{"id":5124,"date":"2017-09-30T16:26:49","date_gmt":"2017-09-30T15:26:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5124"},"modified":"2026-05-03T21:11:22","modified_gmt":"2026-05-03T20:11:22","slug":"im-dienst-eines-guetigen-herrn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5124","title":{"rendered":"Im Dienst eines g\u00fctigen Herrn"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Jesu-Herz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3981\" src=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Jesu-Herz-233x300.jpg\" alt=\"\" width=\"233\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Jesu-Herz-233x300.jpg 233w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Jesu-Herz-797x1024.jpg 797w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Jesu-Herz.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 233px) 100vw, 233px\" \/><\/a>Am 25. Sonntag im Jahreskreis h\u00f6ren wir im Evangelium das Gleichnis von den Arbeiter im Weinberg, die vom Gutsherrn zu verschiedenen Stunden des Tages zur Arbeit angeworben werden und die am Ende alle den gleichen Lohn erhalten. Mit diesem Gleichnis stellt uns Jesus die G\u00fcte Gottes vor Augen, die f\u00fcr uns nicht immer so einfach zu verstehen ist.<\/p>\n<p>Es geht hier um das Himmelreich, den Himmel, das ewige Leben, den ewigen Lohn, den wir uns einerseits verdienen m\u00fcssen, der aber zugleich ein Geschenk ist.<\/p>\n<p>Zuerst zeigt sich die G\u00fcte Gottes in seiner Absicht, dass Gott alle Menschen retten will. Deshalb geht er den Menschen immer wieder nach, um sie f\u00fcr die Arbeit an seinem Reich zu gewinnen. Solange wir in diesem Leben sind, kann Gott bis zur letzten Stunde mit dem Ruf seiner Gnade an die Menschen herankommen.<\/p>\n<p>Ein zweiter Beweis seine G\u00fcte besteht darin, dass er allen, die seiner Einladung folgen, den Lohn zuteilt, der f\u00fcr sie recht ist. Das Entscheidende vor Gott ist nicht die Gr\u00f6\u00dfe unserer Leistung, was wir alles vollbringen konnten, sondern dass wir bereit waren, den Willen Gottes zu tun. Wer diesen guten Willen hat, der wird von Gott reich belohnt, auch wenn er nicht mehr viel Zeit hatte, etwas f\u00fcr das Reich Gottes zu tun.<\/p>\n<p>Die G\u00fcte Gottes, die ganz anders ist, als wir sie uns vorstellen, sollte uns wirklich mit Freude und Dankbarkeit erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Eigentlich h\u00e4tten die Arbeiter der ersten Stunde anders reagieren m\u00fcssen. Im Gleichnis k\u00f6nnte auch stehen: &#8222;Als die Arbeiter der ersten Stunde die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit und G\u00fcte des Gutsherrn sahen, freuten sie sich mit den anderen, die auch den Tageslohn erhielten und dankbar nahmen sie ihren Denar entgegen. Sie waren gl\u00fccklich, im Dienst eines so g\u00fctigen Herrn zu stehen.&#8220;<\/p>\n<p>Jesus hat aber das Gleichnis nicht so erz\u00e4hlt: Die Arbeiter der ersten Stunde begannen \u00fcber die G\u00fcte des Gutsherrn zu murren. Jesus offenbart hier die Schw\u00e4che des menschlichen Herzens.<\/p>\n<p>Wir tun uns schwer, uns mit dem Gl\u00fcck und dem Erfolg unserer Mitmenschen von Herzen mitzufreuen. Und so k\u00f6nnen wir auch nicht mehr so richtig dankbar und froh sein \u00fcber den Segen und die Gnade unseres Glaubens.<\/p>\n<p>Gott hat mit jedem Menschen seinen Plan, hier d\u00fcrfen wir nicht miteinander vergleichen.<\/p>\n<p>Das Einzige, worum wir uns sorgen sollten ist, dass wir die Einladung des Herrn nicht \u00fcberh\u00f6ren, mit der er zu jeder Stunde des Tages an uns herantreten kann.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich werden wir auch von Herzen w\u00fcnschen und daf\u00fcr beten und opfern, dass jene, die jetzt noch fern sind vom Reich Gottes, wenigstens in der letzten Stunde gerufen werden und diesen Ruf beantworten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Denn es ist das gr\u00f6\u00dfte Gl\u00fcck f\u00fcr uns, im Dienst unseres so g\u00fctigen Herrn und Gottes zu stehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 25. 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