{"id":3446,"date":"2013-09-01T23:11:00","date_gmt":"2013-09-01T22:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3446"},"modified":"2013-09-15T22:53:11","modified_gmt":"2013-09-15T21:53:11","slug":"gott-ist-groser-als-das-groste-ungluck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3446","title":{"rendered":"Gott ist gr\u00f6\u00dfer als das gr\u00f6\u00dfte Ungl\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Chiara-Corbella.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3447\" title=\"Chiara-Corbella\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Chiara-Corbella.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Chiara-Corbella.jpg 300w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Chiara-Corbella-250x166.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Am 13. Juni 2012 starb in dern N\u00e4he von Rom Chiara Corbella mit 28 Jahren an Krebs. \u00c4hnlich wie die hl. Gianna Baretta Molla hatte sie ihr Leben f\u00fcr ihr Kind geopfert, denn sie wollte das Leben ihres Kindes w\u00e4hrend der Schwangerschaft nicht durch Krebstherapien gef\u00e4hrden. Im Leben des jungen Ehepaares, Chiara Corbella und Enrico Petrillo, das ganz vom Kreuz des Herrn gepr\u00e4gt ist, leuchtet uns ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Licht des Glaubens und der Liebe zum gottgeschenkten Leben auf.<\/strong><\/p>\n<p>Chiara wurde 1984 geboren und durch ihre Eltern in eine tiefe Beziehung zu Jesus und Maria gef\u00fchrt. Mit 18 Jahren machte sie eine Wallfahrt nach Medjugorie mit der Bitte an Maria, den von Gott f\u00fcr sie bestimmten Mann zu finden.\u00a0 Bald darauf lernte sie Enrico kennen.\u00a0 Nach sechs Jahren der Freundschaft mit allen H\u00f6hen und Tiefen gaben sie sich 2008 in Assisi das Jawort. &#8222;Wir hatten uns unseren \u00c4ngsten gestellt und aufgeh\u00f6rt, vom anderen etwas zu erwarten. Das gab uns einen unglaublichen Frieden und ein gro\u00dfes Vertrauen in Gottes Vorsehung, der uns mit Sicherheit auf unserem gemeinsamen Weg begleiten w\u00fcrde&#8220;, bezeugte die 24-j\u00e4hrige Chiara ihren Freunden.<\/p>\n<p>Schon nach wenigen Monaten war Chiara in Erwartung. Aber die Untersuchung zeigte ein erschreckendes Bild. Das M\u00e4dchen, das sie erwartete, war schwer behindert und w\u00fcrde nicht lebensf\u00e4hig sein. Als die \u00c4rztin ihr diese Diagnose mitteilte, antwortete Chiara ganz spontan: &#8222;Gott macht nie einen Fehler.&#8220; Als ihr Mann davon erfuhr, sagt er: &#8222;Sie ist unsere Tochter, und wir werden sie so behalten, wie sie ist.&#8220; Als Maria geboren war, wurde sie gleich getauft, sie lebte nur eine halbe Stunde. Chiara sagte: &#8222;Das war das gr\u00f6\u00dfte Geschenk, das Gott uns gemacht hat. Diese halbe Stunde war unvergesslich f\u00fcr mich. Sie geh\u00f6rte zu den sch\u00f6nsten Augenblicken meines Lebens.&#8220; Und Enrico sagt: &#8222;Maria nannten wir unsere Tochter, weil die Gottesmutter uns gelehrt hat, dass sie nicht uns geh\u00f6rt und wir sie Gott zur\u00fcckschenken d\u00fcrfen.&#8220;<\/p>\n<p>Enrico und Chiara pilgerten nach Medjugorje, um ein weiteres Kind zu erbitten. Und sie mussten nicht lange warten. Doch die Untersuchung zeigte, das auch Davide schwer behindert und nicht lebensf\u00e4hig war. Die \u00c4rztin war fassungslos \u00fcber die Haltung Chiaras: &#8222;Ich habe nie einen Menschen kennengelernt, der sich so von Gott als einem guten Vater geliebt wusste wie Chiara. Ihre Reaktion verwirrte mich, als sie mit einem L\u00e4cheln und absoluter Sicherheit auch zu diesem Kind ja sagte.&#8220;<\/p>\n<p>Als Davide Giovanni geboren wurde, lebte er nur 38 Minuten auf dieser Erde, konnte getauft werden und in den Himmel gehen. Enrico bezeugt: &#8222;Durch Davide hat sich uns das ewige Leben ganz neu geoffenbart. Wir haben durch ihn verstanden, was im Leben wirklich wichtig ist: geliebt zu werden und sich lieben zu lassen. Man kann nicht sagen, dass wir diese Schwangerschaft mit Leichtigkeit durchgetragen h\u00e4tten, aber mit viel Liebe und Gebet.&#8220; &#8222;Gott ist gr\u00f6\u00dfer als das gr\u00f6\u00dfte Ungl\u00fcck, das passieren kann. Er schenkt dir eine neue Dimension des Lebens: die Ewigkeit&#8220;, sagte Chiara zu einer Freundin.<\/p>\n<p>Trotz aller Stimmen, die sie zur Vorsicht mahnten, wollten Enrico und Chiara ein weiteres Kind. Bei einer Fu\u00dfwallfahrt zu den sieben Hauptkirchen Roms beteten sie um dieses Geschenk. Und Gott erh\u00f6rte sie. Francesco, ein neuer kleiner Erdenb\u00fcrger, k\u00fcndigte sich an, nach den Ultraschallbildern ein gesundes Kind &#8211; die Freude war \u00fcberstr\u00f6mend!<\/p>\n<p>Doch als Chiara im f\u00fcnften Monat in Erwartung war, wurde bei ihr ein seltener, sehr aggressiver und sich schnell ausbreitender Krebs diagnostiziert, der sofort behandelt werden musste. Doch Chiara und Enrico entschieden sich, die Schwangerschaft ohne einen Eingriff fortzuf\u00fchren! Chiara schrieb ihrem gemeinsamen Seelenf\u00fchrer, dem Franziskaner P. Vito: \u201eEnrico und ich \u00fcberlassen alles Jesus.&#8220; Am 30. Mai 2011 wurde Francesco, ein gesunder Junge, geboren.<\/p>\n<p>Chiara begann sofort mit den notwendigen Therapien. Doch es war schon zu sp\u00e4t. Im M\u00e4rz 2012 erfuhr sie, dass ihr Krebsleiden bereits im Endstadium war. Ihre Freunde erhofften und erbaten ein Heilungswunder, doch Chiara sagte: &#8222;Ich erbitte mir nur die Gnade, in der Gnade zu leben und zu leiden.&#8220; Und in dieser Gnade starb sie am 13. Juni 2012.<\/p>\n<p>Quelle: Vgl. Triumph des Herzens, 2013, Zusammenfassung f\u00fcr das St. Antonius Blatt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 13. Juni 2012 starb in dern N\u00e4he von Rom Chiara Corbella mit 28 Jahren an Krebs. \u00c4hnlich wie die <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3446\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":3447,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[44],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-25 01:25:13","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3446"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3446"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3446\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3447"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3446"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3446"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3446"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}