{"id":5461,"date":"2018-11-15T22:36:15","date_gmt":"2018-11-15T21:36:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5461"},"modified":"2018-11-15T22:36:15","modified_gmt":"2018-11-15T21:36:15","slug":"er-wird-kommen-zu-richten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5461","title":{"rendered":"Er wird kommen, zu richten"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Jesus-Christus-pantokrator-eichstaett-01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5164\" src=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Jesus-Christus-pantokrator-eichstaett-01-350x336.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"336\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Jesus-Christus-pantokrator-eichstaett-01-350x336.jpg 350w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Jesus-Christus-pantokrator-eichstaett-01.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/a>Am Ende des Kirchenjahres und zu Beginn des Advents stellt uns die Kirche in den Evangelien immer wieder das zweite Kommen Christi am Ende der Zeit vor Augen. Christus wird &#8222;kommen, zu richten die Lebenden und die Toten&#8220;, hei\u00dft es im Glaubensbekenntnis. Wann das sein wird, wei\u00df niemand. Aber wie sollen wir uns als gl\u00e4ubige Menschen verhalten?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte den Zustand der Welt mit einer Schulklasse bzw. einer Schulstunde vergleichen. Ein Priester erz\u00e4hlte aus seiner Schulzeit: Sie hatten einen Klassenlehrer, der sehr konsequent und gerecht war. Einmal hatte er dringend etwas in der Direktion zu erledigen. Er gab den Sch\u00fclern eine Aufgabe, mit der sie sich still besch\u00e4ftigen sollten. Er sch\u00e4rfte ihnen ein, dass er bald zur\u00fcckkommen werde, und wenn er dann jemand nicht auf seinem Platz und bei der Arbeit findet, erh\u00e4lt er eine Strafe.<\/p>\n<p>Am Anfang war alles ganz ruhig, jeder arbeitete. Aber nach einiger Zeit begannen die ersten zu bl\u00f6deln. Die anderen mahnten noch zur Ruhe. Aber als der Lehrer immer noch nicht kam, wagten sich die ersten von ihren Pl\u00e4tzen. Bald war die Aufgabe vergessen und es ging drunter und dr\u00fcber. Zur Sicherheit hatte man einen Aufpasser an die T\u00fcr gestellt, der sollte alle rechzeitig warnen, wenn der Lehrer komme. Doch dieser W\u00e4chter war noch der gr\u00f6\u00dfere Spitzbub. Denn nach einiger Zeit schlug er Alarm. Alle liefen auf ihre Pl\u00e4tze, doch das war nur ein Fehlalarm. Dann ging das Gejohle erst richtig los. Und da die Pause nahte, meinten die meisten, der Lehrer w\u00fcrde sowieso nicht mehr kommen. Auch der W\u00e4chter hatte seinen Platz verlassen. Die an sich &#8222;Braveren&#8220;, die zuerst noch gearbeitet hatten, lie\u00dfen sich mit der Zeit auch mitrei\u00dfen. Nur einige wenige, die von den anderen als &#8222;Streber&#8220; verspottet wurden, waren noch auf den Pl\u00e4tzen und machten ihre Aufgabe.<\/p>\n<p>Und dann pl\u00f6tzlich stand der Lehrer doch da. Niemand hatte sein Kommen bemerkt. Und weil er ein guter Lehrer war, teilte er auch konsequent und gerecht die Strafen aus, die er angedroht hatte. Die einen waren froh dar\u00fcber, dass der Lehrer dem ganzen Durcheinander ein Ende bereitet hatte, die anderen nicht.<\/p>\n<p>Diese Begebenheit aus dem Schulalltag kann uns ein Gleichnis sein f\u00fcr die Situation der Welt vor dem Kommen Christi. Wie die Kinder, so sind auch wir geneigt unsere Aufgaben zu vernachl\u00e4ssigen, da wir den Endruck haben, Gott sei nicht da, er w\u00fcrde nicht kommen, es g\u00e4be kein Gericht. &#8222;Wachet und betet, damit\u00a0 ihr nicht in Versuchung fallet&#8220;, hat Jesus gesagt. Wir d\u00fcrfen uns nicht vom Treiben der Welt mitrei\u00dfen lassen. Wir sollen wie der &#8222;treue und kluge Verwalter&#8220; jenen Auftrag erf\u00fcllen, den der Herr uns gegeben hat. Dann brauchen wir sein Kommen und sein Gericht nicht zu f\u00fcrchten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Ende des Kirchenjahres und zu Beginn des Advents stellt uns die Kirche in den Evangelien immer wieder das zweite <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5461\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":5164,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-25 06:26:12","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5461"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5461"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5461\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/5164"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5461"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5461"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5461"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}