{"id":3570,"date":"2014-01-12T19:03:59","date_gmt":"2014-01-12T18:03:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3570"},"modified":"2017-06-30T16:07:23","modified_gmt":"2017-06-30T15:07:23","slug":"ich-schrie-zu-christus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3570","title":{"rendered":"Ich schrie zu Christus"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Har-Ok.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3571\" alt=\"Har-Ok\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Har-Ok.jpg\" width=\"160\" height=\"129\" \/><\/a>Am 26. Mai 2013 sank 30 km vor der K\u00fcste von Nigeria wegen extrem st\u00fcrmischer See ein kleiner Schleppdampfer mit 12 Mann Besatzung. Der 29-j\u00e4hrige Schiffskoch Harrison Okene war der einzige \u00dcberlebende bei diesem Schiffsungl\u00fcck. Dass er heute noch lebt, verdanke er Gott, sagt Harrison, denn er wartete mehr als 60 Stunden lang im Bauch des Wracks, tief auf dem eisigen Meeresgrund, auf Rettung. Nur durch ein Wunder \u00fcberlebte er.<\/p>\n<p>&#8222;Es war gegen f\u00fcnf Uhr morgens&#8220;, erz\u00e4hlt Harrison Okene. &#8222;Ich war gerade auf dem WC, als das Schiff zu sinken begann. Es ging alles sehr schnell. Ich schaffte es nicht mehr bis zum Notausgang und sah, wie drei der Besatzungsmitglieder in die offene See geschwemmt wurden.&#8220; Ihn selbst riss das Wasser mit dem Schiffswrack in 30 Meter Tiefe. &#8222;Ich trug nichts am Leib als meine Unterhose. W\u00e4hrend das Wasser immer weiter in die Kabine drang, betete ich wie ein Verr\u00fcckter. Meine Frau hatte mir kurz zuvor einen Psalm per SMS geschickt. Den habe ich immer wieder gebetet, w\u00e4hrend das Wasser um mich immer k\u00e4lter wurde.&#8220;<\/p>\n<p>Der Allm\u00e4chtige erh\u00f6rte ihn. In dem Kiel des nach oben gekenterten Schiffes bildete sich eine Luftblase, zu der sich Okene durchk\u00e4mpfte. Dort harrte er aus. Seine einzige Verpflegung: eine Flasche Coca Cola. &#8222;Um mich war es stockfinster und laut. Ich weinte und schrie zu Christus, dass er mich retten soll. Die ganze Zeit betete ich. Ich war so hungrig und durstig, v\u00f6llig durchgefroren. Ich flehte Gott an, dass er mir irgendein Licht schenkt.&#8220; \u00dcber sechzig Stunden harrte er in seinem eiskalten, dunklen Grab aus. Er war am Verdursten, die Haut l\u00f6ste sich bereits von seiner Zunge: &#8222;Ich dachte, das ist das Ende.&#8220; &#8222;Doch dann h\u00f6rte ich ein Klopfen.&#8220;\u00a0 Es waren die Rettungstaucher, die im Schiffswrack die Leichen bergen wollen. Okene griff nach einem der Taucher &#8211; und war gerettet.<\/p>\n<p>Gott wei\u00df es, welche Todes\u00e4ngste Harrison Okene erlebt hat; aber in aller Not hat er nach Jesus gerufen: &#8222;Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir&#8220; (Ps 30). Und der Herr hat ihn erh\u00f6rt und gerettet zum Zeichen f\u00fcr uns alle, damit wir glauben, dass Jesus uns in jeder Not auf jeden Fall retten wird, ob nun f\u00fcr dieses irdische Leben oder f\u00fcr das ewige Leben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 26. 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