{"id":506,"date":"2008-09-07T23:02:34","date_gmt":"2008-09-07T21:02:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=506"},"modified":"2008-10-29T18:29:12","modified_gmt":"2008-10-29T16:29:12","slug":"ich-habe-alles-was-ich-brauche-um-mich-zu-freuen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=506","title":{"rendered":"Ich habe alles, was ich brauche, um mich zu freuen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-508\" title=\"christus_kreuztr\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/christus_kreuztr.jpg\" alt=\"\" width=\"190\" height=\"266\" \/>In einem Urteil aus dem Jahr 2006 hat der Oberste Gerichtshof in \u00d6sterreich ein behindertes Kind zum \u201eSchadensfall&#8220; erkl\u00e4rt, nachdem eine Frau, die ein behindertes Kind bekam, den Arzt auf Schadenersatz verklagte, weil er sie auf die Anzeichen einer Behinderung des Kindes nicht aufmerksam gemacht hatte, so dass sie es rechtzeitig abreiben h\u00e4tte k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dieses Urteil offenbart einmal mehr, wie weit sich unsere Gesellschaft schon vom christlich menschlichen Denken entfernt hat. Der eigentliche Bedeutung des Menschen, dass er ein Geschenk Gottes ist, auch ein Behinderter, wird nicht mehr gesehen.<\/p>\n<p>Es ist nicht einfach zu begreifen, warum es Gott zul\u00e4\u00dft, dass Menschen ihr ganzes Leben lang mit schwersten Behinderungen Leben m\u00fcssen. Doch ihr Dasein ist f\u00fcr uns eine Aufforderung zur Liebe, zu t\u00e4tiger N\u00e4chstenliebe. Die Liebe zu \u00fcben, das ist ja die h\u00f6chste Bestimmung des Menschen. Aber auch die Behinderten selbst gelangen zur Erf\u00fcllung ihres Lebens, wenn sie sich geliebt wissen und das Gute tun k\u00f6nnen nach ihren M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Das Zeugnis eines Behinderten kann uns das zeigen:<\/p>\n<p>Robert Reed stammte aus Amerika und hat in den 70-ger Jahren Gro\u00dfartiges geleistete. Robert Reed war durch eine Hirnl\u00e4hmung schwer behindert. Seine H\u00e4nde waren verwachsen und auch seine F\u00fc\u00dfe konnte er nicht gebrauchen. Er konnte nicht allein essen. Er redete schleppend und leiernd. Seine Krankheit konnte ihn jedoch nicht daran hindern, einen Universit\u00e4tsabschluss in Latein zu machen. und dann an einem College zu unterrichten oder das Wagnis von f\u00fcnf Missionsreisen nach \u00dcbersee einzugehen. 1972 zog er allein nach Lissabon. Dort mietete er sich ein Hotelzimmer und fing an, portugiesisch zu lernen. Er fand einen Restaurantbesitzer, der bereit war, ihn nach der Hauptgesch\u00e4ftszeit durchzuf\u00fcttern, und einen Lehrer, der ihm Portugiesisch beibrachte.<\/p>\n<p>Er postierte sich jeden Tag in einem Park, wo er Schriften \u00fcber Jesus verteilte. Innerhalb von sechs Jahren f\u00fchrte er siebzig Menschen zum Glauben an Jesus Christus, von denen eine, Rosa, seine Frau wurde. Er gab viele Vortr\u00e4ge \u00fcber den Glauben und legt Zeugnis ab f\u00fcr die Liebe Gottes. Robert h\u00e4tte Sympathie oder Mitleid beanspruchen k\u00f6nnen, aber er tat genau das Gegenteil. Er hob oft bei Vortr\u00e4gen seine verkr\u00fcppelte Hand ganz hoch und prahlte: &#8222;Ich habe alles, was ich brauche, um mich zu freuen!&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem Urteil aus dem Jahr 2006 hat der Oberste Gerichtshof in \u00d6sterreich ein behindertes Kind zum \u201eSchadensfall&#8220; erkl\u00e4rt, nachdem <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=506\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":508,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[66,67,65,68],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-24 04:00:50","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/506"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=506"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/506\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=506"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=506"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=506"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}