{"id":5391,"date":"2018-09-09T09:22:32","date_gmt":"2018-09-09T08:22:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5391"},"modified":"2018-09-09T09:22:32","modified_gmt":"2018-09-09T08:22:32","slug":"hl-pater-pio-er-wusste-alles-er-hat-mir-alles-gesagt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5391","title":{"rendered":"Hl. Pater Pio &#8211; Er wusste alles, er hat mir alles gesagt"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/padre-pio.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1205\" src=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/padre-pio.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"264\" \/><\/a>Vor 50 Jahren, am 23. Sept. 1968, ist der heilige Pater Pio in Giovanni Rotondo gestorben. Durch die Wundmale Christi, die er 50 Jahre lang an seinem Leib trug, ist er zum Zeichen und Mahner der Umkehr f\u00fcr viele Menschen geworden.<\/p>\n<p>Unter den Gnadengaben, die er zum Heil der Seelen empfangen hatte, besa\u00df er auch die Gaben der Seelenschau. Das sp\u00fcrten vor allem viele Gl\u00e4ubige, wenn sie zur Beichte kamen.<\/p>\n<p>Er behandelte die Menschen so, wie Gott sie ihn sehen lie\u00df. Manchmal ging er dabei sehr schroff und hart vor; er verweigerte z.B. jeder Frau, die Kinder verh\u00fctete, die Lossprechung und weinte manchmal selbst \u00fcber diese H\u00e4rte, die ihm Gott abverlangte, aber auch \u00fcber die Undankbarkeit der Menschen Gott gegen\u00fcber. Auf seine H\u00e4rte angesprochen, sagte er einmal: &#8222;Ich verabreiche denen, die ein Abf\u00fchrmittel brauchen, keine S\u00fc\u00dfigkeiten!&#8220;<\/p>\n<p>Ein Mann war mit der Bitte, seine Tochter zu heilen, zu P. Pio gekommen. Dieser schaut ihn an: &#8222;Du bist viel ja viel mehr krank als deine Tochter: Ich sehe, dass du tot bist!&#8220; Der Mann stammelt: &#8222;Aber nein, es geht mir gut.&#8220; &#8222;Du Ungl\u00fccklicher&#8220;, antwortet er, &#8222;wie kann es dir mit so viel S\u00fcnden auf dem Gewissen gut gehen? Mindestens 32 sehe ich! &#8220; Nach der Beichte bezeugte der Mann: &#8222;Er wusste alles, er hat mir alles gesagt.&#8220;<\/p>\n<p>Eine Frau um die Vierzig kniete einmal als Letzte an der Kommunionbank. P. Pio herrschte sie streng an: &#8222;Weg, weg mit Dir!&#8220; Weinend und totenbleich verlie\u00df sie die Kirche. Warum wohl wurde sie vor aller Augen von ihm weggeschickt? Sie selber wusste es; sie erz\u00e4hlte, sie habe bei einem anderen Pater gebeichtet und sogar des \u00d6fteren ihren Ehebruch bekannt \u2013 dies jedoch ohne Reue und ohne den Vorsatz, von ihrem Jugendfreund zu lassen. Dieser Pater freilich konnte ihr nicht in die Seele schauen und musste so ihren Worten und Vort\u00e4uschungen glauben. Pater Pio aber hatte sie sofort durchschaut und ihr diesen heilsamen Schock versetzt. Tagelang rang sie nun mit sich, bis sie den Entschluss fasste, ein neues Leben zu beginnen. Nach einer reuigen Beichte kniete sie wieder bei Pater Pio an der Kommunionbank und empfing aus seiner Hand dankbar den Heiland. Ein Mitbruder fragte P. Pio einmal, warum er manchmal so streng w\u00e4re. &#8222;Wei\u00dft du, was es mich kostet, wenn ich jemand wegschicken muss?&#8220;, erwiderte er schluchzend, &#8222;aber nicht ich bin es, der annimmt und wegschickt, sondern der Herr.&#8220; Gott ist\u00a0 barmherzig nur mit jenen S\u00fcndern, die voll Reue und aufrichtigen Herzens umkehren. Wer nicht umkehrbereit ist, den weist Gott ab. Das machte P. Pio deutlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor 50 Jahren, am 23. 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