{"id":510,"date":"2008-09-07T23:08:43","date_gmt":"2008-09-07T21:08:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=510"},"modified":"2009-03-17T23:42:23","modified_gmt":"2009-03-17T22:42:23","slug":"betet-taglich-den-rosenkranz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=510","title":{"rendered":"Betet t\u00e4glich den Rosenkranz!"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-511\" title=\"fatima-ersch\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/fatima-ersch.jpg\" alt=\"\" width=\"206\" height=\"300\" \/><strong>Betrachtung zum Rosenkranzmonat Oktober<\/strong><\/p>\n<p>Am 13. Oktober 1917 war die letzte der sechs Erscheinungen Marias in Fatima. Etwa 50-70.000 Menschen waren gekommen, um das Wunder zu erleben das Maria schon l\u00e4nger angek\u00fcndigte hatte, damit die Menschen ihrer Botschaft glauben.<\/p>\n<p>Bedenkenswert ist das Gespr\u00e4ch, das Maria mit Lucia f\u00fchrte, bevor sich das Sonnenwunder ereignete, das alle sehen konnten. Noch einmal brachte Maria ihre wichtigen Anliegen zur Sprache. Lucia fragte: \u201eWer sind Sie und was wollen Sie von mir?&#8220; Maria offenbarte ihr nun, dass sie die Rosenkranzk\u00f6nigin sei und w\u00fcnsche, dass man ihr zu Ehren hier eine Kapelle errichte. Und zum sechsten Mal forderte sie die Kinder auf, t\u00e4glich den Rosenkranz zu beten.  Lucia, die wieder von unz\u00e4hligen Personen gebeten worden war, Maria ihre  N\u00f6te vorzutragen, sagte: \u201eIch soll Sie um so vieles bitten. Ich m\u00f6chte wissen, ob Sie die Bitten erf\u00fcllen oder nicht.&#8220; Maria entgegnete ihr, sie werde einige Bitten erf\u00fcllen, die anderen nicht. Dann kam sie sofort wieder auf den Hauptpunkt ihrer Botschaft: \u201eDie Leute sollen sich bessern und um Verzeihung ihrer S\u00fcnden bitten.&#8220; Traurigkeit \u00fcberschattete ihre Z\u00fcge, als sie mit flehender Stimme sprach: \u201eSie sollen den Herrn nicht mehr beleidigen, der schon zu viel beleidigt wurde!&#8220;<\/p>\n<p>Lucia gibt einige Jahre sp\u00e4ter dazu folgende Erkl\u00e4rung: \u201eDie Worte der heiligsten Jungfrau bei jener Erscheinung, die mir am tiefsten ins Herz eingegraben blieben, waren jene, als unsere heiligste Mutter bat: ,Sie sollen den Herrn nicht mehr beleidigen, der schon zu viel beleidigt wurde.&#8216; Welch liebevolle Klage lag doch in jener innigen Bitte! O wie w\u00fcnschte ich, dass die ganze Welt, dass alle Kinder der Himmelsmutter ihre Stimme h\u00f6rten!&#8220;<\/p>\n<p>Was Maria in Fatima gesagt hat, das hat nichts an Bedeutung verloren. Ihr Ruf zum Gebet und zur Umkehr der Herzen darf uns nicht gleichg\u00fcltig sein. Maria macht uns drei Dinge bewusst:<\/p>\n<p>1.) Dass die S\u00fcnden der Menschen vor allem eine schwere Beleidigung Gottes sind, durch die sie sich in die Gefahr bringen, ewig verloren zu gehen. Denn durch die schwere S\u00fcnden trennt sich der Mensch willentlich von der Liebe Gottes, er weist sie zur\u00fcck, tritt sie mit F\u00fc\u00dfen. Maria hat deshalb den Kindern &#8211; und damit auch uns &#8211; die H\u00f6lle vor Augen gestellt, in die die Menschen geraten, wenn sie in diesem Zustand der Abwendung von Gott sterben.<\/p>\n<p>2.) Angesichts dieser Gefahr ruft Maria uns, die wir auf ihre liebevolle Stimme h\u00f6ren, zur Umkehr der Herzen. Wir sollen unsere S\u00fcnden und Verfehlungen bereuen, uns davon abwende, denn Gott ist unendlich barmherzig mit jenen, die ihn um Verzeihung bitten und ihr Leben \u00e4ndern wollen.<\/p>\n<p>3.) Maria macht uns schlie\u00dflich bewusst, dass uns das Heil unserer Mitmenschen nicht gleichg\u00fcltig sein darf, vor allem jener die sich von Gott getrennt haben. Sie sagt: \u201eBetet, betet viel und bringt Opfer f\u00fcr die S\u00fcnder. Wisset, dass viele in die H\u00f6lle kommen, weil niemand f\u00fcr die opfert und betet.&#8220; Durch den t\u00e4glichen Rosenkranz und unsere Opferbereitschaft, k\u00f6nnen wir viel beitragen zur Rettung der Menschen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Betrachtung zum Rosenkranzmonat Oktober Am 13. Oktober 1917 war die letzte der sechs Erscheinungen Marias in Fatima. 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