{"id":3717,"date":"2014-05-11T20:21:45","date_gmt":"2014-05-11T19:21:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3717"},"modified":"2014-05-11T20:21:45","modified_gmt":"2014-05-11T19:21:45","slug":"mir-ist-alle-macht-gegeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3717","title":{"rendered":"Mir ist alle Macht gegeben"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/auferstandener-mueselb.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2183\" alt=\"auferstandener-mueselb\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/auferstandener-mueselb.jpg\" width=\"218\" height=\"227\" \/><\/a>Der auferstandene Herr hat vor seiner Himmelfahrt den Aposteln den Auftrag \u00fcbergeben: &#8222;Geht zu allen V\u00f6lkern und macht alle Menschen zu meinen J\u00fcngern&#8220; (Mt 28,19). Das ist ein gewaltiger Auftrag, der alle menschlichen Kr\u00e4fte \u00fcbersteigt. Aber nicht aus eigener Kraft sollten die Apostel zu den Menschen gehen, sondern im Vertrauen auf die Macht des Herrn. Denn Jesus sagt ausdr\u00fccklich: &#8222;Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde.&#8220;<br \/>\nWas meint Jesus mit dieser Macht? Es ist nicht die Macht der Waffen. Es ist nicht die Macht des Geldes. Es ist auch nicht die Macht der Werbung oder einer raffinierten Verf\u00fchrung. Nein, die Macht Jesu ist von anderer Art.<br \/>\n1) Seine Macht besteht zun\u00e4chst in der Wahrheit, da er selber die Wahrheit ist. Was Jesus gelehrt, gesagt und getan hat, das ist die erl\u00f6sende Wahrheit. Die Wahrheit kann eine Zeitlang niedergehalten werden. Sie kann verdreht, verschleiert und totgeschwiegen werden. Die Menschen k\u00f6nnen oft lange mit der L\u00fcge leben. Aber irgendwann setzt sich die Wahrheit durch, und jeder Mensch steht vor der Wahl, ob er sie annimmt oder sich ihr verschlie\u00dft. Darum ist unser Zeugnis f\u00fcr die Wahrheit des Evangeliums so wichtig, damit der Same des Wortes zur Stunde Gottes aufgehen kann.<br \/>\n2) Die Macht des Herrn besteht zweitens in der Macht seiner Liebe, d.h. in der Macht seiner Gebote. Nur jene Gemeinschaften &#8211; angefangen bei der kleinen Zelle der Familie bis hin zum Staat &#8211; die auf Christus und seine Gebote aufbauen, k\u00f6nnen letztlich Bestand haben. Diese Macht der Liebe Christi ist es, die die Welt zusammenh\u00e4lt. Deshalb wird auch keine Tat und keine M\u00fche umsonst sein, zu der wir in dieser Liebe Christi bereit sind.<br \/>\n3) Die Macht Jesu besteht drittens in der Macht seines Leidens und Kreuzes. Er hat gesagt: &#8222;Wenn ich von der Erde erh\u00f6ht bin, werde ich alle an mich ziehen&#8220; (Joh 12,13). Der Herr hat f\u00fcr die von ihm gepffenbarte g\u00f6ttliche Wahrheit und Liebe, freiwillig Leiden und Tod auf sich genommen. Das ist die st\u00e4rkste Macht, die die Herzen der Menschen erobert und anzieht. Die Leiden dieser Welt, das Kreuz und den Tod sind eine Frucht der L\u00fcge und der S\u00fcnden gegen Gott. Wir k\u00f6nnen sie nur als einen schlimmen Fluch erfahren und ansehen.<br \/>\nAber die g\u00f6ttliche Macht Christi besteht darin, dass er durch sein Kreuz und seine Auferstehung diesen Fluch f\u00fcr uns in Segen verwandelt hat. Im Kreuz Christi, in seinem Leiden sind wir gesegnet. Wer an ihn glaubt, f\u00fcr den wird das Kreuz und Leiden nicht zur niederdr\u00fcckenden Last, die sein Leben zerst\u00f6rt, sondern zum Segen.<br \/>\nDas ist die Macht, mit der der Herr die Menschen an sich zieht. Der heilige Paulus sagt voll Freude: &#8222;Christus will ich erkennen und die Macht seiner Auferstehung und die Gemeinschaft mit seinen Leiden; sein Tod soll mich pr\u00e4gen. So hoffe ich, auch zur Auferstehung von den Toten zu gelangen&#8220; (Phil 3,10).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der auferstandene Herr hat vor seiner Himmelfahrt den Aposteln den Auftrag \u00fcbergeben: &#8222;Geht zu allen V\u00f6lkern und macht alle Menschen <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3717\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":2183,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-19 20:17:45","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3717"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3717"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3717\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2183"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3717"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3717"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3717"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}