{"id":4281,"date":"2016-03-03T13:34:31","date_gmt":"2016-03-03T12:34:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=4281"},"modified":"2016-03-03T13:34:31","modified_gmt":"2016-03-03T12:34:31","slug":"liebst-du-mich-mehr-als-diese","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=4281","title":{"rendered":"Liebst du mich mehr als diese?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/auferstandene-b.jpg\" rel=\"attachment wp-att-4282\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-4282\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/auferstandene-b.jpg\" alt=\"auferstandene-b\" width=\"204\" height=\"309\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/auferstandene-b.jpg 400w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/auferstandene-b-198x300.jpg 198w\" sizes=\"(max-width: 204px) 100vw, 204px\" \/><\/a>Eine der ber\u00fchrenden Begebenheiten nach der Auferstehung ist die Begegnung und das Gespr\u00e4ch Jesu mit Petrus. Wir h\u00f6ren dieses Evangelium am 3. Sonntag der Osterzeit. Jesus offenbart hier die G\u00fcte und Barmherzigkeit Gottes. Gott streicht die Menschen nicht nach ihrem ersten Vergehen aus seinem Buch, sondern er gibt dem Menschen immer wieder eine neue Chance.<\/p>\n<p>Zu seinen Lebzeiten hat Jesus die Menschen oft gefragt: &#8222;Glaubst du?&#8220;, nie aber: &#8222;Liebst du mich?&#8220;. Er tut es erst jetzt, nachdem er mit seinem Leiden und Sterben den Beweis erbracht hat, wie sehr er uns liebt. Mit der dreimaligen Frage: &#8222;Liebst du mich \u2026?&#8220;, gibt Jesus dem Petrus die M\u00f6glichkeit, seine dreimalige Verleugnung wieder gutzumachen.<\/p>\n<p>Aber das Bekenntnis der Liebe, dass Petrus nun ablegt, soll nicht blo\u00df in Worten bestehen. Jesus will vielmehr, dass die Liebe zu ihm sich im Dienst an den anderen als echt erweist. Darum gibt Jesus dem Petrus auch den Auftrag: &#8222;Weide meine Schafe.&#8220; Nicht er will die Fr\u00fcchte dieser Liebe erhalten, sondern er will, dass diese Liebe zu ihm seinen Schafen zugute kommt. Es ist, als sagte er dem Petrus: &#8222;Ich betrachte das, was du f\u00fcr meine Herde tust, als t\u00e4test du es f\u00fcr mich&#8220;. Jesus bekr\u00e4ftigt damit von neuem die Bestimmung, die er dem Petrus schon von Anfang an gegeben hat, n\u00e4mlich der Fels f\u00fcr seine Kirche zu sein.<\/p>\n<p>Das Vertrauen und die Vergebung des Meisters haben aus Petrus &#8211; trotz aller Schw\u00e4chen und Begrenzungen, die Petrus auch weiterhin hatte &#8211; einen neuen Menschen gemacht. Petrus hat die Herde Christi in den schwierigen Momenten ihrer Anf\u00e4nge geweidet, als es notwendig war, aus Galil\u00e4a hinauszugehen auf die Stra\u00dfen der Welt. Schlie\u00dflich wurde Petrus dann auch f\u00e4hig, sein eigenes Versprechen einzuhalten, n\u00e4mlich das Leben f\u00fcr Christus hinzugeben.<\/p>\n<p>Das Gespr\u00e4ch zwischen Jesus und Petrus bezieht sich auf jeden von uns. Der heilige Augustinus sagt in seinem Kommentar zu diesem Abschnitt des Evangeliums: &#8222;Indem er Petrus fragte, fragte Jesus einen jeden von uns.&#8220; Die Frage: &#8222;Liebst du mich?&#8220; ist an jeden J\u00fcnger gerichtet. Es geht also in unserem Christsein um eine Freundschaftsbeziehung mit der Person Jesu Christi. Er hat uns dazu erw\u00e4hlt. Der Herr wei\u00df &#8211; und dessen sollten wir uns auch selber immer bewusst bleiben, dass wir wie Petrus schwache und unsichere Menschen sind, die den Herrn nur all zu leicht verraten. Trotz allem gibt er uns den Auftrag: &#8222;Weide meine Schafe!&#8220; Das hei\u00dft: &#8222;\u00dcbe die Liebe an den Menschen, die ich dir zur Seite gestellt habe.&#8220; Nicht aus eigener Kraft k\u00f6nnen wir dies tun, sondern weil er uns liebt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine der ber\u00fchrenden Begebenheiten nach der Auferstehung ist die Begegnung und das Gespr\u00e4ch Jesu mit Petrus. 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