{"id":5565,"date":"2019-03-14T10:54:48","date_gmt":"2019-03-14T09:54:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5565"},"modified":"2019-03-14T10:54:48","modified_gmt":"2019-03-14T09:54:48","slug":"herr-hilf-mir-das-kann-ja-nicht-das-leben-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5565","title":{"rendered":"Herr, hilf mir, das kann ja nicht das Leben sein!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/auferstandener-herr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-5566\" src=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/auferstandener-herr.jpg\" alt=\"\" width=\"308\" height=\"222\" \/><\/a>Zu Ostern feiern wir den Tod und die Auferstehung Jesu Christi. Er ist f\u00fcr unsere S\u00fcnden gestorben, damit auch wir als neue Menschen leben k\u00f6nnen. Als Getaufte haben wir zwar das Leben der Gnade empfangen, aber durch die S\u00fcnde, durch die Tods\u00fcnde, k\u00f6nnen wir dieses Leben der Gnade wieder verlieren.<\/p>\n<p>Wie aber der Herr eine solche &#8218;tote Seele&#8216; wieder zum wahren Leben der Gnade erweckt, das zeigt uns das folgende Zeugnis:<\/p>\n<p>&#8222;Bevor ich 16 Jahre alt wurde, lernte ich meinen ersten Freund kennen. Er war vier Jahre \u00e4lter als ich und ich war sehr verliebt. Nach einigen Monaten tauchte von ihm immer wieder die Frage auf, ob ich nicht bei ihm \u00fcbernachten m\u00f6chte. Ich f\u00fchlte mich nicht sehr wohl damit und versuchte, es hinauszuschieben.<\/p>\n<p>Nach vielen Diskussionen gab ich mit diesem Satz meine Vors\u00e4tze auf: &#8218;Ja, gut, wenn du mir versprichst, mich zu heiraten.&#8216; Mit dieser Einwilligung wurde vieles anders in meinem Leben. Ich war nun zwei bis drei Mal in der Woche bei meinem Freund und am Wochenende auch. Mein Gewissen beruhigte ich immer wieder mit dem Gedanken: &#8218;Das machen ja alle&#8216; und &#8218;irgendwann heiraten wir ja&#8216;. Nach vier Jahren richteten wir uns sogar eine eigene Wohnung ein. Am Anfang unserer Beziehung war ich sogar einmal in Medjugorje. Ich wollte diese Wallfahrt f\u00fcr meinen Freund machen. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern. Ich war beichten, aber das eigentliche Problem oder besser die eigentliche S\u00fcnde konnte ich nicht aussprechen, weil ich Angst davor hatte, ich m\u00fcsste in meinem Leben etwas \u00e4ndern, und meinem Freund, der mir &#8218;heilig&#8216; war, weh tun. Ich hatte mir n\u00e4mlich in den Kopf gesetzt, er m\u00fcsse sich &#8218;bekehren&#8216;.<\/p>\n<p>Einmal schleppte mich meine Schwester zu einem Einkehrtag und es wurde die Beichte angeboten. Ich sa\u00df in der letzten Bank und weinte. Ich hatte gro\u00dfe Sehnsucht nach Vergebung und Neuanfang. Aber ich war nicht f\u00e4hig, diesen Schritt zu setzen. Immer wieder qu\u00e4lte mich mein Gewissen, besonders auch dann, wenn ich die Pille (zur Verh\u00fctung) schluckte. Beten konnte ich in dieser Zeit eigentlich nicht. Unsere Beziehung war kalt geworden und es war keine Rede von Heirat. So konnte ich nur hin und wieder Sto\u00dfgebete sagen: &#8218;Herr, hilf mir, das kann ja nicht das Leben sein!&#8216;<\/p>\n<p>Es vergingen vier Jahre. Dann kam der Tag, an dem meine beste Freundin starb. Dieser Tag ver\u00e4nderte mein Leben. Es war ein Tag der Gnade Gottes f\u00fcr mich. Eine Woche nach ihrem Tod hatte ich die Kraft, die Beziehung zu meinem Freund zu beenden. Ich wei\u00df nicht, wie das geschehen ist, aber der Herr gab mir die Kraft dazu. Bei n\u00e4chster Gelegenheit gab ich alles Jesus in der Beichte. Schon allein die Vorfreude war wunderbar. Denn ich wusste, ich kann nachher neu anfangen, ich muss nicht mehr zur\u00fcck in mein altes Leben. Und so war es auch.&#8220;<\/p>\n<p>Quelle: Vgl.: P. Schwartz-Missionszentrum, Rei\u00dft eurer Herz weit auf f\u00fcr GOTT, 2005, S.51ff<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu Ostern feiern wir den Tod und die Auferstehung Jesu Christi. 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