen herangewachsen, die diese Fr\u00fcchte gebracht haben. Denken wir an die vielen gro\u00dfen Heiligen.<\/p>\n<p>Mit dem Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum will uns Jesus bewusst machen, dass wir uns mit der Bekehrung nicht unbegrenzt Zeit lassen k\u00f6nnen. Der Feigenbaum begreift nicht, wozu er eigentlich im Weinberg steht. Ein langes Leben ist noch keine Garantie, dass es auch Fr\u00fcchte bringt.<\/p>\n<p>Schauen wir noch einmal auf das Gleichnis. Hier offenbart uns Jesus die ganze Barmherzigkeit und Geduld Gottes. Der G\u00e4rtner, von dem die Rede ist, ist niemand anderer als Christus selbst. Er will alles tun, er gibt uns noch ein Jahr, das hei\u00dft, er gibt uns noch einmal eine Zeit der Gnade, und das ist nichts anderes als unsere Lebenszeit, die uns geschenkt ist. Dann aber, zur Zeit der Ernte, am Ende unseres Lebens, sollen die Fr\u00fcchte reif sein, die dann im ewigen Leben offenbar werden.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen uns aber bewusst bleiben: Solange wir hier in diesem irdischen Leben sind, k\u00f6nnen wir selber die Fr\u00fcchte der Heiligkeit nicht unmittelbar an uns sehen, sie werden erst beim Gericht Gottes offenbar. Und wenn einer sich einbildet, er w\u00e4re schon ein Heiliger oder wie man heute gerne sagt ein &#8218;guter Mensch&#8216;, dann ist er eher nur ein Scheinheiliger. Denn die wahren Heiligen sehen, weil sie immer auf den Herrn schauen, vor allem ihre eigene S\u00fcndhaftigkeit und die Notwendigkeit ihrer Bekehrung, damit die guten Fr\u00fcchte reifen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 3. Fastensonntag h\u00f6ren wir im Evangelium das Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum (vgl. Lk 13,1-9).\u00a0 Der Weing\u00e4rtner bittet den Besitzer, <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5574\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":5575,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-26 12:15:49","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5574"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5574"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5574\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/5575"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5574"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5574"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5574"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}