{"id":3628,"date":"2014-03-03T09:40:23","date_gmt":"2014-03-03T08:40:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3628"},"modified":"2014-03-03T09:40:23","modified_gmt":"2014-03-03T08:40:23","slug":"der-heilige-josef-patron-der-sterbenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3628","title":{"rendered":"Der heilige Josef &#8211; Patron der Sterbenden"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_2158\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/josefst.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2158\" class=\"size-full wp-image-2158\" alt=\"josefst\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/josefst.jpg\" width=\"200\" height=\"235\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2158\" class=\"wp-caption-text\">In der Seitenkapelle der St. Antoniuskirche befindet sich ein Relief, das den Tod des hl. Josef darstellt. Es ist eine ansprechende Arbeit von J. Piger aus dem Jahre 1885.<\/p><\/div>\n<p>Der hl. Josef, dessen Fest wir am 19. M\u00e4rz feiern, ist auch der Patron der Sterbenden, da er in der Gegenwart von Jesus und Maria gestorben ist. Er wird diese Gnade auch allen vermitteln, die ihn um eine gute Sterbestunde bitten.<\/p>\n<p>In der Pfarrkirche von Gnesau in K\u00e4rnten steht eine Statue des hl. Josef, zu deren F\u00fc\u00dfen eine kleine Versehlaterne h\u00e4ngt, mit der es folgende Bewandtnis hat. Der 1966 verstorbene Pfarrer Messinger hat davon berichtet: In den ersten Jahren nach seinem Amtsantritt (1915) in Gnesau wurde er eines Nachts gegen halb ein Uhr zu einem Versehgang gerufen. Den Boten kannte er nicht. Er wollte den Mesner wecken, damit er ihn begleite. Der Bote meinte, das sei nicht notwendig, er mache das. Der Pfarrer war recht verwundert, als dieser dann beim \u00d6ffnen des Tabernakels in gutem Latein das \u201eConfiteor\u201c betete, denn er hielt ihn ja f\u00fcr einen Bauernknecht. Mit der Versehlaterne in der Hand ging der Bote nun voran in die n\u00e4chste Ortschaft, dem Bergwald zu. Als er am letzten Hof vorbeiging, sprach ihn der Pfarrer an und sagte, dass da oben nur noch Wald sei. Der Mann bat jedoch, er solle nur mitkommen. Auf einmal sah er, dass die Laterne vor ihm auf dem Weg stand und der Bote verschwunden war.<\/p>\n<p>Der Pfarrer sah direkt vor sich eine Heuh\u00fctte, aus der ein St\u00f6hnen nach au\u00dfen drang. Daraufhin schaute er in der H\u00fctte nach und sah einen alten, schwer kranken Bettler auf dem Heu liegen. Als dieser den Priester mit der Versehlaterne sah, sagte er m\u00fchsam: \u201eHochw\u00fcrden, wie kommen denn Sie da her? Mein Leben lang habe ich zum heiligen Josef gebetet, er m\u00f6ge mich nicht ohne Sterbesakramente sterben lassen. Jetzt habe ich gedacht, ich m\u00fcsse trotzdem ohne Priester sterben. Und nun sind Sie da!\u201c Ersch\u00fcttert bereitete der Pfarrer den Armen auf den Tod vor und blieb bei ihm, bis er gegen Morgen verstarb.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der hl. Josef, dessen Fest wir am 19. 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