{"id":3509,"date":"2013-11-11T08:03:05","date_gmt":"2013-11-11T07:03:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3509"},"modified":"2026-05-04T08:10:08","modified_gmt":"2026-05-04T07:10:08","slug":"ein-zeugnis-der-barmherzigkeit-gottes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3509","title":{"rendered":"Ein Zeugnis der Barmherzigkeit Gottes"},"content":{"rendered":"<p>Am Gedenktag Allerseelen erinnert uns die Kirche an eine Wahrheit und Wirklichkeit, die oft vergessen oder sogar bel\u00e4chelt wird. Es geht um das Fegefeuer. Die Lehre der Kirche besagt, dass das Fegefeuer der Zustand jener Menschen ist, die zwar in der Freundschaft Gottes gestorben und sich ihres ewigen Heiles sicher sind, deren Seele aber noch der L\u00e4uterung bedarf, damit sie in die himmlische Seligkeit eintreten kann.<br \/>\nKraft der Gemeinschaft der Heiligen k\u00f6nnen die Gl\u00e4ubigen, die noch auf Erden pilgern, den armen Seelen im Fegefeuer helfen, indem sie F\u00fcrbitten und besonders das eucharistische Opfer, aber auch Almosen, Abl\u00e4sse und Bu\u00dfwerke f\u00fcr sie darbringen.<br \/>\nGott hat uns immer wieder Zeichen gegeben, die uns im Glauben an diese Wirklichkeit des Fegefeuers best\u00e4rken sollen. Eines dieser Zeichen ist die eingebrannte Hand von Foligno in Italien. Die Ereignisse wurden in einem kirchlichen und zivilen Prozesse untersucht und eidlich best\u00e4tigt.<br \/>\nAm 4. Nov. 1859 starb im Kloster der franz\u00f6sischen Tertiarinnen in Foligno eine Ordensschwester namens Therese-Margrit Gesta an einem Schlaganfall. W\u00e4hrend vieler Jahre war sie Novizenmeisterin und hatte gleichzeitig die Garderobe des Klosters beaufsichtigt. Zw\u00f6lf Tage sp\u00e4ter, am 17. Nov., wurde eine Schwester, namens Anna Felizitas, beauftragt, in die Kleiderablage zu gehen. Sie hatte der Verstorbenen in diesem Amt geholfen und musste es jetzt allein aus\u00fcben. Dort angekommen, h\u00f6rte sie Seufzer, die scheinbar aus dem Innern des Raumes kamen. &#8222;Oh mein Gott! Wie ich leide!&#8220; Die erschrockene Schwester erkannte sofort die Stimme der Schwester Therese. Sie nahm sich, so gut es ging, zusammen und fragte: &#8222;Warum denn?&#8220; &#8222;Wegen der Armut&#8220;, antwortete Schwester Therese. &#8222;Wie denn? Sie waren doch arm&#8220;. &#8222;Nicht meinetwegen, aber ich habe den anderen Schwestern in dieser Beziehung zu viel Freiheit gelassen, und du, nimm dich ja in acht.&#8220; In diesem Moment f\u00fcllte sich der ganze Raum mit dichtem Rauch und der Schatten der Schwester Therese erschien. Der bewegte sich der Wand entlang bis zur T\u00fcr. Dort angekommen rief sie aus: &#8222;Hier ist ein Zeugnis der Barmherzigkeit Gottes!&#8220;<br \/>\nW\u00e4hrend sie das sagte, schlug sie mit der Hand auf die obere T\u00fcrf\u00fcllung und hinterlie\u00df, eingepr\u00e4gt in dem gekalkten Holz, einen Abdruck ihrer Hand, dann verschwand sie. Der Geruch von verbranntem Holz erf\u00fcllte den Raum.<br \/>\nAuf dieses Zeichen Gottes hin haben die Schwestern Tag und Nacht inst\u00e4ndig f\u00fcr die Verstorbene gebetet.<br \/>\nIn der Nacht des 19. Nov. erschien die Seele der Verstorbenen noch einmal Schwester Anna Felizitas und sagte: &#8222;An einem Freitag, dem Tag der Passion, bin ich gestorben und heute, wiederum an einem Freitag, gehe ich ein in die Glorie &#8230; seid stark im Kreuztragen! &#8230; Adieu! &#8230;&#8220;<br \/>\nSie verwandelte sich in eine lichte Wolke, wei\u00df und leuchtend, die sich zum Himmel erhob und verschwand.<br \/>\nDer Bischof von Foligno und die Beh\u00f6rden der Stadt leiteten gleich eine kanonische Untersuchung ein. Am 23. November \u00f6ffnete man das Grab der Schwester Therese-Margrit. Man fand den Einbrand der Hand in genauer \u00dcbereinstimmung mit der Hand der Verstorbenen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Gedenktag Allerseelen erinnert uns die Kirche an eine Wahrheit und Wirklichkeit, die oft vergessen oder sogar bel\u00e4chelt wird. 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