{"id":3938,"date":"2014-11-01T15:19:07","date_gmt":"2014-11-01T14:19:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3938"},"modified":"2014-11-01T15:19:07","modified_gmt":"2014-11-01T14:19:07","slug":"was-geht-nach-dem-tode-vor-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3938","title":{"rendered":"Was geht nach dem Tode vor sich?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/erzengel-michael2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3939\" alt=\"erzengel-michael2\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/erzengel-michael2.jpg\" width=\"231\" height=\"192\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/erzengel-michael2.jpg 361w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/erzengel-michael2-250x208.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 231px) 100vw, 231px\" \/><\/a>Im Monat November gedenkt die Kirche der Verstorbenen und betet vor allem f\u00fcr die Armen Seelen in Fegefeuer. Jene Seelen, die nach dem Tod zwar durch die Gnade Gottes gerettet sind, aber wegen ihrer Unvollkommenheit noch nicht in den Himmel eingehen k\u00f6nnen, werden noch durch ein L\u00e4uterungsfeuer gereinigt. Das ist der Gaube der Kirche.<br \/>\nEin authentisches Zeugnis, das uns etwas von der Realit\u00e4t des Fegefeuers erahnen l\u00e4sst, ist das Zeugnis der im Ruf der Heiligkeit verstorbenen Ordensschwester Marie de la Croix (Schwester Maria vom Kreuz), die von 1840-1917 in Frankreich lebte. Von 1873 bis 1890 erschien ihr immer wieder die arme Seele einer Mitschwester, die 1871 mit 36 Jahren, verstorben und im Fegefeuer war, weil sie ihre kl\u00f6sterlichen Verpflichtungen vernachl\u00e4ssigt hatte. Sr. Maria vom Kreuz schrieb nieder, was ihr diese Arme Seele auf ihre Fragen hin sagen durfte. Diese Aufzeichnungen wurden sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft und mit kirchlicher Druckerlaubnis ver\u00f6ffentlicht, da sie nichts enthalten, was dem Glauben widerspricht, sondern getreu die katholische Lehre vom Fegefeuer wiedergeben.<br \/>\n&#8222;Was geht nach dem Tode vor sich?&#8220; &#8222;Wie soll ich Ihnen das beschreiben? Man kann es nicht gut verstehen, ohne selbst hindurch gegangen zu sein. &#8230; Wenn die Seele den K\u00f6rper verlassen hat, ist sie wie verloren, wie umh\u00fcllt von Gott, wenn ich mich so ausdr\u00fccken darf. Sie wird von einer solchen Helligkeit umflossen, dass sie in einem einzigen Augenblick ihr gesamtes Leben \u00fcberschaut und gleichzeitig das, was sie daf\u00fcr verdient. Inmitten dieser klaren Schau spricht sie sich selbst ihr Urteil. Die Seele erblickt Gott nicht, aber sie ist wie vernichtet durch seine Gegenwart. Wenn es sich um eine schuldige Seele handelt wie in meinem Falle, die das Fegfeuer verdient, dann ist sie derma\u00dfen zerschmettert von dem Gewicht ihrer Schuld, die zu tilgen ist, dass sie sich von selbst in das Fegfeuer st\u00fcrzt. Erst dann begreift man, was es um Gott und seine Liebe zu den Seelen ist und auch welch ein Ungl\u00fcck die S\u00fcnde in den Augen seiner g\u00f6ttlichen Majest\u00e4t bedeutet.&#8220;<br \/>\n&#8222;Gott beurteilt eine Seele wesentlich anders, als dies auf Erden geschieht. Er zieht vielerlei in Betracht, wie Temperament und Charakter; er pr\u00fcft, ob etwas aus Leichtsinn oder aus Bosheit geschehen ist. Er, der bis auf den Grund der Seele schaut, hat keine Schwierigkeit, alles zu erkennen, was dort vor sich geht. Jesus ist sehr gut, aber auch sehr gerecht. Verloren gehen kann nur, wer es um jeden Preis will; denn um in die \u00e4u\u00dferste Lage zu geraten, muss man Tausende von Gnaden und guten Anregungen, die Gott einer Seele gew\u00e4hrt, zur\u00fcckgesto\u00dfen haben. Sie geht also ausschlie\u00dflich durch ihre eigene Schuld verloren.&#8220;<br \/>\n&#8222;Es gibt verschiedene Grade der L\u00e4uterung. \u2026 So nenne ich &#8218;Gro\u00dfes Fegfeuer&#8216; jenen Ort, an dem sich die schuldbeladensten Seelen befinden. Zwei Jahre lang habe ich dort gro\u00dfe Schmerzen ausgestanden, ohne in meiner Qual auch nur ein Zeichen geben zu k\u00f6nnen; dann folgte jenes Jahr, in dem Sie mich klagen h\u00f6rten. Ich befand mich noch dort, als ich zu Ihnen redete. Seit dem Tag der Verk\u00fcndigung Mariens bin ich im zweiten Fegfeuer. An diesem Tag sah ich die selige Jungfrau zum ersten Mal. Im ersten Fegfeuer sieht man sie nicht. Ihr Anblick ermutigt uns. Die gute Mutter spricht zu uns vom Himmel. W\u00e4hrend wir sie schauen, sind unsere Leiden herabgemindert.&#8220;<br \/>\nDiese Arme Seele spornte Sr. Maria vom Kreuz immer wieder an zur Hingabe an den Willen Gottes, damit sie gleich in den Himmel komme.<br \/>\n&#8222;Machen Sie guten Gebrauch von all Ihren Augenblicken. Jeder einzelne kann Ihnen den Himmel verdienen und am Fegfeuer vorbeigleiten.&#8220;<br \/>\n&#8222;Die Erde ist an sich schon ein Fegfeuer. Unter denen, die sie bewohnen, gibt es welche, die ihm durch freiwillige Annahme der Bu\u00dfe v\u00f6llig Gen\u00fcge tun. Sie kommen nach ihrem Tod sofort in den Himmel.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Monat November gedenkt die Kirche der Verstorbenen und betet vor allem f\u00fcr die Armen Seelen in Fegefeuer. 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