{"id":4073,"date":"2015-05-28T20:16:57","date_gmt":"2015-05-28T19:16:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=4073"},"modified":"2015-05-28T20:17:18","modified_gmt":"2015-05-28T19:17:18","slug":"fronleichnam-die-ungebrochene-treue","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=4073","title":{"rendered":"Fronleichnam &#8211; die ungebrochene Treue"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/monstranz-ringe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-4074\" alt=\"monstranz-ringe\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/monstranz-ringe.jpg\" width=\"194\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/monstranz-ringe.jpg 217w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/monstranz-ringe-199x300.jpg 199w\" sizes=\"(max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/><\/a>Das Fronleichnamsfest ist f\u00fcr uns ein Fest der Freude \u00fcber die Gegenwart des Herrn unter uns. Das Allerheiligste, der Leib des Herrn, wird in einer Monstranz durch die Stra\u00dfen getragen und unser Ort und alle Bewohner werden gesegnet. Jesus hat durch die Eucharistie seine Verhei\u00dfung erf\u00fcllt, dass er bei uns bleiben wird bis zum Ende der Welt. Er bleibt uns treu mit seiner Gnade und seinem Segen. Aber die leibliche Gegenwart des Herr im allerheiligsten Sakrament ruft uns auf, die Treue des Herrn auch mit unserer Treue zu beantworten, indem wir uns an seine Weisungen halten und ihm nachfolgen.<\/p>\n<p>Im Mutterhaus der Schwestern vom armen Kinde Jesu in Aachen gibt es ein Kleinod zu sehen, das ein sehr eindrucksvolles Symbol f\u00fcr diese g\u00f6ttliche und menschliche Treue ist. Der K\u00fcnstler Egino Weinert hat aus 200 Professringen von verstorbenen Ordensschwestern eine kleine Monstranz gestaltet. Die Ringe wurden so zusammengef\u00fcgt, dass sie die heilige Hostie umschlie\u00dfen und im unteren Teil eine Standfl\u00e4che bilden. Die Ringe stehen f\u00fcr die Berufung, die jede Schwester hatte. Sie sind ein Hinweis auf ihr lebenslanges Bem\u00fchen, in ungebrochener Treue f\u00fcr Jesus Christus und die Kirche zu leben. Jede Schwester hat diesen Bund mit Christus ganz pers\u00f6nlich gelebt, aber nicht f\u00fcr sich allein, sondern in Gemeinschaft mit den anderen Mitschwestern. Deshalb sind die Ringe auch miteinander verbunden. Durch die Monstranz wird aber auch sichtbar, woher die Kraft f\u00fcr diese Treue kommt. Sie geht von Jesus Christus selbst aus in der Gestalt der heiligen Eucharistie. Der Dienst der Schwestern, die diese Ringe trugen, lebte aus der Kraft der Eucharistie, aus dem Opfer Christi, das bei der heiligen Messe gegenw\u00e4rtig wird.<\/p>\n<p>So lebt auch unser Christsein aus der Eucharistie. Wenn wir suchen, uns mit dem Herrn zu vereinen, in der Sonntagsmesse oder auch in der t\u00e4glichen heiligen Messe, wenn wir seine Gegenwart immer wieder suchen in der Anbetung vor dem Allerheiligsten in der Kirche, dann wird das zum unermesslichen Segen f\u00fcr uns und viele andere Menschen. Der hl. Augustinus sagt: &#8222;Die Eucharistie ist unser t\u00e4gliches Brot: wir sollen es aber so empfangen, dass es nicht nur Nahrung f\u00fcr den Leib, sondern auch f\u00fcr die Seele sei. Seine innere Kraft ist n\u00e4mlich die Einheit: wir werden aufgenommen in Seinen Leib, werden seine Glieder und sind so das, was wir empfangen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Fronleichnamsfest ist f\u00fcr uns ein Fest der Freude \u00fcber die Gegenwart des Herrn unter uns. 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