{"id":5447,"date":"2018-11-15T22:02:40","date_gmt":"2018-11-15T21:02:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5447"},"modified":"2018-11-15T22:02:40","modified_gmt":"2018-11-15T21:02:40","slug":"ein-guter-und-weiser-vater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5447","title":{"rendered":"Ein guter und weiser Vater"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Jesus-heilt-einen-Blinden.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-3159\" src=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Jesus-heilt-einen-Blinden.jpg\" alt=\"\" width=\"197\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Jesus-heilt-einen-Blinden.jpg 400w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Jesus-heilt-einen-Blinden-236x300.jpg 236w\" sizes=\"(max-width: 197px) 100vw, 197px\" \/><\/a>Gott ist ein guter und weiser Vater, der uns durch Jesus, seinen Sohn, zur Heiligkeit erziehen will, damit wir ewig bei ihm sein k\u00f6nnen. Aber zuweilen haben wir den Eindruck, dass er uns Pr\u00fcfungen, Aufgaben und Herausforderungen auferlegt, die unsere F\u00e4higkeiten weit \u00fcbersteigen, in denen wir uns von ihm allein gelassen f\u00fchlen und einfach im blinden Glauben weitermachen m\u00fcssen. Die folgende Begebenheit ist ein treffendes Gleichnis daf\u00fcr, wie der Herr uns erzieht.<\/p>\n<p>In seinem Buch The Dance of Hope (Der Tanz der Hoffnung) erz\u00e4hlt William C. Frey von einem blinden Studenten namens John, den er 1951 an der University of Colorado betreute. Eines Tages fragte er John, wie er blind geworden sei. Der Student erz\u00e4hlte ihm von einem Unfall, den er als Jugendlicher gehabt hatte. Er hatte dabei nicht nur sein Augenlicht, sondern auch jegliche Hoffnung verloren. &#8222;Ich war verbittert und w\u00fctend auf Gott, dass er so etwas zulassen konnte&#8220;, erz\u00e4hlte John. &#8222;Und meine Wut lie\u00df ich an allen aus. Wenn ich schon keine Zukunft hatte, dann wollte ich auch keinen Finger mehr krumm machen. Sollten sie mich doch bedienen. Ich verzog mich auf mein Zimmer und kam nur noch zu den Mahlzeiten heraus.&#8220;\u00a0 Das Gest\u00e4ndnis \u00fcberraschte William. Er sp\u00fcrte bei seinem Studenten keinerlei Bitterkeit oder Wut. Wie hatte er das geschafft? Er verdanke dies seinem Vater, erkl\u00e4rte John. Dieser hatte seine Mitleidstour irgendwann satt und wollte, dass sein Sohn ins Leben zur\u00fcckfand. Also erinnerte er ihn daran, dass der Winter vor der T\u00fcr stand, und trug ihm auf, die Sturmfenster zu befestigen. &#8222;Und mach das ja, bis ich wieder zu Hause bin, sonst &#8230; &#8220; Mit diesen Worten st\u00fcrmte sein Vater aus dem Zimmer und knallte die T\u00fcr hinter sich zu.<\/p>\n<p>John war w\u00fctend. Fluchend und vor sich hin brummend tastete er sich zur Garage vor, fand Fenster, Stehleiter und Werkzeug und machte sich an die Arbeit. &#8222;Wenn ich von der Leiter falle und mir das Genick breche, wird ihnen das noch leidtun.&#8220; Aber er fiel nicht herunter. Fenster f\u00fcr Fenster k\u00e4mpfte er sich um das gesamte Haus und erledigte die Aufgabe.<\/p>\n<p>Und der Auftrag verfehlte seine Wirkung nicht. John lernte wider Willen, dass er doch noch etwas tun konnte, und baute sich langsam sein Leben wieder auf. Erst Jahre sp\u00e4ter erfuhr er noch etwas \u00fcber diesen Tag. Als John seinem Lehrer dieses Detail der Geschichte erz\u00e4hlte, traten Tr\u00e4nen in seine blinden Augen: &#8222;Sp\u00e4ter habe ich dann herausgefunden, dass mein Vater zu keinem Zeitpunkt an diesem Tag mehr als anderthalb Meter von mir entfernt war!&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gott ist ein guter und weiser Vater, der uns durch Jesus, seinen Sohn, zur Heiligkeit erziehen will, damit wir ewig <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5447\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":3159,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[56],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-12 23:28:21","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5447"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5447"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5447\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3159"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5447"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5447"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5447"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}