{"id":3946,"date":"2014-11-01T15:31:18","date_gmt":"2014-11-01T14:31:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3946"},"modified":"2014-11-01T15:31:18","modified_gmt":"2014-11-01T14:31:18","slug":"das-talent-nicht-vergraben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3946","title":{"rendered":"Das Talent nicht vergraben"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Jesus-Christus-pantokrator-st-paul.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3947\" alt=\"Jesus-Christus-pantokrator-st-paul\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Jesus-Christus-pantokrator-st-paul.jpg\" width=\"249\" height=\"374\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Jesus-Christus-pantokrator-st-paul.jpg 500w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Jesus-Christus-pantokrator-st-paul-199x300.jpg 199w\" sizes=\"(max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/><\/a>Am 33. Sonntag im Jahreskreis (A) h\u00f6ren wir im Evangelium das Gleichnis von den Talenten, die der Gutsherr an seine Diener verteilt, damit sie mit diesen Talenten f\u00fcr ihn wirtschaften und arbeiten. Das Gleichnis ist einerseits tr\u00f6stlich, da die t\u00fcchtigen und treuen Diener, die dem Herrn einen Gewinn gebracht haben, so gro\u00dfz\u00fcgig belohnt werden. Aber auf der anderen Seite ist es auch ersch\u00fctternd und nicht leicht zu verstehen, warum der letzte Diener so empfindlich bestraft und in die \u00e4u\u00dferste Finsternis hinausgeworfen wird, weil er sein Talent vergraben und ohne Gewinn zur\u00fcckgegeben hat. Wie ist das zu verstehen?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte hier mit einer Quizfrage beginnen: &#8222;Was ist das? Je mehr man es verschenkt und verschwendet, umso mehr besitzt man davon. Je mehr man es f\u00fcr sich beh\u00e4lt, umso weniger wird man davon haben.&#8220; Das Geld kann es nicht sein. Es ist vielmehr die g\u00f6ttliche Gabe der Liebe. Die Liebe ist es, die sich in unseren Herzen vermehrt, wenn wir sie an andere verschenken. Wenn man sie f\u00fcr sich beh\u00e4lt, wird man immer \u00e4rmer. Dieser Gedanke ist wichtig, wenn wir das Gleichnis von den Talenten verstehen wollen.<\/p>\n<p>Jeder Mensch hat von Gott verschiedene Gaben und F\u00e4higkeiten bekommen, mit denen er arbeiten kann und f\u00fcr die er verantwortlich ist. Unter den vielen Talenten, die wir besitzen k\u00f6nnen, ist aber sicher das eine, n\u00e4mlich die F\u00e4higkeit zu lieben. Gott hat jedem Menschen ein Herz zum Lieben gegeben &#8211; die F\u00e4higkeit Gott und die Menschen zu lieben. Am Ende unser Tage werden wir von Gott nach dem Ma\u00df unserer Liebe gefragt, ob sie sich in unserem Herzen vermehrt hat. Der letzte Diener hat seinen Herrn nicht geliebt und deshalb sein Talent vergraben. Die treuen Diener aber haben ihren Herrn geliebt und deshalb ihre Talente vermehrt.<\/p>\n<p>Der heilige Johannes Chrysostomus sagt: &#8222;Nichts ist Gott so angenehm wie ein Leben im Dienst des Mitmenschen. Dazu hat uns Gott die Sprache, die H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe, Leibeskraft, Vernunft und Verstand gegeben, damit wir all diese Gaben zum eigenen Heil und zum Nutzen unserer Mitmenschen gebrauchen.&#8220;<\/p>\n<p>Gott hat jedem von uns dieses eine Talent anvertraut. Verschwenden wir es an die anderen, dann wird es sich vermehren und wir k\u00f6nnen zuversichtlich sein, dass wir einmal nicht mit leeren H\u00e4nden von unserem Herrn stehen. Dann wird er auch zu uns sagen: &#8222;Sehr gut, du bist ein t\u00fcchtiger und treuer Diener. \u2026 Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 33. Sonntag im Jahreskreis (A) h\u00f6ren wir im Evangelium das Gleichnis von den Talenten, die der Gutsherr an seine <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3946\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":3947,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-24 04:58:59","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3946"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3946"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3946\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3947"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3946"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3946"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3946"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}