{"id":5070,"date":"2017-07-17T16:21:15","date_gmt":"2017-07-17T15:21:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5070"},"modified":"2017-07-17T16:21:15","modified_gmt":"2017-07-17T15:21:15","slug":"wer-hat-dem-wird-gegeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=5070","title":{"rendered":"Wer hat, dem wird gegeben"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/maria-kroenung-03.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5072\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/maria-kroenung-03-264x350.jpg\" alt=\"\" width=\"264\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/maria-kroenung-03-264x350.jpg 264w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/maria-kroenung-03.jpg 380w\" sizes=\"(max-width: 264px) 100vw, 264px\" \/><\/a>Am 15. Sonntag im Jahreskreis (A) h\u00f6ren wir im Evangelium das Gleichnis vom S\u00e4mann. Jesus erz\u00e4hlt der Volksmenge, die zu ihm gekommen war, von den Samenk\u00f6rnern, die\u00a0 beim S\u00e4en auf verschieden Arten von Boden fallen: auf den Weg, auf felsigem Boden, unter die Dornen und schlie\u00dflich auf gutes Erdreich. Er hat das Gleichnis zwar allen Menschen erz\u00e4hlt, aber den tieferen Sinn und die Bedeutung dieses Gleichnisses erkl\u00e4rt er nur seinen J\u00fcngern mit der f\u00fcr uns sonderbar klingenden Begr\u00fcndung: &#8222;Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreiches zu erkennen, ihnen ist es aber nicht gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im \u00dcberfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch genommen, was er hat&#8220; (Mt 13,11-12).<\/p>\n<p>Es scheint also, dass im Reich Gottes dieselben Gesetze gelten wie in der Welt. Denn in dieser Welt kann man immer wieder beobachten, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer \u00e4rmer werden. Sollte das im Reich Gottes nicht anders sein?<\/p>\n<p>Aber wir k\u00f6nnen uns fragen: Warum werden die Reichen in dieser Welt immer reicher? Sie werden haupts\u00e4chlich deshalb reicher, weil sie all ihre Kr\u00e4fte, F\u00e4higkeiten und Talente einsetzen um Geld und Besitz zu erwerben, weil sie ihr ganzes Herz und ihre Liebe an den Reichtum h\u00e4ngen und weil ihnen jedes Mittel recht ist, um mehr zu erwerben. Darum bekommen sie auch immer mehr.<\/p>\n<p>Hier m\u00fcssen wir aber einsehen, dass es im Reich Gottes im Prinzip nicht anders ist. Nat\u00fcrlich ist nicht der Mammon der h\u00f6chst Wert im Reich Gottes, sondern Gott selbst ist das h\u00f6chste Gut. Und es ist klar, wer die Liebe zu Gott hat, wer mit all seinen Kr\u00e4ften sucht, Gott zu dienen, der wird nat\u00fcrlich einen gro\u00dfen Lohn erhalten, er wird immer mehr erf\u00fcllt werden vom Reichtum der Gnade Gottes, er wird immer tiefere Einsicht in die Herrlichkeit Gottes erlangen. Wer die Liebe zu Gott und den Menschen hat, dem wird immer noch mehr gegeben.<\/p>\n<p>Wer aber die Liebe zu Gott nicht hat, wer sich mit einem harten Herzen Gott gegen\u00fcber verschlie\u00dft, wer sich durch seine S\u00fcnden von Gott abwendet, wer so ist wie der felsige Boden, von dem Jesus im Gleichnis spricht, der wird mit der Zeit auch noch die letzen guten Samenk\u00f6rner der Einsicht, das letzte Licht, das ihn aus der Dunkelheit noch zur Umkehr f\u00fchren k\u00f6nnte, verlieren.<\/p>\n<p>Alles, was ihm \u00fcber Gott und sein Reich, \u00fcber Christus und die Kirche gesagt wird, das bleibt f\u00fcr ihn r\u00e4tselhaft. Er wird sich zwar einbilden, etwas vom Glauben zu verstehen, aber es ist f\u00fcr ihn, so wie Jesus sagt: &#8222;Sie sehen und sehen doch nicht, sie h\u00f6ren und h\u00f6ren doch nicht. Ihr Herz kommt nicht zur Einsicht und sie bekehren sich nicht.&#8220;<\/p>\n<p>Uns als J\u00fcnger Christi ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu kennen, weil wir Christus lieben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 15. Sonntag im Jahreskreis (A) h\u00f6ren wir im Evangelium das Gleichnis vom S\u00e4mann. 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