{"id":3578,"date":"2014-01-12T21:26:28","date_gmt":"2014-01-12T20:26:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3578"},"modified":"2026-04-30T10:45:38","modified_gmt":"2026-04-30T09:45:38","slug":"kommt-her-folgt-mir-nach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3578","title":{"rendered":"Kommt her, folgt mir nach!"},"content":{"rendered":"<p>Am 3. Sonntag im Jahreskreis (A) h\u00f6ren wir im Evangelium von der Berufung der ersten Apostel. Mit dieser Berufung hat Jesus begonnen, die Kirche aufzubauen. Das Wort Kirche leitet sich vom Griechischen her und bedeutet \u00fcbersetzt, die vom Herrn aus der Welt Herausgerufenen. &#8222;Nicht ihr habt mich erw\u00e4hlt, sondern ich habe euch erw\u00e4hlt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt&#8220;, sagt der Herr (Joh 15,16). <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"mso-pagination: none;\"><span style=\"language: DE-AT; mso-ansi-language: DE-AT;\">Er hat damals den Petrus und Andreas, den Jakobus und Johannes von ihren Familien und ihrem Beruf weggerufen. Er hat sie nicht gefragt, ob es in ihre Lebensplanung passt. Er sagte zu ihnen einfach: &#8222;Kommt her! Folgt mir nach!&#8220; Sie sollten von nun an Menschenfischer sein. Und sie taten es. Sie lie\u00dfen alles zur\u00fcck: Familie, Arbeit, Freunde, Kollegen und gingen mit ihm.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"mso-pagination: none;\"><span style=\"language: DE-AT; mso-ansi-language: DE-AT;\">Was Jesus damals getan hat, das ist bis heute so geblieben. Die Kirche baut immer auf Menschen auf, die sich ganz von Jesus Christus in Dienst nehmen lassen. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"mso-pagination: none;\"><span style=\"language: DE-AT; mso-ansi-language: DE-AT;\">Man k\u00f6nnte hier alle Priester und Ordensleute befragen, wie sie dazu gekommen sind, Priester zu werden oder in einen Orden einzutreten. Sie werden immer davon erz\u00e4hlen, dass sie in ihrem Herzen die dr\u00e4ngende Einladung versp\u00fcrt haben, ihr ganzes Leben Gott zu schenken, in die Nachfolge Christi zu treten und auf die Ehe zu verzichten. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"mso-pagination: none;\"><span style=\"language: DE-AT; mso-ansi-language: DE-AT;\">Ein Priester hat einmal berichtet. Er sollte den kleinen Familienbetrieb seiner Eltern \u00fcbernehmen. Alles war gut geplant. Er hatte den Beruf gelernt, hatte Praxis erworben. Da pl\u00f6tzlich, gegen alle Lebensplanung, versp\u00fcrte er den Ruf, Priester zu werden. Konnte er den Eltern das antun? Es war ein schwerer Kampf in seinem Herzen, bis er sich zum Priestertum entschieden hatte. Nach einigen Konflikten haben auch die Eltern zugestimmt. Heute sind sie froh \u00fcber seinen Weg. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"mso-pagination: none;\"><span style=\"language: DE-AT; mso-ansi-language: DE-AT;\">Als Jesus die ersten J\u00fcnger rief, werden sich die Menschen gefragt haben: Woher hat er das Recht, Familien zu zerrei\u00dfen, Menschen so an sich zu binden? Die Frage stellt sich bis heute.<br \/>\nWenn Jesus nur ein Mensch w\u00e4re, h\u00e4tte er kein Recht dazu. Aber da er der Sohn Gottes ist, gilt von ihm und seinem Ruf: &#8222;Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.&#8220; So ruft Jesus heute noch und sagt: &#8222;Komm, folge mir nach!&#8220; Das Opfer, das er verlangt, ist freilich nicht sinnlos. Denn wer Ihm nachfolgt, wird von Ihm zu<\/span><span style=\"language: DE-AT; mso-ansi-language: DE-AT;\"> den Menschen zur\u00fcckgeschickt, um ihnen zu dienen und ganz f\u00fcr sie da zu sein. Wie Er selber es tat und immer noch tut. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"mso-pagination: none;\"><span style=\"language: DE-AT;\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 3. Sonntag im Jahreskreis (A) h\u00f6ren wir im Evangelium von der Berufung der ersten Apostel. 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