{"id":3882,"date":"2014-09-05T23:42:38","date_gmt":"2014-09-05T22:42:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3882"},"modified":"2026-05-04T07:54:49","modified_gmt":"2026-05-04T06:54:49","slug":"die-erwarteten-fruechte-bringen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3882","title":{"rendered":"Die erwarteten Fr\u00fcchte bringen"},"content":{"rendered":"<p>Am 27. Sonntag im Jahreskreis h\u00f6ren wir im Evangelium das Gleichnis von den b\u00f6sen Winzern, das Jesus den Hohenpriestern und den \u00c4ltesten des Volkes erz\u00e4hlt hat. Die b\u00f6sen Winzer wollen dem Besitzer des Weinbergs die erwarteten Fr\u00fcchte nicht abliefern. Sie misshandeln seine Boten und t\u00f6ten sogar seinen Sohn. Auf die Frage Jesu, was der Herr mit solchen Winzern tun wird, m\u00fcssen sogar die sonst geistlich verh\u00e4rteten Hohenpriester und \u00c4ltesten zugeben: &#8222;Er wird diesen b\u00f6sen Menschen ein b\u00f6ses Ende bereiten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Fr\u00fcchte abliefern, wenn es Zeit daf\u00fcr ist.&#8220; Jesus wollte mit diesem Gleichnis den F\u00fchrenden seines Volkes vor Augen halten, was geschieht, wenn sie ihn als Sohn Gottes und sein Evangelium ablehnen. \u201cDas Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Fr\u00fcchte bringt.&#8220; Was Jesus im Gleichnis dargestellt hat, das ist auch so eingetroffen. Das Reich Gottes ist dem Volk des neuen Bundes \u00fcbergeben worden. Die Kirche ist nun der Weinberg des Herrn, der alle Heilsmittel bietet, damit die Fr\u00fcchte der Heiligkeit wachsen k\u00f6nnen. Der hl. Paulus hat aufgezeigt, was die Fr\u00fcchte des Heiligen Geistes sind, die wir als Getaufte hervorbringen sollten: Es sind dies Gottesliebe, Freude, Friede, Geduld und Langmut, G\u00fcte, Milde und Sanftmut, Treue und Bescheidenheit, Enthaltsamkeit und Keuschheit usw. An den unz\u00e4hligen Heiligen, die die Kirche hervorgebracht hat, sind diese Fr\u00fcchte des Heiligen Geistes tats\u00e4chlich in reichem Ma\u00dfe gewachsen.<br \/>\nAber angesichts des Glaubensverfalls in unserer Zeit m\u00fcssen wir uns die Frage stellen, ob nicht auch in unseren L\u00e4ndern das Wort des Herrn in Erf\u00fcllung gehen wird: &#8222;Das Reich Gottes wird euch weggenommen \u2026 &#8220; Gott hat Geduld. Das zeigt Jesus im Gleichnis von den Winzern. Er will den B\u00f6sen kein b\u00f6ses Ende bereiten, sondern er will, dass sie umkehren und leben. Die Umkehr zu Gott beginnt immer mit dem Gebet. Der Dichter Reinhold Schneider hat einmal sehr treffend gesagt: &#8222;Nur den Betern kann es noch gelingen, das Schwert ob unseren H\u00e4uptern aufzuhalten.&#8220; Der Oktobermonat ist in besonderer Weise dem Rosenkranzgebet geweiht. Dieses Gebet hat eine gro\u00dfe f\u00fcrbittende und wandelnde Kraft. Das hat sich in der Geschichte der V\u00f6lker, aber auch im pers\u00f6nlichen Leben vieler Menschen schon oft best\u00e4tigt. Der Oktobermonat ist f\u00fcr uns eine Einladung, uns diesem Gebet mit gr\u00f6\u00dferer Liebe zu widmen, damit wir dem Herrn die erwarteten Fr\u00fcchte bringen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 27. 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