{"id":5405,"date":"2018-09-09T10:01:49","date_gmt":"2018-09-09T09:01:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5405"},"modified":"2018-09-09T10:51:20","modified_gmt":"2018-09-09T09:51:20","slug":"wer-der-erste-sein-will","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5405","title":{"rendered":"Wer der Erste sein will"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/kreuz-03.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5406\" src=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/kreuz-03.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/kreuz-03.jpg 400w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/kreuz-03-263x350.jpg 263w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Am 25. Sonntag im Jahreskreis (B) spricht Jesus im Evangelium \u00fcber ein wichtiges Prinzip des Reiches Gottes, \u00fcber das Dienen. Die Apostel haben auf ihrer Wanderung dar\u00fcber geredet, wer von ihnen der Gr\u00f6\u00dfte sei. Sie dachten vielleicht, dass Jesus einmal wie ein weltlicher Herrscher die Macht ergreifen w\u00fcrde und sie selber durch ihn eine gro\u00dfe Karriere machen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Das Reich Gottes aber, das Jesus verk\u00fcndete, war etwas anderes. Hier gelten andere Ma\u00dfst\u00e4be. &#8222;Da setzte er sich, rief die Zw\u00f6lf und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein\u201c (Mk 9,35). Damit gibt Jesus zu verstehen, worin die wahre Gr\u00f6\u00dfe im Reich Gottes besteht.<\/p>\n<p>&#8222;Wer der Erste sein will&#8220; hei\u00dft, dass es durchaus m\u00f6glich ist, der Erste zu sein \u2013 das ist keineswegs verboten. Aber gro\u00df sein und der Erste sein bedeutet im Reich Gottes nicht, dass man ein Herrscher \u00fcber die Mitmenschen ist, der sich von den anderen bedienen l\u00e4sst und auf Kosten der anderen lebt, sondern gro\u00df ist der, der dient und zu Gunsten der anderen sein Leben hingibt.<\/p>\n<p>Jesus selbst hat uns darin ein Beispiel gegeben: &#8222;Ihr sagt zu mir Meister und Herr, und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die F\u00fc\u00dfe gewaschen habe, dann m\u00fcsst auch ihr einander die F\u00fc\u00dfe waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe&#8220;, sagt der Herr beim Letzten Abendmahl.<br \/>\nDarum bedeutet gro\u00df sein im Dienste des Reiches Gottes:<\/p>\n<p><b>1. Den letzten Platz einnehmen: <\/b>Der Apostel Paulus sagt: &#8222;Ich glaube n\u00e4mlich, Gott hat uns Apostel auf den letzten Platz gestellt, wie Todgeweihte; denn wir sind zum Schauspiel geworden f\u00fcr die Welt, f\u00fcr Engel und Menschen.&#8220; Als Diener Gottes haben wir kein gro\u00dfes Ansehen ich den Augen der Welt.<\/p>\n<p><b> 2. Lastentr\u00e4ger sein:<\/b> Der hl. Paulus sagt: &#8222;Einer trage des anderen Last; so werdet ihr das Gesetz Christi erf\u00fcllen.&#8220; &#8222;Wir m\u00fcssen als die Starken die Schw\u00e4che derer tragen, die schwach sind, und d\u00fcrfen nicht f\u00fcr uns selbst leben.&#8220;<\/p>\n<p><b> 3. Loskommen vom Ich: <\/b>Der hl. Paulus sagt. &#8222;\u2026 nicht ich, sondern die Gnade Gottes mit mir&#8220;. Nicht mehr das Ich, sondern Jesus wird zum Mittelpunkt unseres Lebens, um den sich alles dreht.<\/p>\n<p>Menschen also, die sich selbst um Christi willen zur\u00fcckstellen, die bereit sind, die Lasten anderer zu tragen und die selbstlos dienen, die sind auch die eigentlich tragenden S\u00e4ulen, sei es in den Familien, in der Kirche oder in der Gesellschaft. Sie st\u00fctzen und halten zusammen, was durch den Egoismus schon lange zerbrechen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 25. 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