{"id":4132,"date":"2015-09-19T11:02:31","date_gmt":"2015-09-19T10:02:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=4132"},"modified":"2015-09-19T11:02:31","modified_gmt":"2015-09-19T10:02:31","slug":"die-armen-lieben-heisst-jesus-lieben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=4132","title":{"rendered":"Die Armen lieben, hei\u00dft Jesus lieben"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/mama-kong.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-4133\" alt=\"mama-kong\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/mama-kong.jpg\" width=\"276\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/mama-kong.jpg 370w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/mama-kong-250x197.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 276px) 100vw, 276px\" \/><\/a>Ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Beispiel der N\u00e4chstenliebe, die ganz aus der Liebe zu Jesus Christus und aus einem lebendigen katholischen Glauben hervorgeht, gibt uns die Familie Zhelan aus dem Ort Juji in der nordchinesischen Provinz Shanxi. Seit 42 Jahren ziehen Mutter Kong Zhenlan und ihr Mann Kinder gro\u00df, zuerst ihre eigenen und seit vielen Jahre behinderte und andere ausgesetzte Kinder, die niemand haben will. Kinder mit Missbildungen werden besonders h\u00e4ufig ausgesetzt. Der staatliche Zwang zur Ein-Kind-Familie tut das Seinige dazu. Begonnen hat das Ehepaar dieses Werk der N\u00e4chstenliebe, als beide 24 waren. Inzwischen sind sie 66 Jahre alt. Elf ihrer Kinder sind inzwischen selbst\u00e4ndig und haben eigene Familien gegr\u00fcndet. Sie unterst\u00fctzen heute ihre Adoptiveltern bei ihrer Aufgabe. &#8222;Wir verdanken ihnen alles&#8220;, sagt einer von ihnen. &#8222;Ohne sie h\u00e4tten wir wahrscheinlich kein Leben gehabt, mit Sicherheit nicht ein so sch\u00f6nes&#8220;.<br \/>\nDie Eheleute wurden geboren, als in China die Kommunisten die Macht an sich rissen. Vor der kommunistischen Revolution im Jahr 1949 hatte die Adoption von Waisenkindern im mehrheitlich katholischen Ort Juji eine lange Tradition, die von der Pfarrei gef\u00f6rdert wurde. In den Jahrzehnten nach der Revolution, in denen der katholische Glaube schwer unterdr\u00fcckt wurde, blockierte das neue Regime auch die Werke der Barmherzigkeit.<br \/>\n1973 heirateten die beiden und hatten vier eigene Kinder. 1977 adoptierten sie das erste behinderte Kind. Das Ehepaar fand die Kinder im wahrsten Sinn des Wortes auf der Stra\u00dfe.<br \/>\nDas Vorbild der Eheleute hat ihre Kinder tief gepr\u00e4gt. Ein leiblicher Sohn, Anthony, wurde Priester.<br \/>\nFather Anthony erz\u00e4hlt, dass er als Jugendlicher f\u00fcr eine Zeit den Glauben verloren hatte. &#8222;Meine Mutter aber sagte mir immer wieder: &#8218;Die Armen lieben, hei\u00dft Jesus lieben. Jedes dieser Kinder ist dein j\u00fcngerer Bruder, ein kleiner Jesus. Wenn wir uns unserer kleinen Br\u00fcder annehmen, nehmen wir uns Christi an. Das bewegte mich und f\u00fchrte mich zum Glauben zur\u00fcck. Erst als ich schon im Seminar studierte, verstand ich diese Worte aber in ihrer ganzen Tragweite und habe seither das Werk meiner Mutter auch zu meinem gemacht.&#8220;<br \/>\n&#8222;Wir sind alles Geschwister, ohne Unterschied. Es ist ein Segen, dass meine Mutter diese Kinder lieben kann mit einer Liebe, die aus dem Glauben kommt.&#8220;<br \/>\nDerzeit k\u00fcmmert sich Kong um 18 Kinder: Neugeborene, Kindergartenkinder, Sch\u00fcler der Berufsschule. Alle Altersgruppen sind vertreten. Sie versorgt die Kinder. Sie ern\u00e4hrt sie, schenkt ihnen ein sicheres Dach \u00fcber dem Kopf und kleidet sie. Und sie unterweist sie im Glauben. &#8222;Meine Mutter wurde von ihren Eltern im Glauben erzogen. Daran hat sie festgehalten, auch in den Jahren der Verfolgung. Obwohl sie keine Ausbildung hat, ist sie die beste Katechistin, die ich kenne&#8220;, so ihr Sohn Anthony.<br \/>\nMit den Beh\u00f6rden gibt es immer K\u00e4mpfe. 1982 wurde dem Ehepaar wegen Versto\u00df gegen die Ein-Kind-Politik der Grund seiner kleinen Landwirtschaft enteignet und der Familie damit die Existenz genommen. Kongs Mann musste sich seither als Wanderarbeiter und Landarbeiter verdingen. Inzwischen gesundheitlich angeschlagen, hilft er seiner Frau im familieneigenen &#8222;Kinderheim&#8220;.<br \/>\n&#8222;Mama Kong&#8220; wird seit einigen Jahren auch vom deutschen Verein &#8222;Kindern Leben geben&#8220; unterst\u00fctzt, der 2010 aus dem Projekt &#8222;Leben f\u00fcr die Findelkinder Chinas&#8220; entstanden ist. Im Juli 2014 schrieb Father Antony: &#8222;Letzten Monat hat Vater wieder ein Kind mit zerebraler L\u00e4hmung aufgenommen, ungef\u00e4hr acht Jahre alt. Vater fand das M\u00e4dchen auf der Stra\u00dfe am Eingang meines Hauses mit einer Schnur am Tor festgebunden.&#8220;<\/p>\n<p>Quelle: katholisches.info<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Beispiel der N\u00e4chstenliebe, die ganz aus der Liebe zu Jesus Christus und aus einem lebendigen katholischen Glauben hervorgeht, <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=4132\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":4133,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[44],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-25 03:35:26","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4132"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4132"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4132\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4133"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4132"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4132"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4132"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}