{"id":3641,"date":"2014-03-03T10:23:15","date_gmt":"2014-03-03T09:23:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3641"},"modified":"2017-06-30T16:05:46","modified_gmt":"2017-06-30T15:05:46","slug":"jesus-ist-unsere-hoffnung-fuer-die-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3641","title":{"rendered":"Jesus ist unsere Hoffnung f\u00fcr die Zukunft"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/sok-eng2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3642\" alt=\"sok-eng2\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/sok-eng2.jpg\" width=\"125\" height=\"115\" \/><\/a>In den letzten Jahrzehnten ist in den westlichen L\u00e4ndern der Buddhismus im Kommen. Innerhalb der esoterischen Str\u00f6mung sind buddhistische Lehren und Praktiken ziemlich verbreitet. Selbst gl\u00e4ubige Katholiken finden nichts mehr dabei, in ihren Wohnungen Buddhastatuen aufzustellen. Aber sie haben meist keine Ahnung, was Buddhismus wirklich bedeutet.<\/p>\n<p>In einem Interview mit Vision 2000 hat die katholische Kambodschanerin Sok Eng, die in einer streng buddhistischen Familie aufgewachsen ist, die Unterschiede zwischen beiden Religionen aufgezeigt.<\/p>\n<p>Sok Eng wurde 1953 in der Hauptstadt Phnom Penh geboren. Sie hatte ab 1975 die Schreckensherrschaft der kommunistischen Roten Khmer erlebt und fast ihre ganze Familie verloren. Die Roten Khmer haben in Kambodscha rund zwei Millionen Menschen umgebracht, um ein absolut kommunistisches Staatssystem zu errichten.<\/p>\n<p>In einem Fl\u00fcchtlingslager hat sie den katholischen Glauben kennengelernt und sich taufen lassen. Heute setzt sie sich in Kambodscha ein f\u00fcr die Aller\u00e4rmsten, f\u00fcr die sie karitative Hilfsprojekte organisiert.<br \/>\nSie sagt: Der Buddhisten kennen keinen Sch\u00f6pfergott. Nach buddhistischer Ansicht gibt es auch keine unsterbliche, personale Seele. Buddha ist kein Gott, sondern der erste von vielen, die &#8222;erleuchtet&#8220; wurden. Durch eigene meditative Schau entwickelte er seine Lehre, die eine Art Selbsterl\u00f6sungsphilosophie ist. Letztes Ziel ist das Loslassen von allem, was Leiden schafft, um das Nirvana zu erreichen, die gro\u00dfe Leere (ohne Gott), in dem jedes bewusste Ich und jede eigene Vorstellung erlischt. Viele, so meint man im Buddhismus, erreichen diesen Zustand allerdings nie, sondern sind in einem Kreis von Wiedergeburten gefangen.<\/p>\n<p>&#8222;Bei uns hatte man auch gesagt: Sei nett, freundlich, gro\u00dfz\u00fcgig und nicht b\u00f6se. Im Buddhismus aber macht man das alles f\u00fcr sich selbst, f\u00fcr eine gute Reinkarnation, um ins Nirwana einzugehen. Im Christentum, so habe ich gesehen, geht es auch darum, jetzt f\u00fcr den anderen dazusein, jetzt und hier selbstlos den Armen zu helfen, ohne daran zu denken, was dabei f\u00fcr mich herausschauen k\u00f6nnte. &#8230; Das Gebet im Buddhismus ist nur f\u00fcr uns selbst. Christen beten und leben f\u00fcreinander, f\u00fcr die anderen. Sogar f\u00fcr ihre Feinde. Wir Christen beten, wenn wir gl\u00fccklich sind, und bitten unseren Vater, wenn wir Probleme haben. Buddha ist aber kein Vater.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Und dann der Stellenwert des Leides: Als ich das Christentum kennen gelernt habe, habe ich das Kreuz Christi gesehen, das er f\u00fcr uns getragen hat. Es steht f\u00fcr das Leid. Ich habe viel Leid erfahren, gesehen und zu ertragen gehabt. Durch das Kreuz Jesu konnte ich mein Leiden verstehen und annehmen und nicht mehr nur verzweifelt in die Vergangenheit schauen. In der Auferstehung habe ich soviel Hoffnung gesehen, da Gott unser Leben rettet. Die Vergangenheit ist vergangen, wir haben Hoffnung f\u00fcr die Zukunft. Die anderen leben in der Vergangenheit und nicht im Jetzt. Der Glaube an die Auferstehung hat mir neues Leben geschenkt.\u201c<\/p>\n<p>Sie versucht das noch verst\u00e4ndlicher zu erkl\u00e4ren: &#8222;Wer so viel gelitten hat wie die Menschen unter dem m\u00f6rderischen Regime der Roten Khmer, ist traumatisiert. Viele werden wahnsinnig oder schwer depressiv, wollen nicht mehr leben, haben Selbstmordgedanken, sitzen nur mehr ausgebrannt herum, ohne irgendetwas tun zu k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen die Gegenwart weder annehmen noch in ihr leben, sind in der Vergangenheit gefangen. Doch die Auferstehung versetzt uns von der Vergangenheit in die Gegenwart, weil die Gegenwart Hoffnung hat. Das habe ich verstanden, als ich konvertierte. Ich hatte Hoffnung f\u00fcr die Zukunft. Denn Jesus ist unser Licht, unsere Hoffnung f\u00fcr die Zukunft.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: vgl.: http:\/\/www.vision2000.at\/?nr=2010\/6&amp;id=203<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten Jahrzehnten ist in den westlichen L\u00e4ndern der Buddhismus im Kommen. 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