{"id":5236,"date":"2018-03-26T07:44:17","date_gmt":"2018-03-26T06:44:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5236"},"modified":"2018-03-26T07:44:17","modified_gmt":"2018-03-26T06:44:17","slug":"gib-mir-noch-eine-chance","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5236","title":{"rendered":"Gib mir noch eine Chance!"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_5237\" style=\"width: 234px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/john-pridmore.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5237\" class=\"wp-image-5237\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/john-pridmore.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"198\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5237\" class=\"wp-caption-text\">http:\/\/www.johnpridmore.com<\/p><\/div>\n<p><i>Der Engl\u00e4nder John Pridmore, Gr\u00fcnder der Missionsgemeinschaft St. Patrick, besucht mit seinem Team unerm\u00fcdlich Pfarren und Schulen, um den Menschen die Barmherzigkeit Gottes nahezubringen, die er selbst erfahren hat. Sein Bekehrungsweg f\u00fchrte ihn von einem Gangster zum Apostel. In der detaillierten Schilderung sowohl seines Gangsterdaseins als auch seiner au\u00dfergew\u00f6hnlichen Erlebnisse mit Gott vermag er vor allem die Jugend f\u00fcr Jesus zu begeistern.<\/i><\/p>\n<p>Die &#8222;kriminelle Karriere&#8220; von John Pridmore, geboren 1964 in London, begann, als er elf Jahre alt war. Damals hatten sich seine Eltern scheiden lassen. Das konnte er nicht verkraften und wollte es nicht wahrhaben. Da fing er an, sich an seiner Umwelt zu r\u00e4chen. Der bisher gute Sch\u00fcler wurde frech und ein Raufbold. Er begann, wenn er seine geliebte Mutter besuchte, ihren neuen Lebenspartner zu bestehlen. Es folgten Ladendiebst\u00e4hle und, weil er &#8222;gleichgesinnte Freunde&#8220; fand, auch Ladeneinbr\u00fcche. Es ging ihnen nicht um die Beute, sondern um den &#8222;Kick&#8220;. Als John mit 15 Jahren dabei erwischt und in eine Besserungsanstalt eingewiesen wurde, musste er etwa 60 derartige Delikte zugeben.<\/p>\n<p>Obwohl er nie wieder eingesperrt werden wollte, ging es mit seiner &#8222;Karriere&#8220; weiter: Er beklaute den Elektroh\u00e4ndler, bei dem er eine Stellung gefunden hatte, versuchte das Sozialamt zu beschummeln, betrog mit einer fremden Bankomatkarte usw. Mit seinem Lebensalter wurden die Delikte gr\u00f6\u00dfer. Seine Anstellungen bei einem Sicherheitsdienst, als T\u00fcrsteher und Rausschmei\u00dfer in Discos und Pubs, seine Eins\u00e4tze als Geldeintreiber wusste er geschickt zum Geldmachen auf betr\u00fcgerische und zwielichtige Art zu n\u00fctzen, bis zum Drogenhandel. Dabei wurde er immer mehr zu einem gef\u00fcrchteten Schl\u00e4ger.<\/p>\n<p>Einmal schlug er einen Betrunkenen so hart nieder, dass er und alle Umstehenden meinten, dieser sei tot. Das versetzte ihm einen heilsamen Schock. In seiner Wohnung begann er zu gr\u00fcbeln. Sein bisheriges Leben erschien ihm wie ein &#8222;einziger Scherbenhaufen&#8220;. &#8222;Ich h\u00f6rte eine Stimme in meinem Herzen zu mir sprechen, es ist eine Stimme, die wir alle kennen, unser Gewissen, Gott in uns.&#8220; Diese bisher nicht geh\u00f6rte innere Stimme z\u00e4hlte ihm die schlimmsten Dinge auf, die er getan hatte und machte ihm bewusst, dass er damit von Gott verlassen und in der H\u00f6lle war. Eine unheimliche Angst ergriff ihn, er fiel auf die Knie und flehte: &#8222;Gib mir noch eine Chance!&#8220; Da traf ihn der Strahl der Gnade. Er schreibt: &#8222;Pl\u00f6tzlich hatte ich das Gef\u00fchl, als ob jemand seine H\u00e4nde auf meine Schultern legen und mich aufrichten w\u00fcrde. Eine unglaubliche W\u00e4rme durchflutete mich und die Angst verflog augenblicklich. In diesem Moment wusste ich &#8211; wusste es wirklich und glaubte es nicht nur, dass Gott existiert.&#8220;<\/p>\n<p>Aus dem unb\u00e4ndigen Verlangen, diese unglaubliche Erfahrung jemandem mitzuteilen, fuhr er um ein Uhr morgens zu seiner Mutter. Nach seiner Erz\u00e4hlung standen der Mutter und ihrem Mann Freudentr\u00e4nen in den Augen. &#8222;Das ist wunderbar&#8220;, sagten sie, &#8222;unsere Gebete sind erh\u00f6rt worden&#8220;. Das geschah im Jahre 1991 John war 27 Jahre alt.<\/p>\n<p>Nun begann er seine Weg als katholischer Christ. Er sprach mit dem Pfarrer, begann im Neuen Testament zu lesen und machte f\u00fcnft\u00e4gige Exerzitien. Schritt f\u00fcr Schritt \u00e4nderte er seine Lebensgewohnheiten. John verschenkte sein zum Teil auf kriminelle Weise erworbenes Geld, machte freiwillige Sozialdienste und bem\u00fcht sich in Jugendclubs, besonders bei der kirchlichen Bewegung &#8222;Jugend 2000&#8220;, junge Menschen vor den Irrwegen zu bewahren, die er selbst gegangen ist.<\/p>\n<p>Seine Botschaft lautet. &#8222;Gott liebt euch!&#8220; &#8222;Ich m\u00f6chte anderen Hoffnung geben und zeigen, dass, wenn Gott jemanden wie mich lieben kann, er jeden lieben kann.&#8220;<\/p>\n<p>Vgl.: http:\/\/www.johnpridmore.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Engl\u00e4nder John Pridmore, Gr\u00fcnder der Missionsgemeinschaft St. Patrick, besucht mit seinem Team unerm\u00fcdlich Pfarren und Schulen, um den Menschen <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5236\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":5237,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-25 05:12:55","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5236"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5236"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5236\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/5237"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5236"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5236"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5236"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}