{"id":383,"date":"2008-01-01T14:42:32","date_gmt":"2008-01-01T12:42:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=383"},"modified":"2026-05-01T20:47:49","modified_gmt":"2026-05-01T19:47:49","slug":"nennolina-jesus-komm-bald-in-mein-herz-damit-ich-dich-kussen-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=383","title":{"rendered":"Nennolina &#8211; Jesus, komm bald in mein Herz, damit ich Dich k\u00fcssen kann"},"content":{"rendered":"<p>Ein italienisches M\u00e4dchen, das mit 6 Jahren an Knochenkrebs starb und ihre Leiden und ihr Leben ganz Gott aufopferte, k\u00f6nnte als j\u00fcngste Heilige in die Kirchengeschichte eingehen, ohne eine Blutzeugin zu sein. Papst Benedikt XVI. unterzeichnete am Montag, 17.12.2007 das Dekret, in dem best\u00e4tigt wird, dass Antonietta Meo ein heroisches Tugendleben gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>Nennolina, wie sie mit ihrem Kosenamen hie\u00df, wurde am 15. Dezember 1930 in Rom als vierte Tochter von Maria und Michele Meo geboren. Man beschrieb sie als \u201ehellwach\u201c, und schon als Vierj\u00e4hrige war sie Mitglied der Kindergruppe der Katholischen Aktion. Sie war ein lebhaftes Kind und schon mit drei, vier Jahren von einer innigen Liebe zu Jesus erf\u00fcllt, mit dem sie immer wieder in ihren Gebeten sprach.<br \/>\nNach Angaben der Mutter f\u00fcgte sie eines Tages zu ihren Lieblingsgebeten folgenden Satz hinzu: \u201eJesus, tu mir den Gefallen, lass mich sterben, bevor ich eine Tods\u00fcnde begehe.\u201c<\/p>\n<p>Mit 5 Jahren erkrankte sie an Knochenkrebs. Als ihr am 25. April 1936 das linke Bein amputiert wurde, begann ihr Leidensweg, aber auch ihre au\u00dfergew\u00f6hnliche Erfahrung mit Gott. Sie musste eine Prothese tragen und akzeptierte diese Einschr\u00e4nkung, in dem sie ihr \u201eBeinchen\u201c Jesus schenkte. Sie empfing fr\u00fcher als \u00fcblich die Erstkommunion. Mit vielen Briefen, die sie diktierte oder, als sie dann schreiben gelernt hatte, selber verfasste, wandte sie sich in vielen Liebesbezeugungen an Jesus, an Gott Vater, den Heiligen Geist, die Gottes Mutter, Theresia von Lisieux \u2026So schrieb Nennolina kurz vor ihrer Ersten Heiligen Kommunion: \u201eJesus, komm bald in mein Herz, damit ich Dich ganz fest dr\u00fccken und Dich k\u00fcssen kann\u201c.<\/p>\n<p>Am 4. September 1936 schrieb sie: \u201eIch bin sehr froh, dass Jesus mir dieses Problem geschickt hat, denn so bin ich seine Auserw\u00e4hlte.\u201c Ihre \u201eBriefe\u201c an Jesus nehmen \u201eZ\u00fcge eines mystischen Zwiegespr\u00e4chs\u201c an, die in ihrer theologischen Tiefe und Innigkeit in nichts den gro\u00dfen Mystikern nachstehen.<\/p>\n<p>In ihrem letzter Brief, den sie unter gro\u00dfen Anstrengungen ihrer Mutter diktierte, hei\u00dft es: \u201eLieber gekreuzigter Jesus, ich habe dich so lieb und liebe dich so sehr! Ich will mit dir sein auf Golgotha. Lieber Jesus, sag Gott Vater, dass ich ihn auch sehr liebe. Lieber Jesus, gib mir die n\u00f6tige Kraft, diese Schmerzen zu ertragen, die ich dir darbringe f\u00fcr die S\u00fcnder. \u2026\u201c Am 3. Juli 1937 starb sie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein italienisches M\u00e4dchen, das mit 6 Jahren an Knochenkrebs starb und ihre Leiden und ihr Leben ganz Gott aufopferte, k\u00f6nnte <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=383\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":384,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[37],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-06-08 09:10:49","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/383"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=383"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/383\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7351,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/383\/revisions\/7351"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=383"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=383"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=383"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}