{"id":539,"date":"2007-05-10T15:48:04","date_gmt":"2007-05-10T13:48:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=539"},"modified":"2008-09-10T15:50:00","modified_gmt":"2008-09-10T13:50:00","slug":"eine-schulklasse-bekehrt-sich-vom-okkultismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=539","title":{"rendered":"Eine Schulklasse bekehrt sich vom Okkultismus"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00dcber die Macht des Segnens und des f\u00fcrbittenden Gebetes.<\/strong><\/p>\n<p>Pfarrer Urs Keusch, der in Reiden in der Schweiz lebt und wirkt,  hat aus seiner seelsorglichen Erfahrung in der Zeitung \u201eVision 2000\u201c einmal folgendes berichtet: Es gibt Erfahrungen, die einen f\u00fcr ein ganzes Leben pr\u00e4gen. Eine solche war f\u00fcr mich diese: Ich betrete zum erstenmal das Schulzimmer in einer neuen Pfarrei. Es sind rund 20 Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen der Oberstufe, 16 Jahre alt. Mein Vorg\u00e4nger, der Religionslehrer an dieser Schule war, musste die Pfarrei verlassen, weil die Sch\u00fcler ihn so fertig gemacht hatten, dass er sich in psychiatrische Behandlung begeben musste. Ich wusste also ungef\u00e4hr, was auf mich zukam.<\/p>\n<p>Mit einem leisen Sto\u00dfgebet vor der T\u00fcre betrete ich das Schulzimmer und sage: \u201cGuten Morgen!\u201d Doch kaum einer der Sch\u00fcler erwidert den Gru\u00df. Sie sitzen da, die Beine langgestreckt auf oder unter dem Pult. Einige haben die Jacke \u00fcber den Kopf gezogen und tun, als w\u00fcrden sie pennen. Sie kauen Gummi, w\u00fcrdigen mich kaum eines Blickes.<\/p>\n<p>Ich stehe vor ihnen und wei\u00df im Moment \u00fcberhaupt nicht, was ich tun soll. Da hebt ein langhaariger Junge seinen Kopf. Es kommt ein schmales, fahles Gesicht mit dunklen Augen zum Vorschein.<br \/>\nMit l\u00e4ssiger Stimme sagt er: \u201cSie m\u00fcssen sich verlaufen haben. Wir alle hier haben kein Interesse an Gott. Damit Sie es gleich wissen: unsere liebste Freizeitbesch\u00e4ftigung ist Okkultismus. Wir wissen alles. Nur eines brauchen Sie uns noch zu sagen, dann k\u00f6nnen Sie wieder gehen und brauchen nie wieder zu kommen: Wie verschreibt man sich dem Satan, so dass man seine Macht bekommt?\u201d<\/p>\n<p>Ich hatte zwar einige Erfahrung mit Jugendlichen, aber diesmal war ich f\u00fcr einen Moment am Ende meines p\u00e4dagogischen Lateins.<\/p>\n<p>In dieser Zeit traf ich einen evangelischen Kollegen, von dem ich wusste, dass er sich mit Jugendlichen ausgezeichnet verstand. Ich erz\u00e4hlte ihm von meiner Not, denn ich wusste nicht mehr, wie es weitergehen sollte.<\/p>\n<p>Da sagte mir dieser glaubensfrohe Christ: \u201cMach es so: Nimm die Liste Deiner Sch\u00fcler, auf der Du alle Namen aufgeschrieben hast, und knie Dich hin und bete. Bete f\u00fcr jeden einzelnen Sch\u00fcler. Sprich jeden Namen einzeln vor dem Herrn aus und bitte Ihn, Er m\u00f6ge jeden segnen. Tu das vor jeder Religionsstunde. Und Du wirst den Kampf gewinnen.\u201d<\/p>\n<p>Also tat ich. Ich kniete mich jeden Abend &#8211; oft war es Nacht &#8211; vor dem Tabernakel hin und las dem Herrn alle Namen der Sch\u00fcler vor. Ich bat Ihn aus ganzem Herzen, Er m\u00f6ge jeden einzelnen segnen und in Sein Herz einschlie\u00dfen. (Das habe ich wohlgemerkt nicht getan, weil ich besonders fromm war, sondern weil ich der Verzweiflung nahe war!)<\/p>\n<p>Und was geschah? Es kam so, wie mir mein evangelischer Mitbruder vorausgesagt hatte: \u201cDu wirst den Kampf gewinnen.\u201d<\/p>\n<p>Es entstand mit der Zeit ein so gutes und freundschaftliches Verh\u00e4ltnis zwischen den Sch\u00fclern und mir, dass mich eines Tages die Hauptlehrerin dieser Klasse zu einem Abendessen einlud und fragte: \u201cWas hast Du mit meinen Sch\u00fclern gemacht? Du hast sie alle bekehrt. Glaub\u2019 mir, ich war oft daran davonzulaufen, den Beruf an den Nagel zu h\u00e4ngen. Aber jetzt ist es die beste Klasse, die ich seit Jahren hatte.\u201d Das alles war Gnade, alles Geschenk vom Himmel!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die Macht des Segnens und des f\u00fcrbittenden Gebetes. 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