{"id":550,"date":"2007-05-10T16:00:38","date_gmt":"2007-05-10T14:00:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=550"},"modified":"2007-05-10T16:00:38","modified_gmt":"2007-05-10T14:00:38","slug":"maria-mittlerin-zu-jesus-christus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=550","title":{"rendered":"Maria &#8211; Mittlerin zu Jesus Christus"},"content":{"rendered":"<p>Am Fest des Unbefleckten Herzens Mariens (Sa. 16. Juni 2007) feiern wir in der Kapuzinerkirche eine hl. Messe mit pers\u00f6nlicher Weihe an die Gottesmutter. F\u00fcr uns als Katholiken ist es von gro\u00dfer Bedeutung, dass wir uns in den Schutz Mariens begeben und sie nachahmen. Was die Weihe an Maria bedeutet, das gilt es immer wieder neu zu \u00fcberlegen:<\/p>\n<p>Maria hat von Gott die besondere Auserw\u00e4hlung empfangen, die Mutter des Erl\u00f6sers zu sein. Jesus, der menschgewordene Gottessohn, hat sich selbst Maria anvertraut und von ihr das Menschsein angenommen. Vom Kreuz aus hat Jesus seine Mutter auch uns zu Mutter gegeben. Maria, die ganz aus Gott lebte und frei war von jeder S\u00fcnde, hat ihre Mutterschaft vollkommen gelebt und \u00fcbt sie auch vom Himmel her f\u00fcr ihre Kinder aus.<\/p>\n<p>Wenn wir nun mit Maria ernsthaft in Beziehung treten und uns selbst ihr weihen, dann wird das nicht ohne Folgen bleiben, dann wird etwas von ihrer Reinheit und Gottn\u00e4he auch uns erfassen, dann wird die Frau, die mit ihrem Leben der Schlange den Kopf zertritt, auch uns helfen, dass wir dem B\u00f6sen mehr und mehr widerstehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Kardinal Ratzinger hat einmal auf folgendes hingewiesen: Maria ist nicht in diesem Sinn Mittlerin zu Jesus, dass sie zwischen Jesus und uns steht; sondern sie ist Mittlerin, indem sie eine Umgebung der Liebe schafft, in der wir zu einem vertrauten Umgang mit Jesus, ihrem Sohn hingef\u00fchrt werden. Der Mantel Mariens ist wie eine Atmosph\u00e4re, in der wir vom B\u00f6sen und der S\u00fcnde bewahrt werden, wie Kinder im Schutz des Mantels ihrer Mutter vom Unwetter gesch\u00fctzt werden. In der Gegenwart ihrer Liebe k\u00f6nnen wir in der Liebe zu Christus und unseren Mitmenschen wachsen.<\/p>\n<p>Ein Mann hat erz\u00e4hlt: Von Kind an musste er von seiner Mutter immer wieder sp\u00fcren, dass er unerw\u00fcnscht war. Das hat ihn sehr verletzt. Auf diesem schmerzlichen Weg kam ihm eines Tages der Gedanke, sich Maria ausdr\u00fccklich zur Mutter zu erw\u00e4hlen, sich ihr zu weihen. Das hat ihm inneren Frieden geschenkt und er konnte seiner Mutter die Ablehnung, die er immer erfahren musste, von Herzen verzeihen.<\/p>\n<p>Die hl. Edith Stein schreibt: \u00abMaria hat uns unserem Gnadenleben nach geboren. Darum besteht eine intime Verbindung von ihr zu uns: Sie liebt uns, sie kennt uns, sie ist bestrebt, einen jeden von uns zu dem zu machen, was er sein soll\u00bb.<\/p>\n<p>So ist es gut f\u00fcr uns, das unbefleckte Herz Mariens zu verehren, unser Leben Maria zu weihen, damit uns diese Atmosph\u00e4re der Freiheit und Liebe einh\u00fcllt, damit wir von der S\u00fcnde bewahrt bleiben und unser Glaube an Jesus immer mehr w\u00e4chst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Fest des Unbefleckten Herzens Mariens (Sa. 16. Juni 2007) feiern wir in der Kapuzinerkirche eine hl. 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