{"id":5191,"date":"2018-01-18T20:58:07","date_gmt":"2018-01-18T19:58:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5191"},"modified":"2018-01-19T07:42:02","modified_gmt":"2018-01-19T06:42:02","slug":"ja-herr-ich-weiss-das-ist-es-was-ich-verdiene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5191","title":{"rendered":"Ja, Herr, ich wei\u00df. Das ist es, was ich verdiene!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/pfr-schei.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5192\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/pfr-schei-350x324.jpg\" alt=\"screenshot video\" width=\"190\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/pfr-schei-350x324.jpg 350w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/pfr-schei.jpg 384w\" sizes=\"(max-width: 190px) 100vw, 190px\" \/><\/a>Der katholische Pfarrer Steven Scheier, der im S\u00fcdosten von Kansas (USA) in einer Pfarre wirkte, erlitt am 18. Okt. 1985 bei eine schweren Verkehrsunfall einen Genickbruch, der normalerweise zu seinem Tod gef\u00fchrt h\u00e4tte. Aber durch ein Wunder auf die F\u00fcrsprache der Gottesmutter wurde er gerettet und konnte nach relativ kurzer Genesungszeit wieder in seinen Dienst zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>Aber ein Nahtoderlebnis, das er bei seinem Unfall hatte, ver\u00e4nderte sein bisheriges Leben. In verschiedenen Interviews und Vortr\u00e4gen hat er davon Zeugnis gegeben:<\/p>\n<p>\u00bbIch befand mich vor dem Richterstuhl des allm\u00e4chtigen Gottes und seines Sohnes Jesus Christus. Der Herr ging sehr schnell durch mein ganzes Leben. Ganz besonders klagte er mich schwerer Tods\u00fcnden an, f\u00fcr die ich keine Zeit mehr zum Beichten oder zum Bereuen hatte. Ich dachte, ich k\u00f6nnte mir hierf\u00fcr noch Zeit nehmen. Offensichtlich hatte er andere Gedanken. Als er seine Anklage beendet hatte, sprach Er: &#8222;Das Urteil lautet auf ewige H\u00f6lle!&#8220; &#8222;Ja, Herr, ich wei\u00df. Das ist, was ich verdiene!&#8220; Wenn man mit der ewigen Wahrheit spricht, gibt es keine Entschuldigungen oder Ausreden. Alles, was Er sagte, erkannte ich als richtig und wahr. Es gab \u00fcberhaupt nichts zu entschuldigen.<\/p>\n<p>Kurz darauf vernahm ich eine weibliche Stimme. Ich sah die Person nicht, sondern h\u00f6rte sie nur. Die Stimme sagte: &#8222;Mein Sohn, willst du nicht sein Leben und seine unsterbliche Seele retten?&#8220; Daraufhin sagte Jesus Christus: &#8222;Mutter, er war w\u00e4hrend zw\u00f6lf Jahren ein Priester nur f\u00fcr sich selbst und nicht f\u00fcr mich. Lass ihn die Strafe haben, die er verdient hat.&#8220; W\u00e4hrend dieser zw\u00f6lf Jahre war ich ein Feigling. Ich wusste, dass ich nicht das tat, was ich tun sollte \u2026 und dass ich kein Priester war, wie ich sein sollte. Mein Priestertum war nicht im Dienste der Gl\u00e4ubigen, sondern war ausgerichtet auf das, was die Leute oder die anderen Priester \u00fcber mich dachten. Meine Haltung entsprach nicht der Nachfolge Christi, die sich im Ertragen der Leiden ausdr\u00fcckt. Ich habe mich immer vom Kreuz entfernt. &#8230; Aber das Priestertum ist ein Opferleben. Wenn man das Opfer nicht liebt, kann man kein Priester sein.<\/p>\n<p>Daraufhin sagte die weibliche Stimme: &#8222;Aber wie w\u00e4re es, mein Sohn, wenn wir ihm besondere Gnaden geben und dann sehen, ob er Fr\u00fcchte tr\u00e4gt? Bringt er keine Fr\u00fcchte hervor, dann geschehe dein Wille.&#8220; Es folgte eine kurze Pause. Dann h\u00f6rte ich ihn sagen: &#8222;Mutter, er geh\u00f6rt dir!&#8220;<\/p>\n<p>&#8230; Die Muttergottes ist jetzt meine Mutter. Ich geh\u00f6re ganz ihr, und zwar im nat\u00fcrlichen wie auch im \u00fcbernat\u00fcrlichen Sinne. Ich habe seither erfahren, dass meine Mission ist, &#8222;wieder zur\u00fcckzukommen&#8220; und den Leuten zu sagen, dass erstens die H\u00f6lle existiert, sie existiert wirklich, und zweitens, dass auch die Priester zu ewiger H\u00f6lle verurteilt werden k\u00f6nnen. &#8230;<\/p>\n<p>Durch meine Erfahrung, den Himmel fast verloren zu haben, bin ich dahin gekommen zu glauben, dass es nichts auf Erden gibt, niemand oder nichts es wert ist, den Himmel zu verlieren. &#8230;<\/p>\n<p>Einer der Gr\u00fcnde, warum man nicht \u00fcber wichtige Dinge des Glaubens sprechen will, ist, dass man die Leute auf keinen Fall ver\u00e4rgern will. Die Priester m\u00f6chten nicht, dass sich ihre Pfarreiangeh\u00f6rigen schuldig f\u00fchlen\u2026 Die Priester wollen, dass die Leute beim Verlassen der Kirche sagen: &#8222;Herr Pfarrer, das war eine gute Predigt, eine wirklich gute Predigt!&#8220; Was sind die Folgen? Es wird \u00fcberwiegend \u00fcber &#8222;Frieden, Liebe und Freude&#8220; geredet, nicht mehr \u00fcber die zentralen Themen der Glaubenslehre und der Moral, der Gerechtigkeit Gottes, der H\u00f6lle sowie der Beichte. \u00dcber das alles wird nicht mehr gesprochen.\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der katholische Pfarrer Steven Scheier, der im S\u00fcdosten von Kansas (USA) in einer Pfarre wirkte, erlitt am 18. 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