{"id":446,"date":"2007-11-17T11:12:17","date_gmt":"2007-11-17T09:12:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=446"},"modified":"2008-08-17T11:16:41","modified_gmt":"2008-08-17T09:16:41","slug":"bitte-fur-uns-die-wir-zu-dir-unsere-zuflucht-nehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=446","title":{"rendered":"Bitte f\u00fcr uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/labore.jpg\" alt=\"\" title=\"labore\" width=\"200\" height=\"248\" class=\"alignleft size-full wp-image-447\" \/>Am 8. Dez. feiern wir das Hochfest der unbefleckten Empf\u00e4ngnis Mariens. Im Jahre 1830 erschien Maria der jungen Novizin Katharina Labor\u00e9 in der Klosterkirche der \u201eBarmherzigen Schwestern\u201c in der Rue du Bac in Paris. Maria beauftragte sie , die \u201ewunderbare Medaille\u201c pr\u00e4gen zu lassen, damit die Menschen zu gro\u00dfem Vertrauen in sie als die unbefleckt Empf\u00e4ngene motiviert werden. Die Medaille tr\u00e4gt ja die Aufschrift: \u201eMaria, ohne S\u00fcnde empfangen, bitte f\u00fcr uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen.\u201c Maria hat mit dieser Medaille einen wahren Siegeszug begonnen und unz\u00e4hligen Menschen geholfen. Eine Begebenheit, die uns anspornen kann, in der Liebe zu Maria zu wachsen, sei hier angef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Eine brasilianische Frau und Mutter machte im Jahre 1995 mit ihrer kleinen f\u00fcnfj\u00e4hrigen Tochter, die unheilbar krank war, eine Wallfahrt in die Rue du Bac.  Die Frau hatte etwas \u00fcber die Erscheinung der Gottesmutter in Paris gelesen. Ein Umstand ber\u00fchrte sie ganz besonders. Bei ihrem ersten Erscheinen sa\u00df Maria, w\u00e4hrend sie mit Sr. Katharina Labore sprach, auf einem gepolsterten Stuhl,  der dort in der Kirche war. Diesen Stuhl kann man heute noch sehen. So kam dieser Frau eine Idee, von der sie fest \u00fcberzeugt war: wenn ihre Tochter sich auf diesen Stuhl setzen k\u00f6nnte, dann w\u00fcrde die Gottesmutter sie heilen. In diesem Glauben reiste sie mit ihrer Tochter nach Paris. In der Kirche angelangt, die immer von vielen Gl\u00e4ubigen besucht ist, sah sie, dass es gar nicht so einfach war, zu diesem Stuhl der Gottesmutter zu gelangen. Der Erscheinungsbereich war durch Kordeln abgegrenzt. Sie fragte eine der barmherzigen Schwestern, die gerade am Putzen der Kirche waren, ob sich ihre Tochter auf den Stuhl setzen d\u00fcrfe. <\/p>\n<p>Aber die Schwester sagte: Entschuldigen sie, das kann ich ihnen nicht erlauben, denn sonst w\u00fcrde ja jeder darum bitten &#8211; und das ist unm\u00f6glich.\u201c Das war nat\u00fcrlich eine schwere Entt\u00e4uschung f\u00fcr die Mutter. Als die Schwestern weggegangen waren, fasste sie einen anderen Plan: Wenn ihre Tochter schon nicht auf dem Stuhl sitzen durfte, dann sollte sie ihn wenigstens ber\u00fchren. Und so fl\u00fcsterte sie ihr zu, sie solle unter den Kordeln auf allen Vieren hindurch unter den den Sessel kriechen und ihn von unten ber\u00fchren. Das kleine M\u00e4dchen machte es so, wie die Mutter gesagt hatte. Doch als sie zum Sessel hinkam, stand sie pl\u00f6tzlich auf und legte ihren Kopf auf die Samtpolsterung des Stuhles und nach einer gewissen Zeit kroch sie wieder zur\u00fcck. Ihre Mutter tadelte sie: \u201eWarum hast du das gemacht? Ich habe dir doch gesagt, du sollst nur kurz den Sessel ber\u00fchren!\u201c Die Kleine antwortete strahlend: \u201eAber Mama, die FRAU hat mir gesagt, ich soll meinen Kopf auf ihr Knie legen.\u201c <\/p>\n<p>Nach Brasilien zur\u00fcckgekehrt, konnten die \u00c4rzte best\u00e4tigen, dass das Kind v\u00f6llig geheilt war.<br \/>\nDiese Begebenheit gibt uns ein wunderbares Bild daf\u00fcr, mit welcher Haltung und mit welchem Vertrauen wir zu Maria kommen sollen: wie dieses M\u00e4dchen, das ihren Kopf auf die Knie der Gottesmutter legte. Wer sich von Mariens Liebe ber\u00fchren l\u00e4sst, der wird von vielen Wunden und Leiden geheilt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 8. Dez. feiern wir das Hochfest der unbefleckten Empf\u00e4ngnis Mariens. 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